Themenschwerpunkte: Landeskirche nimmt das Thema Wald in den Blick

Kassel (medio). Der Tag des Waldes am 21. März 2022 ist der Startschuss: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) rückt das Thema Wald stärker in den Fokus, unter anderem mit einem Wettbewerb, einem eigenen Logo sowie mit Gottesdiensten und Aktionen, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. «Uns ist der Wald schon in den Namen unserer Kirche eingeschrieben», sagt Bischöfin Dr. Beate Hofmann und erinnert an die verschiedenen Dimensionen des Waldes – vom Ort der Erholung, der Spiritualität, der Arbeit, der Sorge und des Leidens. Die Bischöfin wirbt für eine nachhaltige ‚Waldkirche‘, für eine Kirche, «die so lebt und arbeitet, dass die Bedürfnisse und Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generation nicht gefährdet werden».

Aus Umweltpreis wird Waldpreis

Auch der jährliche Umweltpreis der EKKW widmet sich in diesem Jahr dem Themenfeld Wald, um das Engagement in den Gemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen der Landeskirche sichtbar zu machen und um innovative Projekte und Aktionen, die Bezug zu Wald und Forst haben, zu würdigen.

2022-03-29 35089

Wettbewerb, Gottesdienste und Aktionen - Auftakt zum «Tag des Waldes»
Landeskirche nimmt das Thema Wald in den Blick

Landeskirche nimmt das Thema Wald in den Blick

Kassel (medio). Der Tag des Waldes am 21. März 2022 ist der Startschuss: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) rückt das Thema Wald stärker in den Fokus, unter anderem mit einem Wettbewerb, einem eigenen Logo sowie mit Gottesdiensten und Aktionen, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. «Uns ist der Wald schon in den Namen unserer Kirche eingeschrieben», sagt Bischöfin Dr. Beate Hofmann und erinnert an die verschiedenen Dimensionen des Waldes – vom Ort der Erholung, der Spiritualität, der Arbeit, der Sorge und des Leidens. Die Bischöfin wirbt für eine nachhaltige ‚Waldkirche‘, für eine Kirche, «die so lebt und arbeitet, dass die Bedürfnisse und Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generation nicht gefährdet werden».

Aus Umweltpreis wird Waldpreis

Auch der jährliche Umweltpreis der EKKW widmet sich in diesem Jahr dem Themenfeld Wald, um das Engagement in den Gemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen der Landeskirche sichtbar zu machen und um innovative Projekte und Aktionen, die Bezug zu Wald und Forst haben, zu würdigen.

Ausgezeichnet werden innovative Projekte und Initiativen, die folgende Perspektiven betreffen und eindeutigen Bezug zu Wald und Forst haben, die:

  • Kontaktflächen bieten im Hinblick auf die vielfältigen Themen, Leistungen und Herausforderungen des Ökosystems Wald,
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung im Themenfeld Wald und Forst gestalten, Zugänge zu spirituellem Erleben ermöglichen, auch im Hinblick auf die Förderung der Ausstrahlung kirchlichen Wirkens,
  • Kooperation und Engagement fördern durch Gemeinwesenorientierung, Motivation fördern, den Wald in seiner Bedeutung und Vielfalt wahrzunehmen und öffentlich sichtbar machen.

Das Preisgeld beträgt 4000 Euro. Es kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

Bewerben können sich z.B. Kirchenkreise, Kirchengemeinden, Kindertageseinrichtungen, Familienbildungsstätten und Gruppen in kirchlicher oder diakonischer Trägerschaft, gerne auch in Kooperation mit anderen Akteur*innen

Die Ausschreibung mit allen Informationen finden Sie hier  [PDF-Dokument]

Fernsehgottesdienst auf dem Christenberg

Zur Kulisse und zum Thema gleichermaßen wird der Wald am Sonntag, 26. Juni: Der ZDF-Fernsehgottesdienst wird vom Christenberg in Münchhausen im Kirchenkreis Kirchhain (Landkreis Marburg-Biedenkopf) übertragen. Die Predigt von Bischöfin Dr. Beate Hofmann nimmt den Wald in seiner Schönheit und seiner Gefährdung wahr und zeigt auf, wie und was wir vom Wald in seiner Fähigkeit zur Anpassung an veränderte Bedingungen lernen können.

Zum Hintergrund

Die Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck besitzen zusammen rund 2000 Hektar Wald. Nicht nur deshalb beschäftigt sich die Fachstelle Kirche im ländlichen Raum längst mit dem Thema. Sie nimmt die vielfältigen Funktionen und die unterschiedlichen Interessen wahr, schafft Plattformen zum Dialog und unterstützt waldbesitzende Kirchengemeinden, erläutert Ute Göpel, Fachreferentin für Kirche im ländlichen Raum. Sie ergänzt: «Wir beteiligen uns damit am Ringen um einen schöpfungsverträglichen, zukunftsfähigen Umgang mit Wald und bringen uns in den gesellschaftlichen Diskurs ein.» (18.03.2022)


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