Aktuelle Tagung: EKKW und Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien schließen Partnerschaftsvertrag

Hofgeismar (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien sind nun Partnerinnen: Das hat die Landessynode am 22. November 2021 beschlossen. Während der Synodaltagung haben beide Kirchen einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Dafür war eine Delegation aus Rumänien in die Evangelische Tagungsstätte in Hofgeismar gekommen, wo das Präsidium der Synode bis Donnerstag tagt. Die Synodalen verfolgten die Unterzeichnung am Bildschirm.

«Mit dieser Partnerschaft treten wir jetzt in engere Beziehungen zu einem EU-Mitgliedsstaat in Osteuropa und unterstützen so auch den Gedanken eines geeinten, gerechten Europas», sagte Bischöfin Dr. Beate Hofmann. Der Vertrag biete einen verlässlichen Rahmen für die Kooperation, er bekunde den Willen, Erfahrungen und Kompetenzen auszutauschen und miteinander europäische und globale Aufgaben wahrzunehmen. Zusammenarbeiten wollen beide Kirchen künftig unter anderem in den Bereichen theologische Lehre und Forschung, der diakonisch-sozialen Verantwortung, bei gesamtkirchlichen Aufgaben und bei gesellschaftlichen Fragen.

2021-11-24 34183

Kompetenzen austauschen und europäische Aufgaben angehen
EKKW und Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien schließen Partnerschaftsvertrag

EKKW und Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien schließen Partnerschaftsvertrag
Unterzeichneten den Partnerschaftsvertrag: Bischof Reinhart Guib von der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien und Bischöfin Dr. Beate Hofmann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. (Foto: medio.tv/Schauderna)

Hofgeismar (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien sind nun Partnerinnen: Das hat die Landessynode am 22. November 2021 beschlossen. Während der Synodaltagung haben beide Kirchen einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Dafür war eine Delegation aus Rumänien in die Evangelische Tagungsstätte in Hofgeismar gekommen, wo das Präsidium der Synode bis Donnerstag tagt. Die Synodalen verfolgten die Unterzeichnung am Bildschirm.

«Mit dieser Partnerschaft treten wir jetzt in engere Beziehungen zu einem EU-Mitgliedsstaat in Osteuropa und unterstützen so auch den Gedanken eines geeinten, gerechten Europas», sagte Bischöfin Dr. Beate Hofmann. Der Vertrag biete einen verlässlichen Rahmen für die Kooperation, er bekunde den Willen, Erfahrungen und Kompetenzen auszutauschen und miteinander europäische und globale Aufgaben wahrzunehmen. Zusammenarbeiten wollen beide Kirchen künftig unter anderem in den Bereichen theologische Lehre und Forschung, der diakonisch-sozialen Verantwortung, bei gesamtkirchlichen Aufgaben und bei gesellschaftlichen Fragen.

Gruppenbild zur Vertragsunterzeichnung (v. l.): Ökumenedezernentin Claudia Brinkmann-Weiß, Bischof Reinhart Guib, Stefan Cosoroaba, Bischöfin Dr. Beate Hofmann, Friedrich Gunesch, Präses Kirchenrat Dr. Thomas Dittmann.

Die beiden Kirchen blicken zurück auf historische Verbindungen, vor allem über die Universität Marburg, über Gemeinde- und Städtepartnerschaften sowie gemeinsame Projekte in Diakonie, Handwerk und Ausbildung. Über die kirchlichen Verknüpfungen hinaus gebe es vielfältige zivilgesellschaftliche Beziehungen zu Rumänien, so die Bischöfin: durch den deutschen Bevölkerungsanteil in Rumänien, durch Migration der deutschstämmigen Bevölkerung nach Deutschland, durch Arbeitsmigration von Menschen aus Rumänien nach Deutschland (22.11.2021)


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