Aktuell: Coronavirus: Empfehlungen der Landeskirche

Auf dieser Seite finden Sie Empfehlungen der Landeskirche zum Umgang mit der aktuellen Situation im Blick auf das Coronavirus. Dabei bitten wir Sie, den Handlungsanweisungen der Bundesregierung und des Landes Hessen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus unbedingt nachzukommen.

Nach der aktuellen Verordnung des Landes Hessen sind Gottesdienste, Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen und religiöse Zusammenkünfte möglich, wenn:

  • der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusammenkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) vom 27. April 2016 (ABl. EU Nr. L 119 S. 1, Nr. L 314 S. 72, 2018 Nr. L 127 S. 2) zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden und
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

Diese Regelungen finden Sie in der Verordnung des Landes Hessen zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 (Lesefassung Stand: 15. August 2020). Verordnung auf hessen.de aufrufen (PDF-Dokument)

2020-08-19 30373

+++ Wichtige Informationen +++
Coronavirus: Empfehlungen der Landeskirche

Coronavirus: Empfehlungen der Landeskirche

Auf dieser Seite finden Sie Empfehlungen der Landeskirche zum Umgang mit der aktuellen Situation im Blick auf das Coronavirus. Dabei bitten wir Sie, den Handlungsanweisungen der Bundesregierung und des Landes Hessen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus unbedingt nachzukommen.

Nach der aktuellen Verordnung des Landes Hessen sind Gottesdienste, Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen und religiöse Zusammenkünfte möglich, wenn:

  • der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusammenkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) vom 27. April 2016 (ABl. EU Nr. L 119 S. 1, Nr. L 314 S. 72, 2018 Nr. L 127 S. 2) zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden und
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

Diese Regelungen finden Sie in der Verordnung des Landes Hessen zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 (Lesefassung Stand: 15. August 2020). Verordnung auf hessen.de aufrufen (PDF-Dokument)

Gottesdienste unter Corona-Bedingungen in Kirchen und im Freien

Ergänzende Hinweise der Landeskirche (Stand: 18. August 2020; aus einem Schreiben des Prälaten der EKKW an alle Kirchenvorstände der Kirchengemeinden)

«Wir sind uns dessen bewusst, dass es keinen absoluten Schutz vor einer Infizierung mit Covid19 gibt. Dennoch wollen wir Gottesdienste und Kasualien feiern, das Evangelium von Jesus Christus verkündigen, taufen, konfirmieren, trauen und beerdigen. Für die Durchführung von Gottesdiensten in Kirchenräumen oder unter freiem Himmel sollen auch weiterhin die folgenden Grundsätze und Rahmenbedingungen gelten. Die Maßnahmen sollen alle, die den Gottesdienst feiern, schützen. Auch wenn vieles ungewohnt und vielleicht auch irritierend wirkt, vertrauen wir darauf, dass Gottes Wort wirkt und Menschen stärkt.

1. Die Teilnahme an Gottesdiensten wird auf eine den Abstandsregelungen entsprechende Höchstzahl von Personen beschränkt. Diese ergibt sich aus einer Markierung der möglichen Sitzplätze, die nach allen Seiten einen Mindestabstand von 1,5 Metern sicherstellt. Personen, die in einem Hausstand leben, können nebeneinandersitzen. Wenn sich eine Gruppe von bis zu 10 Personen anmeldet, kann sie sich in einer Kirchenbank oder in einem „Block“ nebeneinandersetzen.

Es muss sich um eine Gruppe handeln, die vorher durch eine Anmeldung signalisiert hat, dass sie zusammengehört und zusammensitzen will. Wenn einige Personen in einer Kirchenbank bereits sitzen, kann die Bank allerdings nicht bis zu 10 Personen aufgefüllt werden. Der Abstand zur nächsten Gruppe oder zur nächsten Einzelperson soll 1,5 m betragen.

Diese Regelung kann vor allem Auswirkungen haben auf die Platzierung und Sitzordnung bei Taufen, Trauungen, Konfirmationen und Trauerfeiern und erhöht die zulässige Höchstzahl. Es ist in der Verantwortung des Kirchenvorstandes zu entscheiden, wie weit in Abhängigkeit von der Raumgröße und den sonstigen Rahmenbedingungen die zulässige Zahl der Teilnehmenden durch Anwendung der 10-Personen-Regel erhöht werden kann.

2. Die Wahrung des Abstands beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Aufsuchen der Plätze sowie die Einhaltung der ermittelten Höchstzahl an Personen wird durch geeignete Maßnahmen sichergestellt. Sofern die Höchstzahl an Personen erreicht ist, dürfen weitere Personen nicht in den Kirchenraum eingelassen werden.

