Überschrift: Kirchenkreis Ziegenhain Überschrift: Kirchenkreis Ziegenhain

Gemeindeportrait

Willkommen in der Kirchengemeinde Zella-Loshausen.

Zur Kirchengemeinde gehören die Orte Loshausen mit Ransbach und Leimbach sowie Zella mit Gungelshausen. Alle Orte sind Ortsteile der Großgemeinde Willingshausen. Seit dem 1. Januar 2010 haben sich die beiden ehemals selbständigen Kirchengemeinde Zella und Loshausen zur "Evangelischen Kirchengemeinde Zella-Loshausen" vereinigt.

Kirche in Loshausen

Die Kirche in Loshausen wurde in den Jahren 1835 bis 1838 erbaut. Sie ist eine klassizistische, vierachsiche Emporenhalle mit einem vorgesetzten Turm nach Westen hin.

Der Altarraum wurde im Jahr 1948 wesentlich umgestaltet. Das Altarfenster im oberen Teil wurde von dem Glaskünstler Eberhard Jakobus Klonk im Jahre 1977 gestaltet und zeigt den auferstandenen Christus als wiederkommenden Weltenrichter.

Im Innern ist eine dreiseitig umlaufende Empore. Der durch die Emporenstützen ausgegrenzte Mittelschiffraum wird von einem Tonnengewölbe nach oben hin abgeschlossen.

Bei den Renovierungsarbeiten im Jahre 1993/94 wurde die Kirche neu ausgemalt und ein Mittelgang in dem bisherigen Sitzblock ausgespart.

Die Orgel mit ihrem barockisierenden Prospekt aus dem Jahren 1837/38 wurde im Anschluss an die Kirchenrenovierung grundlegend restauriert und ist heute in einem hervorragenden Zustand. Die Kirche hat bis zu 600 Sitzplätzen und hat künstlerisch und geschichtlich eine Bedeutung als aufwendiger, spätklassizistischer Bau des frühen 19.Jahrhunderts.

Kirche in Zella


(Foto: Kirchenkreis)

Die Ursprünge der Kirche gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde immer wieder vergrößert, besonders in den Jahren 1699 und 1805.

Sie ist ein flachgedeckter Saalbau mit einem abgewalmten Dach nach Osten hin und einem zweiteiligen Haubendachreiter als Glockenturm über dem Fachwerkgiebel der Eingangsseite nach Westen hin. Die originale Voutendecke wurde bei der grundlegenden Renovierung im Jahre 1974 verkleidet, ebenso wurde eine neue dreiseitig umlaufende Empore eingebaut, da die alte baufällig geworden war. Auch der alte Steinfußboden wich einem Holzboden, der dem ganzen Innenraum
eine warme Atmosphäre verleiht.

Die zwei Altarfenster wurden in diesem Zusammenhang von dem Künstler Eberhard Jakobus Klonk in Grisaille-Technik gestaltet und haben zum Thema: Turmbau zu Babel und Pfingsten.

Zwischen den beiden Fenstern steht die Kanzel, die erst vor wenigen Jahren mit einem Schalldeckel versehen wurde. Er enthält in der Mitte ein geschnitztes Einhorn aus dem Jahre 1700 mit den Initialen des damaligen Pfarrers Daniel Hautel. Die Orgel auf der Westseite besitzt einen barockisierenden Prospekt und besticht durch ihren vollen, aber auch leisen und weichen Klang.