Überschrift: Kirchenkreis Ziegenhain Überschrift: Kirchenkreis Ziegenhain

Gemeindeportrait

Willkommen im Kirchspiel Schwarzenborn.
 
Zum Kirchspiel Schwarzenborn gehören die Stadt Schwarzenborn und die Gemeinde Grebenhagen und seit dem 01.11.2010 auch die Kirchengemeinden Christerode und Hauptschwenda.

Zur Kirchengemeinde Schwarzenborn gehören ca. 800 Christinnen und Christen. Die Kirche, zentral am Marktplatz gelegen, wurde im Zuge der planmäßigen Anlegung der Stadt durch die Grafen von Ziegenhain im 14. Jahrhundert errichtet.

Ursprünglich dem Hl. Jakobus geweiht ist sie im Laufe ihrer ereignisreichen Geschichte zur evang. Kirche in der reformierten Tradition geworden. Eine imposante Erscheinung ist sie heute vor allem wegen ihrer bis zu 1,60 m dicken Mauern. Zur Gemeinde zählen auch das 1900 erbaute Julius-Paulus-Haus, das als Pfarrhaus dient.

Im Erdgeschoss befinden sich ein Gemeinderaum und das Pfarrbüro. Der Kindergarten in Schwarzenborn ist in Trägerschaft der Kirchengemeinde Schwarzenborn.

Grebenhagen


(Foto: Kirchenkreis)

Die Kirchengemeinde Grebenhagen zählt ca. 160 Christinnen und Christen. Zentral an der Hauptstraße gelegen, bildet die schmucke kleine Kirche den örtlichen Mittelpunkt.

Die Kirche wurde überwiegend im 16. und 18. Jahrhundert gebaut, zeigt aber Spuren eines Vorgängerbaus aus der romanischen Zeit (Christuskopf eingelassen ins heutige Mauerwerk).

Bis 1899 gehörte Grebenhagen noch zur Pfarrei Raboldshausen, wurde dann aber seelsorgerlich von Schwarzenborn versorgt und 1913 in die Pfarrei Schwarzenborn eingegliedert.

Christerode

Die Kirche zu Christerode entstammt in ihren ältesten Teilen dem Mittelalter, evtl. in ihren Fundamenten der Zeit der Romantik.

Die Kirche ist ein schlichter Saalbau, dessen Decke über einem Längsunterzug auf einer mächtigen Eichensäule ruht.

In den letzten Jahren wurde das einsturzgefährdete Bauwerk umfassend saniert. Die Orgel wurde um 1912 von dem Weißenbörner Orgelbauer Peter Battenberg erbaut und im Jahr 2001 restauriert.

Hauptschwenda

Hauptschwenda liegt auf 500 m Höhe und ist damit die höchstgelegene Kirchengemeinde im Kirchenkreis Ziegenhain. Der Ort ist um 1223 mit dem Namen "Eizicheswinden" erwähnt. Schon damals gab es eine Kapelle. Wahrscheinlich ist der Ort noch älter. Im Jahr 1506 wird Hauptschwenda als Wallfahrtsort mit der wundertätigen Annenquelle (heutiger Lindenborn) erwähnt. Die Kirche war vor 1537 größer als der heutige Bau. Im Inneren sind nach langer Renovierungszeit Wandmalereien aus dem 16.Jh. sowie eine neue Orgel aus dem Jahr 2003 sehenswert.