Aktuell: Landeslektorentag «Gerade jetzt» im Hessischen Diakoniezentrum Hephata

Schwalmstadt (medio). Lektorinnen und Lektoren sind wichtige ehrenamtliche Stützen in vielen Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Sie engagieren sich in den Kirchengemeinden und halten regelmäßig Gottesdienste. Am Sonntag (11.8.) trafen sich rund 150 Lektorinnen und Lektoren der EKKW im Hessischen Diakoniezentrum Hephata. Neben dem engagierten Austausch ging es auch darum, eine Standortbestimmung rund um die Kirchenvorstandswahl im September vorzunehmen und zukunftsweisende Impulse mit in die Gemeinden zu nehmen.

Festlicher Gottesdienst

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde der Tag in der Hephata-Kirche eröffnet. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Direktor Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt lagen Inhalt und Gestaltung des Gottesdienstes in den Händen von Ehrenamtlichen, berichtete Pfarrer Jens Heller, Medienbauftragter der Sprengels Hanau-Hersfeld. Lektor Jürgen Baum aus Schwalmstadt und Lektorin Karin Rühl aus Loshausen führten liturgisch durch den Gottesdienst, während die Lektorinnen Antje Kropat aus Willingshausen und Anne Kahl aus Oberaula ausgehend von der Vision des Propheten Jesaja einen pessimistisch - optimistischen Dialog darboten. Die motivierende Aufforderung «Komm, lass uns da hochgehen!» blieb den Besuchern auch über die Predigt hinaus im Ohr. Der Gottesdienst wurde von der Marburger Lektorin Margrit Walter, und den Lektoren Manuel Haim und Helmut Müller, sowie dem Posaunenchor Hephata und der Kantorin Dorothea Grebe musikalisch begleitet.

2019-08-13 29051

Kirchliche Standortbestimmung und Ideenbörse
Landeslektorentag «Gerade jetzt» im Hessischen Diakoniezentrum Hephata

Landeslektorentag 2019 (v.l.): Der Vorsitzende des Landeslektorenbeirats, Lektor Hartmut Baum, und die Fachreferenten für die Arbeit mit Lektorinnen und Lektoren, Dipl.-Gem.Päd. Susanne Stoklasa und Diakon Uwe Degenhardt, begrüßten in Hephata.

Schwalmstadt (medio). Lektorinnen und Lektoren sind wichtige ehrenamtliche Stützen in vielen Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Sie engagieren sich in den Kirchengemeinden und halten regelmäßig Gottesdienste. Am Sonntag (11.8.) trafen sich rund 150 Lektorinnen und Lektoren der EKKW im Hessischen Diakoniezentrum Hephata. Neben dem engagierten Austausch ging es auch darum, eine Standortbestimmung rund um die Kirchenvorstandswahl im September vorzunehmen und zukunftsweisende Impulse mit in die Gemeinden zu nehmen.

Festlicher Gottesdienst

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde der Tag in der Hephata-Kirche eröffnet. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Direktor Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt lagen Inhalt und Gestaltung des Gottesdienstes in den Händen von Ehrenamtlichen, berichtete Pfarrer Jens Heller, Medienbauftragter der Sprengels Hanau-Hersfeld. Lektor Jürgen Baum aus Schwalmstadt und Lektorin Karin Rühl aus Loshausen führten liturgisch durch den Gottesdienst, während die Lektorinnen Antje Kropat aus Willingshausen und Anne Kahl aus Oberaula ausgehend von der Vision des Propheten Jesaja einen pessimistisch - optimistischen Dialog darboten. Die motivierende Aufforderung «Komm, lass uns da hochgehen!» blieb den Besuchern auch über die Predigt hinaus im Ohr. Der Gottesdienst wurde von der Marburger Lektorin Margrit Walter, und den Lektoren Manuel Haim und Helmut Müller, sowie dem Posaunenchor Hephata und der Kantorin Dorothea Grebe musikalisch begleitet.

Impulsreferat «Gerade jetzt»

Im Anschluss startete das Tagungsprogramm: Prälat Bernd Böttner wies in seinem Impulsreferat «Gerade jetzt – Kirche der Mitte und wie geht es nach der Wahl weiter?» darauf hin, dass Lektorinnen und Lektoren eine große Kompetenz im Hinblick auf den Gottesdienst mitbrächten. Diese gelte es nun vor Ort konstruktiv einzubringen in die kirchlichen Veränderungsprozesse. Dass sich in der Kirche so viele Ehrenamtliche einbringen, sei ein großer Schatz, den man keineswegs «klein reden» dürfe, betonte der Prälat. Vielmehr müsse er gefördert werden. «Neben und in bewährten Traditionen gilt es, Neues zu entdecken und auszuprobieren», fasst Böttner zusammen.

Anregende Arbeitsgruppen

Am Nachmittag teilten sich die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen auf, um Themen zu vertiefen und Impulse für die weitere Tätigkeit zu erhalten. Dabei ging es etwa darum, den eigenen Glauben sprachfähig zu machen, Entscheidungen gründlich vorzubereiten, die Stärken der Kooperationsräume wahrzunehmen, die Gemeinde attraktiv und einladend zu gestalten oder Menschen mit Behinderung einzubeziehen.

Mit einer Andacht, die von Dekan Christian Wachter und dem Vorsitzenden des Landeslektorenbeirats Lektor Hartmut Baum gestaltet wurde, fand der Tag ein besinnliches Ende, aber die Ideen und Themen werden sicher in den Gemeinden weiterwirken. (12.08.2019)


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Lesen Sie hier das Impulsreferat von Prälat Bernd Böttner im Wortlaut: