Aktuell: Thüringer Ministerpräsident und kurhessischer Bischof auf Rennsteig unterwegs

Brotterode (medio). Zu ihrer diesjährigen «Rennsteig-Wanderung» trafen sich am 29. April in Brotterode im Kirchenkreis Schmalkalden Vertreterinnen und Vertreter der Thüringer Landes- und Kommunalpolitik und des öffentlichen Lebens mit Vertretern der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

Erstmals war bei der Begegnung, die zum 11. Mal stattfand, der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow (Die LINKE), seine Amtsvorgängerin, Christine Lieberknecht (CDU), sowie die Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser (parteilos), dabei.

Seitens der Landeskirche nahmen u.a. Bischof Martin Hein, die Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld, Sabine Kropf-Brandau, und der Dekan des Evangelischen Kirchenkreises Schmalkalden, Ralf Gebauer, teil. Das Evangelische Büro in Erfurt war durch den Beauftragten der Evangelischen Kirchen beim Thüringer Landtag, Oberkirchenrat Christhard Wagner, vertreten. Organisiert wurde die Begegnungs-Wanderung in diesem Jahr erneut von Minister a.D. Prof. Jens Goebel, der Mitglied der Landessynode der EKKW und des Rates der Landeskirche ist. 

Zwangloser Austausch zum Verhältnis von Staat und Kirche in Thüringen

«Die gemeinsame Rennsteig-Wanderung bietet eine Möglichkeit der zwanglosen Begegnung, bei der Fragen zum Verhältnis von Staat und Kirche in Thüringen informell besprochen werden können», sagte Bischof Hein gegenüber der Onlineredaktion des Medienhauses der EKKW. Alle Teilnehmenden seien sich in diesem Jahr einig darüber gewesen, dass es bei der anstehenden Europa-Wahl darum gehen müsse, die demokratischen Kräfte zu stärken, berichtete der Bischof weiter. Europa stehe vor einer Richtungsentscheidung. 

2019-05-03 28398

Kirche und Politik im Gespräch
Thüringer Ministerpräsident und kurhessischer Bischof auf Rennsteig unterwegs

Startpunkt der Begegnungswanderung war eine Andacht in der evangelischen Kirche zu Brotterode im Kirchenkreis Schmalkalden. (Foto: TSK/Paul-Philipp Braun)

Brotterode (medio). Zu ihrer diesjährigen «Rennsteig-Wanderung» trafen sich am 29. April in Brotterode im Kirchenkreis Schmalkalden Vertreterinnen und Vertreter der Thüringer Landes- und Kommunalpolitik und des öffentlichen Lebens mit Vertretern der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

Erstmals war bei der Begegnung, die zum 11. Mal stattfand, der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow (Die LINKE), seine Amtsvorgängerin, Christine Lieberknecht (CDU), sowie die Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser (parteilos), dabei.

Seitens der Landeskirche nahmen u.a. Bischof Martin Hein, die Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld, Sabine Kropf-Brandau, und der Dekan des Evangelischen Kirchenkreises Schmalkalden, Ralf Gebauer, teil. Das Evangelische Büro in Erfurt war durch den Beauftragten der Evangelischen Kirchen beim Thüringer Landtag, Oberkirchenrat Christhard Wagner, vertreten. Organisiert wurde die Begegnungs-Wanderung in diesem Jahr erneut von Minister a.D. Prof. Jens Goebel, der Mitglied der Landessynode der EKKW und des Rates der Landeskirche ist. 

Zwangloser Austausch zum Verhältnis von Staat und Kirche in Thüringen

«Die gemeinsame Rennsteig-Wanderung bietet eine Möglichkeit der zwanglosen Begegnung, bei der Fragen zum Verhältnis von Staat und Kirche in Thüringen informell besprochen werden können», sagte Bischof Hein gegenüber der Onlineredaktion des Medienhauses der EKKW. Alle Teilnehmenden seien sich in diesem Jahr einig darüber gewesen, dass es bei der anstehenden Europa-Wahl darum gehen müsse, die demokratischen Kräfte zu stärken, berichtete der Bischof weiter. Europa stehe vor einer Richtungsentscheidung. 

Wanderung an historisch bedeutendem Ort

Nach einer Andacht in der Kirche von Brotterode und Erläuterungen zur Wanderroute durch Wanderführer Volker Kittel ging es über die «Brotteröder Hütte» den Rennsteig entlang zum «Dreiherrnstein am Großen Weißenberg». Auf einer Höhe von 740 m liefen an diesem «Dreiherrnstein» über Jahrhunderte die Grenzen des Herzogtümer Sachsen-Meiningen, Sachsen-Coburg und Gotha sowie der Landgrafschaft bzw. des Kurfürstentums Hessen zusammen. Von dort führte der Weg nach einer Rast zurück zum Ausgangspunkt in Brotterode.

Stichwort: Rennsteig-Wanderung für Kirche und Politik

Die regelmäßige gemeinsame «Rennsteig-Wanderung für Kirche und Politik» geht auf eine Initiative von Bischof Hein zurück, der den damaligen Innenminister Andreas Trautvetter (Kleinschmalkalden) im Jahr 2006 zu einer Wanderung auf dem (historisch) kurhessischen Gebiet des Thüringer Waldes einlud. Daraus entwickelte sich die Tradition der gemeinsamen Wanderung. Auch diesmal nahm Minister a.D. Trautvetter teil. Für Hein war es die letzte «Rennsteig-Wanderung» als Bischof. Er tritt Ende September in den Ruhestand. (02.05.2019)


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