Evangelischer Kirchenkreis Schwalm Eder - Dekanat Ziegenhain

Himmelfahrt sowieso Open Air

In Corona-Zeiten bietet es sich an, die Gottesdienste im Freien zu halten und das angesagte Wetter lädt zusätzlich dazu ein. Wer kann, bringt sich einen Klappstuhl mit.

Den traditionellen Gottesdienst der Burg Herzberg gibt es in diesem Jahr als Videogottesdienst

unter www.ev-stephanusgemeinde.de, und nur Sebbeterode und Mengsberg feiern in der Kirche.

 

Allendorf, 10.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus           

Christerode, 10.30 Uhr am Wasserfall 

Gilserberg, 16.00 Uhr vor der Kirche     

Moischeid, 11.00 Uhr vor der Kirche     

Neukirchen, 10.00 Uhr und 11.00 auf dem Marktplatz

Röllshausen, 10.30 Uhr vor der Kirche Röllshausen        

Schönau, 15.00 Uhr vor der Kirche         

Schönborn, 11.00 Uhr rund um den Glockenturm

Sebbeterode, 10.00 Uhr in der Kirche  

Spieskappel, 10.00 Uhr im Klosterpark 

Wasenberg, 11.00 Uhr im Pfarrgarten

Ziegenhain, 10.00 Uhr auf dem Segelflugplatz

Treysa, 10.00 Uhr an der Totenkirche

Seigertshausen 9.15 Uhr auf dem Teichgelände

Obergrenzebach, 10.45 Uhr vor dem Gemeindehaus

Steinatal, 11.00 Uhr Schulhof der Melanchthon-Schule

Großropperhausen, 10:00 Uhr im Kirchgarten neben der Kirche             

Wiera, 11.00 Uhr vor der Kirche

Florshain, 09.30 Uhr vor der Kirche

Mengsberg, 10.15 Uhr in der Kirche

 

 

Geistliche Gedanken

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden

An Christi Himmelfahrt erinnert die Kirche daran, dass Jesus 40 Tage nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren ist. Eine neue Zeit bricht an. Nach dem Tod und der Auferstehung ist Jesus seinen Jüngerinnen und Jüngern noch eine Zeit lang ganz nahe. Trauernde kennen diese Erfahrung aus eigenem Erleben. Sie hören die Schritte, spüren die Hand, hören die Stimme der Verstorbenen. Er lebt. Manchem sind die Verstorbenen auch in Träumen ganz nahe. Irgendwann aber verabschieden sie sich ganz. Der trauernde Mensch geht seinen Weg nun allein aber im Herzen nie ohne den geliebten Menschen. Nach 40 Tagen haben früher die Menschen noch einmal ganz bewusst von den Verstorbenen Abschied genommen. Das ist ein sinnvolles Gedenken. Denn jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Der Mensch, von dem ich Abschied genommen habe, ist nicht mehr da, und doch prägt dieser Mensch mein Leben weiter.

So aber ist es mit Jesus auch: Er prägt als der Auferstandene das Leben der Hinterbliebenen, der Jüngerinnen und Jünger und über sie hinaus das Leben der Kirche. Jesu Leben hat uns den Willen Gottes kundgetan. Und mit Jesu Worten betet die Christenheit: Gottes Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Der Himmel hat ein Gesicht bekommen und einen Namen in dem Himmel und Erde miteinander verbunden sind. Der Himmel wird zur Hoffnung und zum Anspruch für das irdische Miteinander.

(19.05.2020)