3. Gesang im Gottesdienst!

Schrittweise und vorsichtig kann angesichts der neueren Erkenntnisse der Gesang in den Gottesdiensten wieder aufgenommen werden:

Unter den gegebenen Sicherheitsabständen können Solisten und kleine Ensembles singen. (Siehe auch Regelungen für Kirchenmusik IV vom 18.8.2020) Dabei müssen die Sänger*innen keine Profis sein. In jeder Gemeinde lassen sich sicher Menschen finden, die diese Aufgabe übernehmen können.

In unter Corona-Bedingungen normal besuchten Gottesdiensten kann der Gemeindegesang in größeren Räumen (Raumhöhe mindestens 5 m) und mit der Abstandsregel von 1,5 m mit kurzen liturgischen Gesängen sowie mit zwei Chorälen mit jeweils 2 Strophen wieder aufgenommen werden. Während des Singens ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Am besten bringen Gemeindeglieder ihre Gesangbücher von zu Hause mit. Alternativ können Liedblätter ausgelegt werden.

Bei Gottesdiensten im Freien kann unter Wahrung des Mindestabstandes ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Einschränkung gesungen werden.

In Gottesdiensten mit einer höheren Teilnehmerzahl (z.B. Konfirmation) und bei Anwendung der 10-Personen-Regel soll der Gemeindegesang unterbleiben. Für solche Gottesdienste empfehlen wir den Gesang von Solisten oder kleinen Ensembles. 

(Weitere Informationen unter kirchenmusik-ekkw.de/kirchenmusik-und-corona.html)

4. Weitere Hygienemaßnahmen:

Bitte sorgen Sie für eine gute Lüftung des Kirchenraumes, sowohl vor als auch nach dem Gottesdienst. Nach Möglichkeit lassen Sie auch während des Gottesdienstes Fenster und Türen geöffnet. Offene Türen sind überhaupt ein gutes Symbol!

Das Tragen von Mund-Nase-Masken wird beim Betreten und Verlassen des Kirchenraumes empfohlen. Ein Ablegen der Masken beim Sitzen in der Bank kann erlaubt werden. Liturgisch ohne Maske handelnde Personen müssen ausreichenden Abstand zu anderen Personen halten. (Empfehlung: mindestens 4 Meter).

Emporen können genutzt werden. Hier soll ein Abstand von 2 m zur Brüstung eingehalten werden.

Auf Körperkontakt wird verzichtet (kein Friedensgruß per Handschlag, keine Handauflegung zum Segen, keine Begrüßung oder Verabschiedung mit Handkontakt oder Umarmen etc.).

Die Kollekte wird nur am Ausgang kontaktlos gesammelt.

Nach jedem Gottesdienst werden (nur) Türgriffe und Handläufe desinfiziert. 

Im Eingangsbereich der Kirche werden – soweit möglich – Desinfektionsmittel bereitgestellt.

Teilnehmerlisten zur Nachverfolgung von Infektionen müssen geführt werden. Ein Datenblatt zur Erfassung wurde versandt, ebenso die „Vorlage zur Informationspflicht nach dem Datenschutzgesetz der EKD“. Beides finden Sie auch im landeskirchlichen Intranet unter „Corona“.

Statt der Listen sollten besser entsprechende Karten und Stifte ausgelegt oder ausgehändigt werden, die schneller oder mit einem eigenen Stift ausgefüllt werden können. Die Karten können nach dem Gottesdienst eingesammelt werden.

5. Abendmahlsfeiern bergen besondere Infektionsrisiken. Nach evangelischem Verständnis ist ein Wortgottesdienst keine Minderform des Gottesdienstes, weil Christus auch im Wort ganz gegenwärtig ist. Sollte das Abendmahl – bei besonderem Anlass – gefeiert werden, sind besondere Hygienemaßnahmen zu beachten. Die Arbeitsstelle Gottesdienst hat hierzu Vorschläge entwickelt „Gedanken zum Wiedersehen“ finden Sie unter: evangelisches-studienseminar-hofgeismar.de/arbeitsstelle-gottesdienst/material.html

6. Zur Durchführung von Kindergottesdiensten hat die Arbeitsstelle Kirche mit Kindern und Familie ausführliche Hinweise erarbeitet. Diese Hinweise finden Sie unter www.arbeitsstelle-kindergottesdienst.de

7. Für Trauergottesdienste in Kirchen gelten die gleichen hygienischen Sicherheitsbestimmungen. Für Trauerfeiern in Friedhofshallen oder Beerdigungen am Grab sind die kommunalen Regelungen zu beachten.

8. Für Taufen und Trauungen gelten die gleichen Rahmenbedingungen. Es wird empfohlen Taufen in eigenen Gottesdiensten oder nur mit der jeweiligen Tauffamilie zu feiern. 

