Aktuell: Die Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen werden zum Kirchenkreis Werra-Meißner

Waldkappel/Eschwege/Witzenhausen (medio). Mit einer überwältigenden Mehrheit haben die Kreissynoden Eschwege und Witzenhausen in Waldkappel die Fusion der beiden Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen beschlossen. Ab dem 1. Januar 2020 bilden sie gemeinsam den Kirchenkreis Werra-Meißner. Dem Beschluss waren mehrjährige Beratungen und Vorbereitungen vorausgegangen, teilte Martin Arnold, Dekan des bisherigen Kirchenkreises Eschwege, mit.

Pröpstin Kathrin Wienold-Hocke, Präses Ute Bachmann, Präses Ludger Arnold, Dekanin Ulrike Laakman sowie Dekan Dr. Martin Arnold stellten die Satzung vor, in der die neuen Leitungsstrukturen rechtlich geordnet werden. So soll die Kreissynode des neuen Kirchenkreises hundert Mitglieder haben. In ihr werden alle Kooperationsräume des Kirchenreises mit einer ihrer Größe entsprechenden Zahl von Laien und geistlichen Mitgliedern vertreten sein. Der Kirchenkreisvorstand wird für mindestens sechs Jahre paritätisch aus den ehemaligen Kirchenkreisen Eschwege und Witzenhausen gebildet. Ulrike Laakmann wird erste Dekanin des neuen Kirchenkreises, so Dekan Arnold weiter.

Weitere Themen der Synoden waren die Einsetzung eines gemeinsamen Finanzausschusses für die Vorbereitung des nächsten Doppelhaushaltes 2020/21 und die Berufung eines Beirates für Öffentlichkeitsarbeit. «In einem so großen Kirchenkreis Werra-Meißner ist die Kommunikation nach innen und nach außen besonders wichtig», sagte Präses Ludger Arnold. Dekanin Laakmann und Dekan Dr. Arnold berichteten auch über den Zwischenstand zur regionalen Pfarrstellenplanung. Im neuen Kirchenkreis Werra-Meißner müssen bis zum Jahr 2026 achteinhalb Pfarrstellen aufgehoben werden. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus beiden Kirchenkreisen sucht seit längerem nach Lösungen. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe werden in den nächsten Wochen veröffentlicht und anschließend diskutiert. Auf einer gemeinsamen Sondersynode am 24. Mai soll der Pfarrstellenplan beschlossen werden.

Stichwort Fusion

Der Zusammenschluss der beiden Kirchenkreise erfolgt aufgrund von Vorgaben der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Die Landeskirche hat sich auf den Weg begeben, aktiv die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse aufzunehmen. Demografische Entwicklungen und geringer werdende Mitgliederzahlen haben die Synodalen veranlasst, auf der Herbstsynode 2015 etwa 180 zukunftsweisende Beschlüsse zu fassen. Mit diesen Beschlüssen soll es gelingen, die finanziellen Rahmenbedingungen den prognostizierten Ressourcen anzupassen. (08.03.2019)

2019-03-08 26891

Fusion zum 1.1.2020
Die Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen werden zum Kirchenkreis Werra-Meißner

Blick ins Plenum der gemeinsamen Synoden. Die rosa Stimmkarten sind dem Kirchenkreis Witzenhausen zuzuordnen, die grünen dem Kirchenkreis Eschwege. (Foto: Kristin Weber)

Waldkappel/Eschwege/Witzenhausen (medio). Mit einer überwältigenden Mehrheit haben die Kreissynoden Eschwege und Witzenhausen in Waldkappel die Fusion der beiden Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen beschlossen. Ab dem 1. Januar 2020 bilden sie gemeinsam den Kirchenkreis Werra-Meißner. Dem Beschluss waren mehrjährige Beratungen und Vorbereitungen vorausgegangen, teilte Martin Arnold, Dekan des bisherigen Kirchenkreises Eschwege, mit.

Pröpstin Kathrin Wienold-Hocke, Präses Ute Bachmann, Präses Ludger Arnold, Dekanin Ulrike Laakman sowie Dekan Dr. Martin Arnold stellten die Satzung vor, in der die neuen Leitungsstrukturen rechtlich geordnet werden. So soll die Kreissynode des neuen Kirchenkreises hundert Mitglieder haben. In ihr werden alle Kooperationsräume des Kirchenreises mit einer ihrer Größe entsprechenden Zahl von Laien und geistlichen Mitgliedern vertreten sein. Der Kirchenkreisvorstand wird für mindestens sechs Jahre paritätisch aus den ehemaligen Kirchenkreisen Eschwege und Witzenhausen gebildet. Ulrike Laakmann wird erste Dekanin des neuen Kirchenkreises, so Dekan Arnold weiter.

Weitere Themen der Synoden waren die Einsetzung eines gemeinsamen Finanzausschusses für die Vorbereitung des nächsten Doppelhaushaltes 2020/21 und die Berufung eines Beirates für Öffentlichkeitsarbeit. «In einem so großen Kirchenkreis Werra-Meißner ist die Kommunikation nach innen und nach außen besonders wichtig», sagte Präses Ludger Arnold. Dekanin Laakmann und Dekan Dr. Arnold berichteten auch über den Zwischenstand zur regionalen Pfarrstellenplanung. Im neuen Kirchenkreis Werra-Meißner müssen bis zum Jahr 2026 achteinhalb Pfarrstellen aufgehoben werden. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus beiden Kirchenkreisen sucht seit längerem nach Lösungen. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe werden in den nächsten Wochen veröffentlicht und anschließend diskutiert. Auf einer gemeinsamen Sondersynode am 24. Mai soll der Pfarrstellenplan beschlossen werden.

Stichwort Fusion

Der Zusammenschluss der beiden Kirchenkreise erfolgt aufgrund von Vorgaben der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Die Landeskirche hat sich auf den Weg begeben, aktiv die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse aufzunehmen. Demografische Entwicklungen und geringer werdende Mitgliederzahlen haben die Synodalen veranlasst, auf der Herbstsynode 2015 etwa 180 zukunftsweisende Beschlüsse zu fassen. Mit diesen Beschlüssen soll es gelingen, die finanziellen Rahmenbedingungen den prognostizierten Ressourcen anzupassen. (08.03.2019)


arrow_forward Linktipp:

Website des Kirchenkreises Witzenhausen:

arrow_forward Linktipp:

Website des Kirchenkreises Eschwege: