Aktuell: Landessynode setzt sich für gewaltfreie Konfliktlösung in Kamerun ein

Hofgeismar (medio). Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck richtet an die Republik Kamerun den Appell, den gewaltsamen Konflikt im anglophonen Teil des Landes zu beenden. Damit unterstützen die Synodalen das Engagement des Kirchenkreises Witzenhausen, den eine langjährige Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Meme North im anglophonen Teil Kameruns verbindet. Die Kreissynode berichtet, dass man seit April 2018 «alarmierende Nachrichten» aus der Kameruner Partnerregion höre: Dörfer seien niedergebrannt und Zivilisten getötet worden; viele Menschen hätten die Region verlassen und suchten seit Monaten in den Wäldern Schutz; die Versorgungslage sei katastrophal.
 
Daher richtet die Landessynode in einem Schreiben an die Botschaft der Republik Kamerun die eindringliche Bitte:  «Wir bitten Sie, auf eine gewaltfreie Lösung des Konflikts und die Wahrung der Menschenrechte hinzuwirken und zu gewährleisten, dass die Betroffenen Zugang zu humanitärer Hilfe bekommen.»
 
In einem zweiten Schreiben an die Bundesregierung hat die Landessynode die Bitte geäußert, «auch weiterhin im Dialog mit Kamerun und auf europäischer Ebene auf die Rückkehr zu einer friedlichen Lösung und die Achtung der Menschenrechte zu drängen und humanitäre Hilfe für die Bevölkerung in Kamerun zu ermöglichen». (28.11.2018)

2018-11-28 26351

Schreiben an Botschaft der Republik Kamerun und an Bundesregierung
Landessynode setzt sich für gewaltfreie Konfliktlösung in Kamerun ein

(Foto: medio.tv/Schauderna)

Hofgeismar (medio). Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck richtet an die Republik Kamerun den Appell, den gewaltsamen Konflikt im anglophonen Teil des Landes zu beenden. Damit unterstützen die Synodalen das Engagement des Kirchenkreises Witzenhausen, den eine langjährige Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Meme North im anglophonen Teil Kameruns verbindet. Die Kreissynode berichtet, dass man seit April 2018 «alarmierende Nachrichten» aus der Kameruner Partnerregion höre: Dörfer seien niedergebrannt und Zivilisten getötet worden; viele Menschen hätten die Region verlassen und suchten seit Monaten in den Wäldern Schutz; die Versorgungslage sei katastrophal.
 
Daher richtet die Landessynode in einem Schreiben an die Botschaft der Republik Kamerun die eindringliche Bitte:  «Wir bitten Sie, auf eine gewaltfreie Lösung des Konflikts und die Wahrung der Menschenrechte hinzuwirken und zu gewährleisten, dass die Betroffenen Zugang zu humanitärer Hilfe bekommen.»
 
In einem zweiten Schreiben an die Bundesregierung hat die Landessynode die Bitte geäußert, «auch weiterhin im Dialog mit Kamerun und auf europäischer Ebene auf die Rückkehr zu einer friedlichen Lösung und die Achtung der Menschenrechte zu drängen und humanitäre Hilfe für die Bevölkerung in Kamerun zu ermöglichen». (28.11.2018)