9. Für Konfirmationen gelten die gleichen hygienischen Sicherheitsbestimmungen. Wir empfehlen, die Form der Konfirmationsgottesdienste an die gültigen Rahmenbedingungen anzupassen und mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie den Eltern zu verabreden. 

Das kann bedeuten:

  • Bei großen Gruppen sind u. U. mehrere Gottesdienste geboten.
  • Die Zahl der teilnehmenden Gäste pro Konfirmand*in ist zu begrenzen.
  • Über eine Videoaufnahme und / oder das Streamen des Gottesdienstes ist eine mediale Teilnahme weiterer Personen zu ermöglichen.
  • Auf die Feier des Abendmahls zu verzichten.
  • Die Anwendung der 10-Personen-Regel sollte im Vorfeld vorbereitet werden.

„Bitte denken Sie daran, die Kollekte in den Konfirmationsgottesdiensten für die „Ausbildungshilfe“ zu erheben. Gerade unsere Partner in Afrika und Asien benötigen dringend unsere Solidarität. Weitere Hinweise und liturgische Ideen zur Konfirmation finden Sie unter „Gedanken zum Wiedersehen

10. Für besondere Gottesdienste gelten die gleichen hygienischen Sicherheitsbestimmungen. Es empfiehlt sich die Feier in großen Kirchengebäuden oder im Freien und die Ermöglichung einer medialen Teilnahme von Personen, die nicht an der Feier teilnehmen können. Bitte machen Sie Gebrauch von der Möglichkeit Gottesdienste im Freien zu feiern. Sie können unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygienebestimmungen und unter Beachtung eventueller regionaler Versammlungsbeschränkungen stattfinden. In den Gottesdiensten im Freien wird das Maskentragen empfohlen, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können, so evtl. bei Betreten oder Verlassen des Gottesdienstortes.

Gottesdienste zu Erntedank, zum Toten- und Ewigkeitssonntag und zu Weihnachten

Wir bitten abschließend darum, schon jetzt über die Gottesdienste zu Erntedank, zum Toten- und Ewigkeitssonntag und besonders zu Weihnachten zu beraten und Planungen aufzunehmen.

Zu Erntedank empfehlen sich Gottesdienste im Freien, auf dem Bauernhof etc. Weiterhin empfehlen sich auch mehrere kleine Gottesdienste an verschiedenen Orten, wie z.B. in der Kita, mit Gemeindegruppen etc.

Auch zum Toten- und Ewigkeitssonntag empfehlen wir die Feier mehrerer kleiner Gottesdienste an verschiedenen Orten oder Gottesdienste auf den Friedhöfen.

Ganz sicher ist der Heiligabend unter Corona-Bedingungen eine Herausforderung. Weit über 300.000 Menschen nehmen in unserer Landeskirche an diesem Tag normalerweise an einem Gottesdienst teil. Schon jetzt machen sich Pfarrkonferenzen und auch die Arbeitsstelle Gottesdienst Gedanken. 

Zum einen bieten sich „große Formate“ an, wie z.B. Gottesdienste auf großen Plätzen in der Stadt oder auch im Dorf, die jetzt schon ausgewählt und „gebucht“ werden müssen und für die es ein Hygiene- und Sicherheitskonzept und Kräfte, die es umsetzen, braucht sowie eine gute Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt bzw. mit der Kommune. Dabei gilt es auch entsprechende Technik zu organisieren.

Neben solchen im wahrsten Sinne des Wortes volkskirchlichen Gottesdiensten oder Weihnachtsfeiern regen wir an, ergänzend verschiedene kleine Formate über die vier „Feiertage“ vom 24. bis  27. Dezember 2020 verteilt zu planen. Auch für mehrere Gottesdienste an verschiedenen Tagen und Orten benötigt es eine gute Vorbereitung: Wie viele Gottesdienste können wir mit den zur Verfügung stehenden Liturg*innen, Kirchenmusiker*innen, Küster*innen und Ehrenamtlichen feiern? Wen können wir zur Mitwirkung anfragen und gewinnen? Wie verteilen wir die Gottesdienste im Kooperationsraum?

Die Arbeitsstelle Gottesdienste wird zusammen mit der Liturgischen Kammer bei der Entwicklung der Ideen mitwirken und Vorschläge und Entwürfe kommunizieren.»


Weitere kirchliche Veranstaltungen

Für alle weiteren kirchlichen Veranstaltungen gelten die Regelungen der Hessischen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (derzeit gültig bis zum 31. Oktober 2020) bzw. der Zweiten Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Grundverordnung (derzeit gültig bis zum 31. August 2020). Darüber hinaus sind das örtliche Infektionsgeschehen sowie mögliche lokale Beschränkungen durch die zuständigen Behörden zu beachten. Die Durchführung der Veranstaltungen liegt in der Verantwortung der Kirchengemeinden.


