Archiv: Öffentliche Andacht am 10.06. in Bad Arolsen

Twiste-Eisenberg (medio). Nach der Amokfahrt vom 08.06.2022 in Berlin, die bundesweit für Entsetzen gesorgt hatte, sind insbesondere die Menschen im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg tief erschüttert. «Wir sind fassungslos und fühlen uns an die schlimmen und traumatischen Ereignisse in Volkmarsen erinnert. Das ist alles kaum in Worte zu fassen und wir sind mit unseren Gedanken bei den betroffenen Familien», so Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Am Freitagabend (10. Juni) fand am Bürgerhaus in Bad Arolsen eine öffentliche Andacht statt. 

Auch Bischöfin Beate Hofmann zeigt sich erschüttert, «dass wieder wie in Volkmarsen ein Auto als Mordwaffe genutzt wurde und willkürlich Menschen getötet und verletzt worden sind. Meine Gebete und meine Gedanken sind bei allen Betroffenen, die verletzt, schockiert und traurig sind. Ich danke den Mitarbeitenden in den Seelsorgeteams, die vor Ort begleiten und unterstützen.»

Ein Autofahrer war am Mittwoch mutmaßlich vorsätzlich in eine Menschengruppe gefahren, darunter eine Schulklasse aus dem nordhessischen Bad Arolsen. Sie war auf Klassenfahrt in Berlin. Eine Lehrerin starb noch vor Ort, mehrere Schülerinnen und Schüler sowie ein weiterer Lehrer wurden teils schwer verletzt. Am Freitag (10.06.) wurde in den Berliner Schulen eine Schweigeminute für die Opfer und Betroffenen abgehalten. In Wolfhagen, wo die verstorbene Lehererin herkommt, finden Menschen täglich von 9 bis 18 Uhr der Stadtkirche Raum für Trauer und Anteilnahme. Ein Kondolenzbuch liegt aus und es kann eine Kerze angezündet und Blumen ablegt werden.

In der Kaulbachschule in Bad Arolsen wurde ein Raum der Stille eingerichtet. Dort gibt es die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden, Blumen abzulegen oder zu beten, um so zu versuchen, das Geschehene zu verarbeiten und auch gemeinsam auszuhalten. «Notfallseelsorger, Pfarrerinnen und Pfarrern sind derzeit in der Schule und es ist wichtig, dass wir jetzt für die Menschen vor Ort da sind und Gespräche anbieten», so die Dekanin. (10.06.2022)

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Entsetzen und Trauer nach Amokfahrt im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg
Öffentliche Andacht am 10.06. in Bad Arolsen

Öffentliche Andacht am 10.06. in Bad Arolsen
(Foto: medio.tv/ Schauderna)

Twiste-Eisenberg (medio). Nach der Amokfahrt vom 08.06.2022 in Berlin, die bundesweit für Entsetzen gesorgt hatte, sind insbesondere die Menschen im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg tief erschüttert. «Wir sind fassungslos und fühlen uns an die schlimmen und traumatischen Ereignisse in Volkmarsen erinnert. Das ist alles kaum in Worte zu fassen und wir sind mit unseren Gedanken bei den betroffenen Familien», so Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Am Freitagabend (10. Juni) fand am Bürgerhaus in Bad Arolsen eine öffentliche Andacht statt. 

Auch Bischöfin Beate Hofmann zeigt sich erschüttert, «dass wieder wie in Volkmarsen ein Auto als Mordwaffe genutzt wurde und willkürlich Menschen getötet und verletzt worden sind. Meine Gebete und meine Gedanken sind bei allen Betroffenen, die verletzt, schockiert und traurig sind. Ich danke den Mitarbeitenden in den Seelsorgeteams, die vor Ort begleiten und unterstützen.»

Ein Autofahrer war am Mittwoch mutmaßlich vorsätzlich in eine Menschengruppe gefahren, darunter eine Schulklasse aus dem nordhessischen Bad Arolsen. Sie war auf Klassenfahrt in Berlin. Eine Lehrerin starb noch vor Ort, mehrere Schülerinnen und Schüler sowie ein weiterer Lehrer wurden teils schwer verletzt. Am Freitag (10.06.) wurde in den Berliner Schulen eine Schweigeminute für die Opfer und Betroffenen abgehalten. In Wolfhagen, wo die verstorbene Lehererin herkommt, finden Menschen täglich von 9 bis 18 Uhr der Stadtkirche Raum für Trauer und Anteilnahme. Ein Kondolenzbuch liegt aus und es kann eine Kerze angezündet und Blumen ablegt werden.

In der Kaulbachschule in Bad Arolsen wurde ein Raum der Stille eingerichtet. Dort gibt es die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden, Blumen abzulegen oder zu beten, um so zu versuchen, das Geschehene zu verarbeiten und auch gemeinsam auszuhalten. «Notfallseelsorger, Pfarrerinnen und Pfarrern sind derzeit in der Schule und es ist wichtig, dass wir jetzt für die Menschen vor Ort da sind und Gespräche anbieten», so die Dekanin. (10.06.2022)