Aktuell: Zahl der Kirchenkreise der Landeskirche sinkt auf 14

Homberg/Efze/Kassel (epd). Mit Beginn des neuen Jahres wird es in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) nur noch 14 Kirchenkreise geben. Wie die Landeskirche in Kassel mitteilte, werde dabei der nach anderthalbjähriger Vorbereitungszeit geschaffene Kirchenkreis Schwalm-Eder mit 117.000 Mitgliedern und 129 Pfarrern die mit Abstand größte Verwaltungseinheit sein. Er geht aus der Fusion der bisherigen Kirchenkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain hervor. Zentrum des Kirchenkreises wird Homberg/Efze sein, wo ab 2020 ein neues Kirchenkreisamt gebaut werden soll.

Die bisherigen drei Dekanate im Kirchenkreis sollen vorerst erhalten bleiben, mittelfristig erscheine eine Reduktion auf zwei aber nicht ausgeschlossen, hieß es. Ein kurzfristiges Sparziel verfolgt die Fusion nach Auskunft der drei Dekane nicht, alle Stellen und Arbeitsbereiche blieben erhalten. Vielmehr gehe es um eine Qualitätssicherung für die Zukunft und um den Anteil der Region am gesamten Reformpaket der Landeskirche, die durch ihre Beschlüsse die Anzahl der Kirchenkreise von ehemals 28 auf nun 14 reduziert habe.

Ebenfalls zum 1. Januar schließen sich die bisherigen Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg zum Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg, die Kirchenkreise Hofgeismar und Wolfhagen zum Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen, die Kirchenkreise Gelnhausen und Schlüchtern zum Kirchenkreis Kinzigtal sowie die Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen zum Kirchenkreis Werra-Meißner zusammen. (31.12.2019)

2020-01-20 29886

Mit Beginn des neuen Jahres
Zahl der Kirchenkreise der Landeskirche sinkt auf 14

Homberg/Efze/Kassel (epd). Mit Beginn des neuen Jahres wird es in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) nur noch 14 Kirchenkreise geben. Wie die Landeskirche in Kassel mitteilte, werde dabei der nach anderthalbjähriger Vorbereitungszeit geschaffene Kirchenkreis Schwalm-Eder mit 117.000 Mitgliedern und 129 Pfarrern die mit Abstand größte Verwaltungseinheit sein. Er geht aus der Fusion der bisherigen Kirchenkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain hervor. Zentrum des Kirchenkreises wird Homberg/Efze sein, wo ab 2020 ein neues Kirchenkreisamt gebaut werden soll.

Die bisherigen drei Dekanate im Kirchenkreis sollen vorerst erhalten bleiben, mittelfristig erscheine eine Reduktion auf zwei aber nicht ausgeschlossen, hieß es. Ein kurzfristiges Sparziel verfolgt die Fusion nach Auskunft der drei Dekane nicht, alle Stellen und Arbeitsbereiche blieben erhalten. Vielmehr gehe es um eine Qualitätssicherung für die Zukunft und um den Anteil der Region am gesamten Reformpaket der Landeskirche, die durch ihre Beschlüsse die Anzahl der Kirchenkreise von ehemals 28 auf nun 14 reduziert habe.

Ebenfalls zum 1. Januar schließen sich die bisherigen Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg zum Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg, die Kirchenkreise Hofgeismar und Wolfhagen zum Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen, die Kirchenkreise Gelnhausen und Schlüchtern zum Kirchenkreis Kinzigtal sowie die Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen zum Kirchenkreis Werra-Meißner zusammen. (31.12.2019)