Überschrift: Kirchenkreis Ziegenhain Überschrift: Kirchenkreis Ziegenhain

Gemeindeportrait

Willkommen im Kirchspiel Sebbeterode.

Sebbeterode wurde urkundlich erstmals belegt im Jahre 1201 mit dem Namen "Sigewarterode". Der Ort wurde im Jahr 1426 dem Ziegenhainer Grafen Johann II als Lehen vom Mainzer Erzbischof übergeben.

Die Kirche in Sebbeterode

Im Zentrum des Ortes liegen die Kirche aus dem mittleren 18. Jahrhundert und der westlich angrenzende Dorfplatz mit der alten Tanz-und Gerichtslinde.

Der jetzige Bau der Kirche ist ein zweiachsiger, barocker Saalbau mit 5/8 - Schluss und Mansarddach, der vermutlich von Adam Joh. Erdinger 1735 - 1740 erbaut wurde.

Von 1994 bis 2000 wurde die Kirche außen renoviert. Im inneren ist die Kirche ausgestattet mit einer dreiseitig umlaufenden Empore zwischen achtkantigen Holzstützen des Deckenunterzuges.

Der Mittelschiffraum ist mit einer überhöhten Brettertonne versehen. Besonders markant sind die Kanzel aus der Barockzeit und der spätgotische Taufstein mit einem Kreuzigungsrelief aus älterer Zeit.

Gilserberg

1262 wurde der heutige Ort Gilserberg unter dem Namen ?minor Wilingeshusen? im Besitz des Klosters Haina aufgeführt. Seit dem späten Mittelalter war er mainzisches Lehen der Ziegenhainer Grafen. Die jetzige Bezeichnung "Gilserberg" stammt von der in unmittelbarer Nähe gelegenen Gilserburg nach der der Ort seit dem 17. Jahrhundert benannt wird..

Die Kirche in Gilserberg


(Foto: Kirchenkreis)

Die Kirche ist ein flachgedeckter Saalbau mit Vuotendecke und 5/8 - Schluss, erbaut von 1706 bis 1709.

Ihr jetziges Aussehen mit einem separaten Westturm statt des ursprünglichen Dachreiters, erhielt sie nach umfangreicher Renovierung in 1949/50.

Im Inneren ist besonders die Kanzel in einfacher Renaissanceform sehenswert. Die Glasmalereien der 5 Spitzbogenfenster wurden von Erhardt Klonk aus Marburg in 1974 ausgeführt.

Schönau

Schönau wurde erstmals 1297 urkundlich erwähnt. In diesem Jahr war es mainzisches Lehen der Ziegenhainer Grafen.

Die Schönauer Kirche

Die Kirche liegt oberhalb des Dorfes auf dem Gelände des sie umgebenden Friedhofes.

Erbaut wurde die Kirche in der jetzigen Form im Jahre 1957 an der Stelle der baufälligen Fachwerkkirche aus dem späten 16. Jahrhundert.

Die Lage, und die Form der Kirche entsprechen weitgehend der Vorgängerkirche, einem rechteckigem Saalbau aus Bruchstein aus dem 16. Jahrhundert mit einem Fachwerkobergeschoss mit Empore und sechsseitigem Dachreiter aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Im Inneren der Kirche sind besonders der Taufstein aus dem Jahre 1603 und die Kanzel von 1810 hervorzuheben. Besonders bedeutsam ist die "Antoniusglocke" aus dem 16. JH.