Aktuell: Am Tag des offenen Denkmals: «O! Orgel - staunen, hören, ausprobieren»

Marburg/Kassel (epd). Am Tag des offenen Denkmals am 8. September will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ihre rund 1.200 Orgeln in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Der Tag stehe unter dem Motto «O! Orgel - staunen, hören, ausprobieren», teilte der Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum am Montag in Marburg mit. Alle Gemeinden seien eingeladen, an diesem Tag ihre Orgel in den Mittelpunkt öffentlicher Aktionen zu stellen.

Als konkrete Möglichkeiten böten sich etwa Orgelführungen oder Orgelkonzerte an, erläuterte Maibaum. Kirchenkreise könnten Sternfahrten zu bedeutenden Orgeln in ihrem Bereich organisieren, auch Besuche bei Orgelbauern seien möglich. «Wir wollen die Orgel als ein positives Identifikationsobjekt darstellen», sagte Maibaum. Für Kinder werde es Bestellmöglichkeiten für Bausätze von Orgelpfeifen und Bastelbögen zum Bau einer «Papierorgel» geben. Angeboten werde auch eine Zweitagesreise zu bedeutenden Orgeln im Oktober.

In der EKKW bringen rund 1.300 Organisten die Kirchenorgeln zum Erklingen. Zu den denkmalgeschützten und gleichfalls kostbarsten Instrumenten gehören nach Angaben von Maibaum etwa die Heinemannorgel in Wetter von 1766 oder die Ratzmannorgel in der Kirche auf dem Berg in Niedergründau von 1839. Zu den jüngsten Instrumenten zählen die 2018 eingeweihte Riegerorgel in der Kasseler Martinskirche und die Winterhalterorgel in der Marienkirche Gelnhausen. (29.05.2019)

2019-06-11 28696

Landeskirche rückt Orgeln ins Zentrum
Am Tag des offenen Denkmals: «O! Orgel - staunen, hören, ausprobieren»

Unser Foto zeigt Pfeifen der Orgel in der Stadtkirche in Zierenberg im Kirchenkreis Wolfhagen (Foto: medio.tv/Schauderna)

Marburg/Kassel (epd). Am Tag des offenen Denkmals am 8. September will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ihre rund 1.200 Orgeln in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Der Tag stehe unter dem Motto «O! Orgel - staunen, hören, ausprobieren», teilte der Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum am Montag in Marburg mit. Alle Gemeinden seien eingeladen, an diesem Tag ihre Orgel in den Mittelpunkt öffentlicher Aktionen zu stellen.

Als konkrete Möglichkeiten böten sich etwa Orgelführungen oder Orgelkonzerte an, erläuterte Maibaum. Kirchenkreise könnten Sternfahrten zu bedeutenden Orgeln in ihrem Bereich organisieren, auch Besuche bei Orgelbauern seien möglich. «Wir wollen die Orgel als ein positives Identifikationsobjekt darstellen», sagte Maibaum. Für Kinder werde es Bestellmöglichkeiten für Bausätze von Orgelpfeifen und Bastelbögen zum Bau einer «Papierorgel» geben. Angeboten werde auch eine Zweitagesreise zu bedeutenden Orgeln im Oktober.

In der EKKW bringen rund 1.300 Organisten die Kirchenorgeln zum Erklingen. Zu den denkmalgeschützten und gleichfalls kostbarsten Instrumenten gehören nach Angaben von Maibaum etwa die Heinemannorgel in Wetter von 1766 oder die Ratzmannorgel in der Kirche auf dem Berg in Niedergründau von 1839. Zu den jüngsten Instrumenten zählen die 2018 eingeweihte Riegerorgel in der Kasseler Martinskirche und die Winterhalterorgel in der Marienkirche Gelnhausen. (29.05.2019)


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