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Spendenübergabe an die ambulante Hospizarbeit des Kirchenkreises Ziegenhain

Janina Riebeling vom Schwälmer Steine Team übergab Dekan Wachter und der Koordinatorin der ambulanten Hospizarbeit, Christine-Ann Raesch, die Spende zusammen mit einigen Steinen, die den schwer kranken Menschen noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollen.

Seit Ende Juni sind die „Schwälmer Steine“ (bunt bemalte Steine mit meist Schwälmer Motiven oder Redewendungen) in aller Munde. Sie sind überall in der Schwalm zu finden und mittlerweile als Botschafter für die Region deutschlandweit, im gesamten europäischen Ausland und auch darüberhinaus unterwegs. Die Idee dahinter ist genauso einfach wie schön: anderen Menschen eine Freude bereiten.

 

Über 6.500 Menschen haben sich schon in einer Facebookgruppe zusammen geschlossen und zuletzt eine große Gruppenaktion gestartet. Sie haben auf dem Paradeplatz vor der Schlosskirche in Ziegenhain eineinhalb Wochen lang Steine mit dem Schwälmer Schnatz so ausgelegt, dass das Kunstwerk ebenfalls die Form eines Schnatzes hatte.

 

Auf 8,2m2 ist dieses Kunstwerk gewachsen; geschätzt über 2.000 Schwälmer Steine wurden dort abgelegt.

 

Nach dem Vermessen durch Bürgermeister Pinhard hat sich das Kunstwerk aufgelöst und „die Steine wurden von Ziegenhain aus in die Welt getragen, so wie vor 500 Jahren die Konfirmation.“

 

Am Finaltag, der anlässlich des Herbstmarktes „Ziegenhain vom Feinsten“ stattfand, fand auch eine Tombola statt. Dabei wurden über 840,00€ Spenden gesammelt, die der ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain zu Gute kommen sollten.

(11.09.2019)