Aktuelle Tagung: Dr. Isabel Schneider-Wölfinger und Dr. Hans Helmut Horn für Engagement geehrt

Hofgeismar (medio). Mit Dr. Isabel Schneider-Wölfinger und Dr. Hans Helmut Horn wurden am Montagabend zwei verdiente Mitglieder der Landessynode mit dem Titel Kirchenrätin bzw. Kirchenrat ausgezeichnet und damit für ihr außergewöhnliches Engagement für die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) gewürdigt. Dieser Titel ist die höchste Auszeichnung der Landeskirche. «Solche Ehrungen geschehen exemplarisch und stellvertretend, denn jede und jeder, der sich ehrenamtlich in der Kirche engagiert, tut das mit Herzblut und großer Energie, jedem und jeder Ehrenamtlichen gebührt dafür großer Dank und Anerkennung», unterstrich Bischöfin Dr. Beate Hofmann, die die Urkunden während der Herbsttagung der Synode überreichte.

Dr. Isabel Schneider-Wölfinger (Espenau) ist seit 2004 Mitglied der Landessynode. 2016 wurde sie in den Rat der Landeskirche gewählt, seit 2017 ist sie gewählte Beisitzerin im Synodalvorstand. Seit nunmehr fünf Jahren vertritt die 60-Jährige die EKKW in der EKD-Synode. Dort ist sie Vorsitzende des Ausschusses Diakonie-Bildung-Jugend und Mitglied der Bildungskammer der EKD. «In dieser Funktion hilft sie, Impulse für die Arbeit der evangelischen Kirche im Bereich von Diakonie und Bildung zu setzen, Anliegen junger Menschen in der Kirche Gehör zu verschaffen und der Politik gegenüber die Stimme für die zu erheben, die übersehen und marginalisiert werden», sagte Bischöfin Hofmann. 

Die Dozentin am Evangelischen Fröbelseminar wirkt seit 2001 im Kirchenvorstand ihrer Heimatgemeinde Espenau-Mönchehof mit und vertritt diese in der Kreissynode. Auch als Prädikantin ist Schneider-Wölfinger aktiv. Sie präge das gottesdienstliche Angebot am Fröbelseminar und wirke so als Multiplikatorin weit in die Landeskirche hinein, betonte Bischöfin Hofmann und würdigte: «Dr. Isabel Schneider-Wölfinger macht sich mit großem Engagement, mit Kompetenz, Herzenswärme und Ausdauer um die Zukunft und Gegenwart unserer Landeskirche und die evangelische Kirche in Deutschland verdient.»

Dr. Hans Helmut Horn (Kassel) ist Landessynodaler seit 2010, seit 2016 auch gewähltes Mitglied im Rat der Landeskirche. «Hier bringt er nicht nur seine große Wachsamkeit für gesellschaftliche Entwicklungen ein und ein beharrliches Nachfragen nach den ökonomischen Auswirkungen von strukturellen Entscheidungen, sondern auch seine Fachkompetenz in der äußerst aufwändigen Berichterstattung über Widersprüche im Rat», so Bischöfin Hofmann. Seit 1989 ist der Jurist im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Kassel-Mitte (vorher Lutherkirche) tätig; seit 1995 hat er den Vorsitz. Die Fusion der Kirchengemeinde Kassel-Mitte habe er modellhaft für andere Gemeinden maßgeblich mitgestaltet und vorangetrieben, würdigte die Bischöfin. Seit 2008 ist Horn Kirchenvorstands-Vorsitzender dieser fusionierten Kirchengemeinde. Er wirke dort integrierend und gestaltend, so die Bischöfin: «Besonders um den Neubau der experimentellen Orgel an St. Martin und die Sanierung der Martinskirche hat er sich mit höchstem persönlichem Einsatz verdient gemacht. Die Ausstrahlung der Orgel reicht weit über Kassel hinaus.» 

Auch der Kreissynode in Kassel gehört der 66-Jährige seit 1991 als Mitglied an. Er habe im Stadtkirchenkreisvorstand von 2005-2008 wichtige Prozesse vorangebracht, «die den Grundstein dafür gelegt haben, dass Kirche in Kassel vielfältiger, wahrnehmbarer und profilierter geworden ist», sagte die Bischöfin. Der Direktor a.D. ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Hessischen Verdienstordens, der ihm 2020 für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken im kirchlichen und sozialen Bereich verliehen wurde. (22.11.2021)

2021-11-24 34186

Hohe Auszeichnung für zwei verdiente Mitglieder der Synode
Dr. Isabel Schneider-Wölfinger und Dr. Hans Helmut Horn für Engagement geehrt

