Aktuell: Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit startet Aufruf «Churches for Future»

Hamburg/Berlin/Kassel (medio). Aus Solidarität mit der weltweiten «Fridays for Future»-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf «Churches for Future» initiiert. «Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werden Sie zu 'Churches for Future'!», heißt es in dem Aufruf, der neben der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bereits von vielen weiteren  evangelischen Landeskirchen, katholischen Bistümern sowie kirchliche Einrichtungen und Organisationen unterstützt wird.

Neben Fürbitten für die Teilnehmenden der Demonstrationen regt das Ökumenische Netzwerk an, regional den Kontakt mit den Initiatoren der «Fridays for Future»-Bewegung zu suchen, um die Aktivitäten gemeinsam zu koordinieren. Infokontakt und Ansprechpartner für Unterstützer des Anliegens: Chris Böer und Monika Maria Schell, Koordinatoren des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit, churchesforfuture@oenwkg.de

Stichwort: Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit

Ziel des Netzwerks ist es, die Arbeit der Kirchen im Themenfeld Klimagerechtigkeit theologisch und spirituell zu fundieren und die Zusammenarbeit zwischen kirchlichen Akteurinnen, Umwelt- und Eine Welt Gruppen über die konfessionellen Grenzen hinaus zu intensivieren. In dem 2018 gegründeten Netzwerk haben sich inzwischen 21 Organisationen zusammengeschlossen. Dazu gehören katholische Bistümer, evangelische Landeskirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sowie Entwicklungsorganisationen.

Chris Böer, Koordinator des Netzwerks schreibt dazu auf der Internetseite kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de: «Die evangelischen und katholischen Kirchen mit ihren Hilfswerken und Konferenzen sind gesellschaftspolitisch ein wichtiger Akteur. Es geht um die Verantwortung der Christen für die Zukunft der Erde, die sowohl in der Enzyklika von Papst Franziskus 'Laudato si' als auch in der EKD Denkschrift 'Umkehr zum Leben - Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels' bekräftigt wird». (22.05.2019)

2019-05-28 28638

Solidarität mit der «Fridays for Future»-Bewegung
Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit startet Aufruf «Churches for Future»

Mit Protestaktionen setzen hunderttausende Schülerinnen und Schüler seit Wochen weltweit ein eindrucksvolles Zeichen. Die Kirchen unterstützen die Anliegen der jungen Generation. (Foto: medio.tv/Schauderna, Montage: Küster)

Hamburg/Berlin/Kassel (medio). Aus Solidarität mit der weltweiten «Fridays for Future»-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf «Churches for Future» initiiert. «Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werden Sie zu 'Churches for Future'!», heißt es in dem Aufruf, der neben der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bereits von vielen weiteren  evangelischen Landeskirchen, katholischen Bistümern sowie kirchliche Einrichtungen und Organisationen unterstützt wird.

Neben Fürbitten für die Teilnehmenden der Demonstrationen regt das Ökumenische Netzwerk an, regional den Kontakt mit den Initiatoren der «Fridays for Future»-Bewegung zu suchen, um die Aktivitäten gemeinsam zu koordinieren. Infokontakt und Ansprechpartner für Unterstützer des Anliegens: Chris Böer und Monika Maria Schell, Koordinatoren des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit, churchesforfuture@oenwkg.de

Stichwort: Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit

Ziel des Netzwerks ist es, die Arbeit der Kirchen im Themenfeld Klimagerechtigkeit theologisch und spirituell zu fundieren und die Zusammenarbeit zwischen kirchlichen Akteurinnen, Umwelt- und Eine Welt Gruppen über die konfessionellen Grenzen hinaus zu intensivieren. In dem 2018 gegründeten Netzwerk haben sich inzwischen 21 Organisationen zusammengeschlossen. Dazu gehören katholische Bistümer, evangelische Landeskirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sowie Entwicklungsorganisationen.

Chris Böer, Koordinator des Netzwerks schreibt dazu auf der Internetseite kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de: «Die evangelischen und katholischen Kirchen mit ihren Hilfswerken und Konferenzen sind gesellschaftspolitisch ein wichtiger Akteur. Es geht um die Verantwortung der Christen für die Zukunft der Erde, die sowohl in der Enzyklika von Papst Franziskus 'Laudato si' als auch in der EKD Denkschrift 'Umkehr zum Leben - Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels' bekräftigt wird». (22.05.2019)


file_download Im Wortlaut:

Wir dokumentieren den Aufruf «Churches for Future» des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit im Wortlaut:

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Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit finden Sie im Internet unter: