Aktuell: Evangelische Fastenaktion stellt Zuversicht in den Mittelpunkt

Marburg (epd). Zum Auftakt der diesjährigen evangelischen Fastenaktion hat die Theologin Susanne Breit-Keßler zu Zuversicht und Gottvertrauen aufgerufen. «Neue Zuversicht entsteht nicht im Herumlärmen, darin, sich mit der eigenen Meinung wichtig zu machen», sagte die ehemalige Münchner Regionalbischöfin am Sonntag (1.3.) in ihrer Predigt in der Marburger Pauluskirche. «Erst recht nicht darin, dass man Panik predigt.» So würden Menschen blind vor Angst. Diese Art von Pessimismus sei «die Pest», betonte die Theologin. Stattdessen sollten die Menschen auf Gott vertrauen, der «immer mit im Boot sitzt».

Die evangelische Fastenaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto «Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus». Sie soll dazu ermuntern, Zukunftsangst und Misstrauen zu überwinden

In dem ZDF-Fernsehgottesdienst betonte Breit-Keßler: «Gott ist keiner, den man mal eben im Gebet anruft und schon läuft der Laden wieder.» Dazu sei das Leben zu ernst, oft auch zu dramatisch, erklärte sie. Angst zu haben, sei etwas Normales. Man brauche jedoch jemanden, mit dem man über Ängste sprechen könne. Als aktuelle Herausforderung nannte sie etwa die Klimaveränderungen.

2020-03-02 30216

«7 Wochen Ohne» - ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Marburg
Evangelische Fastenaktion stellt Zuversicht in den Mittelpunkt

Evangelische Fastenaktion stellt Zuversicht in den Mittelpunkt

Marburg (epd). Zum Auftakt der diesjährigen evangelischen Fastenaktion hat die Theologin Susanne Breit-Keßler zu Zuversicht und Gottvertrauen aufgerufen. «Neue Zuversicht entsteht nicht im Herumlärmen, darin, sich mit der eigenen Meinung wichtig zu machen», sagte die ehemalige Münchner Regionalbischöfin am Sonntag (1.3.) in ihrer Predigt in der Marburger Pauluskirche. «Erst recht nicht darin, dass man Panik predigt.» So würden Menschen blind vor Angst. Diese Art von Pessimismus sei «die Pest», betonte die Theologin. Stattdessen sollten die Menschen auf Gott vertrauen, der «immer mit im Boot sitzt».

Die evangelische Fastenaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto «Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus». Sie soll dazu ermuntern, Zukunftsangst und Misstrauen zu überwinden

In dem ZDF-Fernsehgottesdienst betonte Breit-Keßler: «Gott ist keiner, den man mal eben im Gebet anruft und schon läuft der Laden wieder.» Dazu sei das Leben zu ernst, oft auch zu dramatisch, erklärte sie. Angst zu haben, sei etwas Normales. Man brauche jedoch jemanden, mit dem man über Ängste sprechen könne. Als aktuelle Herausforderung nannte sie etwa die Klimaveränderungen.

Neben Breit-Keßler gestalteten den Gottesdienst Markus Rahn, Pfarrer der Pauluskirchengemeinde, und Arnd Brummer, Geschäftsführer der Fastenaktion, sowie weitere Mitglieder der Kirchengemeinde.

Fastenzeit und Aktion «7 Wochen Ohne»

In der Fasten- oder Passionszeit erinnern Christen an das Leiden und Sterben Jesu Christi und bereiten sich auf Ostern vor, auf die Botschaft von der Auferstehung. Die Aktion «7 Wochen Ohne» soll helfen, diese Wochen bewusst zu erleben und zu gestalten.

Traditionell greifen viele Kirchengemeinden das aktuelle Thema von «7 Wochen Ohne» auf und gründen Fastengruppen. Eine App, ein Kalender, ein Begleitbuch und Fastenmails bieten Anregungen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Koordiniert wird die Aktion, die vor mehr als 30 Jahren gegründet wurde, von einem Projektbüro im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main. (02.03.2020)


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Alle Infos rund um die Aktion mit ihren Angeboten zum Fasten finden Sie im Internet unter: