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Oberaula


Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Oberaula

 

Am Ostrand des Kirchenkreises Ziegenhain liegt die Evangelische Kirchengemeinde Oberaula mit den fünf Dörfern: Oberaula, Friedigerode, Wahlshausen, Hausen und Ibra.

In der Ortschaft Oberaula befinden sich das Pfarrhaus und die beiden Gemeindehäuser, die Pfarrscheune und das Schwesternhaus. Im Schwesternhaus ist eine Kindertagesstätte eingerichtet, deren Träger die Kirchengemeinde Oberaula ist.

Jedes Dorf hat eine eigene Kirche, die mit vielen interessanten Besonderheiten aufwartet, allem voran aber zum Gottesdienst einlädt.

Markantes Wahrzeichen von Oberaula ist der über vierzig Meter hohe Kirchturm mit seinem äußerst spitzen spätgotischen Turmhelm und den vier Ecktürmen.

An den Turm lehnt sich seit 1717 ein neues Kirchenschiff: ein barocker Saalbau. Er wird von einem großen Dachstuhl, einer bautechnischen Meisterleistung dieser Zeit, frei überspannt.

Im Kircheninneren wird das Auge auf die in Grautönen gemalten Pflanzenranken an den Wänden um die Fenster gelenkt und auf die prächtige Barockorgel, deren Prospekt und Werk restauriert sind.



 

 In den sechziger Jahren des 20.Jahrhunderts wurde die mittelalterliche Kirche in Friedigerode um einen Chorraum mit neuem Altar und neuer Kanzel erweitert.

Seit einigen Jahren ist auch die Taufschale auf einem von Kirchenvorstandsmitgliedern gefertigten Holzständer im Chorraum aufgestellt.

Er symbolisiert in seiner Form und mit Tonmedaillons die Dreifaltigkeit Gottes. Im Dachreiter hängen zwei mit Gebetsbitten verzierte Glocken aus den Jahren 1511 und 1512.


 Auf anderthalb Meter verdicken sind die Mauern im Ostteil der Kirche in Wahlshausen.

Die Kirche ist vermutlich aus einer Schutzanlage hervorgegangen. Aus der 1.Hälfte des 18.Jahrhundert sind schön gestaltete Emporensäulen, die Emporen-brüstung und eine mit Schriftbändern geschmückte Glocke erhalten geblieben.

An die Kirche mit ihrem achteckigen Dachreiter grenzt direkt das alte Wahlshäuser Schulhaus an.

Von der Romanik bis zur Neugotik haben fast alle abendländische Baustile in der Kirche in Hausen ihre sichtbaren Spuren hinterlassen:

Beginnend mit dem romanischen Chorbogen, über das gotische Kreuzrippengewölbe, den Renaissance-Epitaph und die barocke Kanzel bis zur neugotischen Fiale am Westgiebel der um das Jahr 1900 in diese Himmelsrichtung erweiterten Kirche.


Farbenfrohe Wappen in den Feldern der Emporenbrüstung, eine Loge auf der Südempore und steinerne Epitaphe im Kirchenraum verweisen auf das Patronat der Reichsfreiherrn von Dörnberg.

Die Kirche in Ibra hat einen hohen Kirchturm, der nur vom Kirchenboden aus durch eine enge, verriegelbare Öffnung zugänglich ist.

In unsicheren Zeiten fand die Bevölkerung hier Schutz. Im Inneren der Kirche sind die mit Einlegearbeiten verzierte Kanzelbrüstung und das alte funktionstüchtige Turmuhrenwerk sehenswert.







 



 
     
       
     

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