Aktuell: Bischofskandidatin Puttkammer predigte in Kassel und Hanau

Kassel (epd). Annegret Puttkammer, eine der beiden Kandidatinnen für die Bischofswahl der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am 9. Mai, hat sich am Karfreitag in der evangelischen Christuskirche in Kassel in einem Gottesdienst vorgestellt. In ihrer Predigt zeigte sich die Pröpstin für Nord-Nassau davon überzeugt, dass es die Kirche trotz aller Umbrüche immer geben werde, da sie das Vermächtnis von Jesus Christus sei. Allerdings werde die Kirche, wie wiederholt schon nach Karfreitag, ihre Form ändern.

Puttkammer setzte sich in ihrer Predigt für eine Kirche ein, die eng mit Gott und den Menschen verbunden ist. «Weil der Gekreuzigte, der sie gegründet hat, die Barmherzigkeit in Person ist, darf die Kirche niemals hartherzig sein», sagte sie. Auch dürfe sie sich nie nur um sich selber drehen. Deshalb sollten Christen so wenig wie möglich in Gremien sitzen sondern mehr Zeit haben, zu anderen Menschen hin- und rauszugehen, betonte sie.

Der Karfreitag zeuge davon, dass Gott an der Seite der Leidenden sei, erläuterte Puttkammer. Deshalb gehörten auch Christen an die Seite der Leidenden. So gehörten sie etwa im Kinderhospiz an die Seite der Eltern, deren Kind sterbe oder ins Flüchtlingsheim an die Seite der Frau aus Eritrea, die vergewaltigt wurde. «Gott hat ein Herz für Menschen in Not», sagte sie.

2019-04-24 28337

Vorstellungsgottesdienst zur Bischofswahl
Bischofskandidatin Puttkammer predigte in Kassel und Hanau

Annegret Puttkammer am Karfreitag in der Christuskirche in Kassel (Foto: medio.tv/Socher).

Kassel (epd). Annegret Puttkammer, eine der beiden Kandidatinnen für die Bischofswahl der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am 9. Mai, hat sich am Karfreitag in der evangelischen Christuskirche in Kassel in einem Gottesdienst vorgestellt. In ihrer Predigt zeigte sich die Pröpstin für Nord-Nassau davon überzeugt, dass es die Kirche trotz aller Umbrüche immer geben werde, da sie das Vermächtnis von Jesus Christus sei. Allerdings werde die Kirche, wie wiederholt schon nach Karfreitag, ihre Form ändern.

Puttkammer setzte sich in ihrer Predigt für eine Kirche ein, die eng mit Gott und den Menschen verbunden ist. «Weil der Gekreuzigte, der sie gegründet hat, die Barmherzigkeit in Person ist, darf die Kirche niemals hartherzig sein», sagte sie. Auch dürfe sie sich nie nur um sich selber drehen. Deshalb sollten Christen so wenig wie möglich in Gremien sitzen sondern mehr Zeit haben, zu anderen Menschen hin- und rauszugehen, betonte sie.

Der Karfreitag zeuge davon, dass Gott an der Seite der Leidenden sei, erläuterte Puttkammer. Deshalb gehörten auch Christen an die Seite der Leidenden. So gehörten sie etwa im Kinderhospiz an die Seite der Eltern, deren Kind sterbe oder ins Flüchtlingsheim an die Seite der Frau aus Eritrea, die vergewaltigt wurde. «Gott hat ein Herz für Menschen in Not», sagte sie.

Am Ostersonntag predigte Pröpstin Annegret Puttkammer in der in der Marienkirche in Hanau. In ihrer Predigt über Johannes 20, 11-18 ging die Kandidatin für das Bischofsamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck der Frage nach, wie Christenmenschen damit umgehen, dass ihr Glaube immer wieder zwischen Gewissheit, Staunen, Anfragen und Zweifel schwankt. Den Wortlaut der Predigt von Annegret Puttkammer dokumentieren wir im Download.

Die Mitbewerberin Beate Hofmann wird am 28. April in der Kasseler Friedenskirche zu hören sein, sie hatte zuvor bereits am 14. April in Langenselbold gepredigt.


file_download Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Pröpstin Annegret Puttkammer im Gottesdienst am Karfreitag (19.4.2019) in der Kasseler Christuskirche im Wortlaut:

file_download Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Pröpstin Annegret Puttkammer im Gottesdienst am Ostersonntag (21.4.2019) in der Marienkirche in Hanau im Wortlaut:

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Weitere Informationen zur Bischofswahl finden Sie hier: