Archiv: Personalbericht, Verhältnis von Juden und Christen und Standards für das Ehrenamt

Kassel (medio). Jünger und weiblicher - Die Landeskirche will ihre Gremien ausgewogener besetzen: Frauen und Männer sollen künftig paritätisch in Leitungsgremien mitwirken. Außerdem sollen junge Menschen stärker beteiligt werden. Das hat die Landessynode auf ihrer Zehnten Tagung beschlossen. Außerdem soll der Kircheneintritt einfacher werden. Zuvor ging es im gemeinsamen Personalbericht von Prälat Böttner und Vizepräsident Dr. Knöppel u.a. darum, wie viele Stellen die Landeskirche künftig besetzen kann und wie auf Personalmangel, -gewinnung und -bindung reagiert wird.

Daneben gaben die Synodalen eine Erklärung zum Verhältnis von Juden und Christen ab, beschäftigten sich mit der Umsetzung von Standards für die Arbeit im Ehrenamt und diskutierten ein Papier der Kammer für Mission und Ökumene zum Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens. Eingerahmt wurde die Tagung von einer Morgenandacht von Bischöfin Dr. Beate Hofmann und einer Schlussandacht am Abend von Präsidiumsmitglied Dr. Volker Mantey. 

Am 8. Juli 2021 will die Landessynode zu einer nächsten Präsenztagung zusammenkommen. Im November steht dann die letzte Tagung der 13. Landessynode an, bevor sich das Gremium im Frühjahr 2022 neu konstituiert.  (26.04.2021)

Die wichtigsten Themen im Überblick:

2021-05-05 32783

Digital am 26. April: Zehnte Tagung der 13. Landessynode
Personalbericht, Verhältnis von Juden und Christen und Standards für das Ehrenamt

Personalbericht, Verhältnis von Juden und Christen und Standards für das Ehrenamt
Kompakter Synodentag vor dem Bildschirm: Am Abend ging die Zehnte Tagung der 13. Landessynode mit einer Andacht zu Ende. (Foto: medio.tv/Schauderna)

Kassel (medio). Jünger und weiblicher - Die Landeskirche will ihre Gremien ausgewogener besetzen: Frauen und Männer sollen künftig paritätisch in Leitungsgremien mitwirken. Außerdem sollen junge Menschen stärker beteiligt werden. Das hat die Landessynode auf ihrer Zehnten Tagung beschlossen. Außerdem soll der Kircheneintritt einfacher werden. Zuvor ging es im gemeinsamen Personalbericht von Prälat Böttner und Vizepräsident Dr. Knöppel u.a. darum, wie viele Stellen die Landeskirche künftig besetzen kann und wie auf Personalmangel, -gewinnung und -bindung reagiert wird.

Daneben gaben die Synodalen eine Erklärung zum Verhältnis von Juden und Christen ab, beschäftigten sich mit der Umsetzung von Standards für die Arbeit im Ehrenamt und diskutierten ein Papier der Kammer für Mission und Ökumene zum Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens. Eingerahmt wurde die Tagung von einer Morgenandacht von Bischöfin Dr. Beate Hofmann und einer Schlussandacht am Abend von Präsidiumsmitglied Dr. Volker Mantey. 

Am 8. Juli 2021 will die Landessynode zu einer nächsten Präsenztagung zusammenkommen. Im November steht dann die letzte Tagung der 13. Landessynode an, bevor sich das Gremium im Frühjahr 2022 neu konstituiert.  (26.04.2021)

Die wichtigsten Themen im Überblick:

Das Pfarrpersonal von morgen gilt es heute zu gewinnen
Digitale Synode: Prälat und Vizepräsident der EKKW legen Personalbericht vor

Wie viele Stellen wird die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck künftig besetzen können? Im gemeinsamen Personalbericht, den Prälat Bernd Böttner und Vizepräsident Dr. Volker Knöppel während der digital tagenden Landesynode am 26. April vorlegten, ging es um die Themen Personalmangel, -gewinnung und -bindung.

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Mit Sorge beobachtet die Landeskirche ein Wiedererstarken des Antisemitismus. «In einer Zeit, in der Antisemitismus in Deutschland wieder an vielen Stellen zu Tage tritt, ist es gut, sich zu vergegenwärtigen, dass jüdisches Leben schon immer Teil der gesamten Geschichte Deutschlands war und ist», sagte Präses Dr. Dittmann. Die Landessynode brachte mit großer Mehrheit eine neue Erklärung zum Thema «Christen und Juden» auf den Weg.

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Die Landeskirche baut auf das Engagement der Menschen in ihren Gemeinden und will in diesem Bereich in die Förderung des Kulturwandels, die Schaffung von Strukturen und in Fortbildungen investieren. Die Synodalen haben beschlossen, die für die Umsetzung der Standards für die Ehrenamtsarbeit notwendigen finanziellen Ressourcen vorzusehen.

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Landessynode bringt Änderung der Grundordnung auf den Weg
Jünger, weiblicher, ausgewogener: EKKW will Vielfalt fördern

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck will ihre Gremien ausgewogener besetzen: Frauen und Männer sollen künftig paritätisch in Leitungsgremien mitwirken. Zudem sollen junge Menschen stärker beteiligt werden. Außerdem soll durch eine Grundordnungsänderung der (Wieder-)Eintritt leichter werden.

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Berichte, Erklärungen und sonstige Dokumente
Dokumentation der Zehnten Tagung der 13. Landessynode

Die Berichte, Kirchengesetze und Beschlüsse der Zehnten Tagung der 13. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am 26. April 2021 werden auf ekkw.de im Wortlaut dokumentiert. Der Dokumentationsbereich wird fortlaufend ergänzt.

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«Geschäftsstelle»

Kontakt zur Geschäftsstelle der Landessynode.

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«Presse»

Kontaktmöglichkeiten für Presseanfragen.

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Landeskirche und Landessynode

Der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehören rund 750.000 Menschen an. Das Gebiet der Landeskirche erstreckt sich von Bad Karlshafen im Norden bis zum Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim im Süden, vom Waldecker Upland im Westen bis zum im Freistaat Thüringen gelegenen Kirchenkreis Schmalkalden.

Landessynode: Das sind ihre Aufgaben und Kompetenzen

Die Landessynode besitzt herausragende Kompetenzen: Sie hat in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Die geistliche und rechtliche Leitung der Landeskirche teilt sie mit dem Bischof / der Bischöfin, den Pröpstinnen und Pröpsten, dem Rat der Landeskirche und dem Landeskirchenamt. Alle anderen Leitungsorgane sind der Landessynode verantwortlich. Die Synode wählt den Bischof / die Bischöfin und entsendet aus ihrer Mitte den Rat der Landeskirche. Sie erlässt Gesetze, verabschiedet den Haushalt und schafft so die Grundlagen für das rechtliche Leben der Landeskirche.

So setzt sie sich zusammen

78 Mitglieder gehören der 14. Landessynode an; dabei sind die Nicht-Theologen in der Mehrheit. Das Gros der Mitglieder wird direkt von den Synoden der Kirchenkreise für sechs Jahre gewählt. Hinzu kommen von Amts wegen die Bischöfin sowie ihre Stellvertreter, der Vizepräsident (juristischer Stellvertreter) und der Prälat (theologischer Stellvertreter), die Pröpstinnen bzw. der Propst der drei Sprengel sowie die Direktoren des Evangelischen Studienseminars und der Evangelischen Akademie. Der Rat der Landeskirche beruft zwölf weitere Mitglieder der Landessynode, von denen mindestens acht Laien sein müssen. Bei deren Berufung sollen laut Grundordnung „die für den Dienst der Kirche in der Welt wichtigen Kräfte“ vertreten sein.

So oft tagen die Synodalen

Die Landessynode tagt in der Regel zweimal im Jahr: im Frühjahr und in der Woche vor dem 1. Advent. Ihre Sitzungen werden durch den / die Präses oder ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter geleitet. Am 5. Mai 2022 begann die Amtszeit der 14. Landessynode mit der Segnung der Synodalen im Eröffnungsgottesdienst und der offiziellen Verpflichtung zu Beginn der Sitzung. Die Amtszeit endet im Frühjahr 2028. Die Synode wählt zu Beginn ihrer Tagung den Synodalvorstand, bestehend aus dem / der Präses und zwei beisitzenden Mitgliedern sowie den Rat der Landeskirche, der die Synode in ihrer tagungsfreien Zeit vertritt.

Präses der 14. Landessynode ist Dr. Michael Schneider (Schlüchtern), erste Beisitzerin ist Kirchenrätin Dr. Isabel Schneider-Wölfinger (Espenau) und zweiter Beisitzer Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg (Vöhl).


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Tagesordnung der Zehnten Tagung der 13. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck:

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Die Online-Plattform der Digitaltagung mit weiteren Informationen und Zugang für die Landessynodalen finden Sie unter:

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Informationsbereich über die Landessynode mit Aufgaben, Mitgliedern und Dokumentationen: