Aktuell: Bischof Martin Hein: «Auferstehung ist Gottes Aufstand gegen den Tod!»

Kassel (medio). In seiner diesjährigen Osterbotschaft erinnert Bischof Prof. Dr. Martin Hein daran, dass seit Jesu Auferstehung der Tod nicht mehr die einzige Sicherheit sei, die Christinnen und Christen hätten. Die drei Frauen, die am Ostermorgen das offene Grab entdeckten, hätten im wahrsten Sinne des Wortes eine «umwälzende Erfahrung» gemacht; sie hätten als erste erlebt: «Auferstehung ist Gottes Aufstand gegen den Tod!»

Lesen Sie hier die Osterbotschaft im Wortlaut:

«Ostern rollt den Stein weg, der auf unserem Herzen liegt. Ostern öffnet die Gräber unserer Hoffnungen. Ostern bringt Licht in das Dunkel unseres Lebens. So haben es die drei Frauen erlebt, als sie am Ostermorgen dem Leichnam Jesu die letzten Ehren erweisen wollten. Am Ende waren sie es, denen Ehre erwiesen wurde: die Ehre, die ersten Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi zu sein.

Karfreitag und Karsamstag zeigen uns, wie die Welt ohne Jesus aussieht: Gewalt, Ungerechtigkeit, Tod, belastende Stille und Grabesruhe, ja Gottesferne. Es ist eine Welt, die uns Angst macht. Ohne die Botschaft, dass Christus auferstanden ist, würden wir in der Welt des ewigen Karfreitags leben. Doch seit Jesu Auferstehung ist der Tod nicht mehr die einzige Sicherheit, die wir zu haben meinen und die uns wütend oder traurig macht. Ostern spricht vom Leben. Es ist eine umwälzende Erfahrung im wahrsten Sinne des Wortes. «Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?», fragten sich die drei Frauen. Die Antwort lautet: Gott selbst! Denn Gott will, dass wir leben. Auferstehung ist Gottes Aufstand gegen den Tod! Von Ostern ergriffen und bewegt haben wir eine Hoffnung, die über die Welt und ihre Grenzen hinausgeht.» (21.04.2019)

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Botschaft zum Osterfest
Bischof Martin Hein: «Auferstehung ist Gottes Aufstand gegen den Tod!»

Ausschnitt aus einem Auferstehungs-Gemälde in Langenstein. (Foto: medio.tv/Jost)

Kassel (medio). In seiner diesjährigen Osterbotschaft erinnert Bischof Prof. Dr. Martin Hein daran, dass seit Jesu Auferstehung der Tod nicht mehr die einzige Sicherheit sei, die Christinnen und Christen hätten. Die drei Frauen, die am Ostermorgen das offene Grab entdeckten, hätten im wahrsten Sinne des Wortes eine «umwälzende Erfahrung» gemacht; sie hätten als erste erlebt: «Auferstehung ist Gottes Aufstand gegen den Tod!»

Lesen Sie hier die Osterbotschaft im Wortlaut:

«Ostern rollt den Stein weg, der auf unserem Herzen liegt. Ostern öffnet die Gräber unserer Hoffnungen. Ostern bringt Licht in das Dunkel unseres Lebens. So haben es die drei Frauen erlebt, als sie am Ostermorgen dem Leichnam Jesu die letzten Ehren erweisen wollten. Am Ende waren sie es, denen Ehre erwiesen wurde: die Ehre, die ersten Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi zu sein.

Karfreitag und Karsamstag zeigen uns, wie die Welt ohne Jesus aussieht: Gewalt, Ungerechtigkeit, Tod, belastende Stille und Grabesruhe, ja Gottesferne. Es ist eine Welt, die uns Angst macht. Ohne die Botschaft, dass Christus auferstanden ist, würden wir in der Welt des ewigen Karfreitags leben. Doch seit Jesu Auferstehung ist der Tod nicht mehr die einzige Sicherheit, die wir zu haben meinen und die uns wütend oder traurig macht. Ostern spricht vom Leben. Es ist eine umwälzende Erfahrung im wahrsten Sinne des Wortes. «Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?», fragten sich die drei Frauen. Die Antwort lautet: Gott selbst! Denn Gott will, dass wir leben. Auferstehung ist Gottes Aufstand gegen den Tod! Von Ostern ergriffen und bewegt haben wir eine Hoffnung, die über die Welt und ihre Grenzen hinausgeht.» (21.04.2019)

Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Foto: medio.tv/Schauderna)

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Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein am Ostersonntag in St. Martin zu Kassel im Wortlaut:

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