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Neukirchen


Willkommen im Kirchspiel Neukirchen.

 

Die Nikolaikirche

Die Geschichte der Nikolaikirche ist eng verbunden mit der Geschichte der Stadt Neukirchen. Die bisher früheste Erwähnung Neukirchens findet sich in einer Urkunde des Hersfelder Klosters aus dem Jahre 1142.

Es ist anzunehmen, dass wenige Jahre später der Chor der Nikolaikirche erbaut wurde. Um 1350 wurden an den Chor das zweischiffige symmetrische Langhaus und die drei unteren Geschosse des Turmes angebaut, da in dieser Zeit der Ortschaft "Nuwenkirchen" die Stadtrechte verliehen wurden.

Laut einer Inschrift über der Pforte des südlichen Seitenschiffs wurden 1497 Um- und Erweiterungsbauten durchgeführt, die die Stadtkirche in eine dreischiffige gotische Hallenkirche mit unregelmäßigen an die Seitenschiffe anstoßende Kreuzflügel und einem achteckigem Chorraum umformte.

Seit der Einführung der Reformation in Hessen im Jahre 1526 werden in der Kirche evangelische Gottesdienste gehalten. Trotz des niederhessischen Bildersturms in der Reformationszeit sind mehrere mittelalterliche Fresken erhalten: im Chorraum ein Bild von Christopherus und in der südlichen Kapelle der segnende Christus. Die Kirche ist tagsüber für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Die Marienkapelle

Am Biegenberg, auf dem Friedhof liegt die 1444 vom letzten Grafen von Ziegenhain "der hochgelobten Mutter Maria zu Ehren" gestiftete Kapelle - ein spätgotischer Saalbau mit eingezogenem, ursprünglich kreuzrippengewölbten 5/8-Chor und zweibahnigen Fischblasenmaßwerk. Unter den Besonderheiten der Marienkapelle fallen die an den Außenwänden aufgestellten alten Grabsteine auf. Heute wird sie als Begräbniskirche und am Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag für Gedenkveranstaltungen und Gottesdienste genutzt.

Der Klaushof

Zwischen Neukirchen und Seigertshausen liegt der Klaushof - einzig verbliebener Hof des 1364 erstmals erwähnten Kirchdorfes Florshain. Die früher alljährlich üblichen Visitationen sind der Ursprung der Neukircher "Babiller Pfingstkirmes" und leben seit einigen Jahren wieder auf in der Wanderung zum Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Klaushof. Eine Besonderheit des Klaushofs ist der Erhalt des Eigenbestattungsrechtes für die Klaushofer - damit zählt er zu den noch 69 Privatfriedhöfen im Regierungsbezirk Kassel.

Kirchengemeinde Nausis (Pfarrbezirk 1)

Die Kirche

Die im Jahr 1905 erbaute Nausiser Kirche geht zurück auf eine Stiftung der Kaiserin Auguste Viktoria.

Die aus diesem Anlass geschenkte Altarbibel ist mit einer eigenhändigen Widmung der Kaiserin versehen.

Die alte Fachwerkkirche im Ortskern ist heute noch vorhanden. Sie wurde 1667 erbaut und nach der Einweihung der neuen Kirche verkauft und zu einem Wohnhaus umgebaut.



 

Links:

Zur Website ... www.ekkw.de/ziegenhain/gemeinden/olberode.html (Der Ortsbeirat Schorbach im Internet.)

Zur Website ...www.steinmuehle.de.vu (Die Steinmühle in Ottrau-Schorbach in der Schwalm.)

Zur Website ...www.ekkw.de/ziegenhain/gemeinden/olberode.html (Das Dorf Asterode im Internet.)



 
     
       
     

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