Dr. Isabel Schneider-Wölfinger und Dr. Hans Helmut Horn für Engagement geehrt
Kirchenrätin Dr. Isabel Schneider-Wölfinger (links) und Kirchenrat Dr. Hans Helmut Horn (rechts) zusammen mit Bischöfin Beate Hofmann. (Foto: medio.tv/Schauderna)

Hofgeismar (medio). Mit Dr. Isabel Schneider-Wölfinger und Dr. Hans Helmut Horn wurden am Montagabend zwei verdiente Mitglieder der Landessynode mit dem Titel Kirchenrätin bzw. Kirchenrat ausgezeichnet und damit für ihr außergewöhnliches Engagement für die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) gewürdigt. Dieser Titel ist die höchste Auszeichnung der Landeskirche. «Solche Ehrungen geschehen exemplarisch und stellvertretend, denn jede und jeder, der sich ehrenamtlich in der Kirche engagiert, tut das mit Herzblut und großer Energie, jedem und jeder Ehrenamtlichen gebührt dafür großer Dank und Anerkennung», unterstrich Bischöfin Dr. Beate Hofmann, die die Urkunden während der Herbsttagung der Synode überreichte.

Dr. Isabel Schneider-Wölfinger (Espenau) ist seit 2004 Mitglied der Landessynode. 2016 wurde sie in den Rat der Landeskirche gewählt, seit 2017 ist sie gewählte Beisitzerin im Synodalvorstand. Seit nunmehr fünf Jahren vertritt die 60-Jährige die EKKW in der EKD-Synode. Dort ist sie Vorsitzende des Ausschusses Diakonie-Bildung-Jugend und Mitglied der Bildungskammer der EKD. «In dieser Funktion hilft sie, Impulse für die Arbeit der evangelischen Kirche im Bereich von Diakonie und Bildung zu setzen, Anliegen junger Menschen in der Kirche Gehör zu verschaffen und der Politik gegenüber die Stimme für die zu erheben, die übersehen und marginalisiert werden», sagte Bischöfin Hofmann. 

Die Dozentin am Evangelischen Fröbelseminar wirkt seit 2001 im Kirchenvorstand ihrer Heimatgemeinde Espenau-Mönchehof mit und vertritt diese in der Kreissynode. Auch als Prädikantin ist Schneider-Wölfinger aktiv. Sie präge das gottesdienstliche Angebot am Fröbelseminar und wirke so als Multiplikatorin weit in die Landeskirche hinein, betonte Bischöfin Hofmann und würdigte: «Dr. Isabel Schneider-Wölfinger macht sich mit großem Engagement, mit Kompetenz, Herzenswärme und Ausdauer um die Zukunft und Gegenwart unserer Landeskirche und die evangelische Kirche in Deutschland verdient.»

Dr. Hans Helmut Horn (Kassel) ist Landessynodaler seit 2010, seit 2016 auch gewähltes Mitglied im Rat der Landeskirche. «Hier bringt er nicht nur seine große Wachsamkeit für gesellschaftliche Entwicklungen ein und ein beharrliches Nachfragen nach den ökonomischen Auswirkungen von strukturellen Entscheidungen, sondern auch seine Fachkompetenz in der äußerst aufwändigen Berichterstattung über Widersprüche im Rat», so Bischöfin Hofmann. Seit 1989 ist der Jurist im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Kassel-Mitte (vorher Lutherkirche) tätig; seit 1995 hat er den Vorsitz. Die Fusion der Kirchengemeinde Kassel-Mitte habe er modellhaft für andere Gemeinden maßgeblich mitgestaltet und vorangetrieben, würdigte die Bischöfin. Seit 2008 ist Horn Kirchenvorstands-Vorsitzender dieser fusionierten Kirchengemeinde. Er wirke dort integrierend und gestaltend, so die Bischöfin: «Besonders um den Neubau der experimentellen Orgel an St. Martin und die Sanierung der Martinskirche hat er sich mit höchstem persönlichem Einsatz verdient gemacht. Die Ausstrahlung der Orgel reicht weit über Kassel hinaus.» 

Auch der Kreissynode in Kassel gehört der 66-Jährige seit 1991 als Mitglied an. Er habe im Stadtkirchenkreisvorstand von 2005-2008 wichtige Prozesse vorangebracht, «die den Grundstein dafür gelegt haben, dass Kirche in Kassel vielfältiger, wahrnehmbarer und profilierter geworden ist», sagte die Bischöfin. Der Direktor a.D. ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Hessischen Verdienstordens, der ihm 2020 für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken im kirchlichen und sozialen Bereich verliehen wurde. (22.11.2021)


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