Arbeitshilfe von der Arbeitsstelle Gottesdienst

Hier finden Sie «Gedanken und Hinweise zum gottesdienstlichen Wiedersehen in der Corona-Situation» mit liturgische Hinweisen für Kasualien (Taufe, Trauung, Einschulung, Konfirmation) und Abendmahlsfeiern in der Corona-Situation (Stand: 22. Juni 2020) [PDF-Dokument]


Kirchliches Bestatten in der Coronakrise

Kirchliches Bestatten in der Coronakrise - Hinweise und Materialien für die Praxis: Arbeitshilfe des Evangelischen Studienseminars und einer Arbeitsgruppe der Liturgischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, die sich der Frage des kirchlichen Bestattens unter den Bedingungen der Coronakrise stellt. Erschienen am 31. März 2020. [PDF-Dokument]

Hinweis: Die im PDF-Dokument enthaltenen Einzelbausteine können als Word-Dokumente zur Weiterarbeit abgerufen werden bei: Referat Gottesdienst, Kirchenmusik und Theologische Generalia Landeskirchenamt, Referatsleiter Pfarrer Lars Hillebold, E-Mail: lars.hillebold@ekkw.de 


Angebot an medialen Gottesdienstformaten wird fortgeführt

Böttner unterstrich die Notwendigkeit, die vielfältigen medialen Gottesdienstformate fortzuführen und weiterzuentwickeln. Man müsse die Menschen im Blick behalten, die (noch) nicht zum Gottesdienst im Kirchenraum kommen wollen oder können.  

Über ekkw.de und facebook werden wir Ihnen Hinweise auf online abrufbare Gottesdienste und digitale Gebetsformate zur Verfügung stellen.


Live-Streaming von Gottesdiensten in den Kirchengemeinden

In Folge der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus nimmt das Live-Streaming von Ereignissen an Bedeutung zu. Gewisse Live-Streams können dabei unter den Rundfunkbegriff fallen und benötigen nach geltendem Recht grundsätzlich eine Zulassung. Die Landesmedienanstalten stellen ab sofort und zunächst bis zum 19. April 2020 sicher, dass solche Streamings ohne komplizierte Verfahren angeboten werden können.

Wichtig: Eine Ausstrahlung an einen kleineren Adressatenkreis von weniger als 500 zeitgleichen Zuschauern oder an einen geschlossenen Nutzerkreis bedarf ebenso wenig einer Zulassung, wie einmalige oder sehr sporadische Übertragungen.

Wenn Ihr Angebot doch rundfunknah gestaltet sein sollte, ist es bei der hessischen Landesmedienanstalt anzuzeigen:
Link zum Merkblatt zur vereinfachten Anzeige
Link zum Formular «Online-Anzeige von Live-Streaming-Angeboten»


Konfirmandenarbeit und Arbeit mit Gruppen

Konfirmandenarbeit, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Gruppenangebote für Erwachsene können stattfinden. Es müssen dabei aber die für die jeweiligen Arbeitsformen gültigen die Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt eingehalten werden. Nach wie vor ist das Infektionsrisiko hoch. 

Sie erhalten dazu einige Hintergrund-Informationen:

Die Corona-Verordnung des Landes Hessen ist zum 1. August verändert worden und die Obergrenze von 15 Personen bei Bildungsveranstaltungen gestrichen worden. Die neuen Informationen vom 13.8.20 bieten keine Informationen zu Gruppengrößen.

Die Abstandsregeln unterscheiden sich je nach Veranstaltungsform. Das Referat Kinder und Jugend hat die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit werden jeweils aktuelle Corona-Informationen unter dem folgenden Link bereitgestellt: www.ejkw.de 

Spezialfragen zur Konfirmandenarbeit beantworten die Kolleg*innen im Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN (rpi), Katja Simon und Achim Plagentz. Auf der Homepage des rpi sind jeweils die aktuellen Informationen zu finden.

Auch ein- und mehrtägige Veranstaltungen (z.B. Konfer-Rüstzeiten) sind möglich, da unsere Tagungsstätten, aber auch viele anderen Tagungsstätten und Jugendherbergen die Hygiene- und Abstandregeln gewährleisten. Das ist rechtzeitig dort abzuklären, denn Stornogebühren sollten vermieden werden. Zu bedenken ist außerdem die An- und Abreise unter den Hygiene- und Abstandsbedingungen.
 
Auch Fortbildungsangebote können stattfinden, wenn die Regeln beachtet werden.
 
Im Blick auf mehrtägige Rüstzeiten für Kinder und Jugendliche ist allerdings zu bedenken, dass durch die Pandemie das schulische Lernen teilweise nur sehr eingeschränkt stattgefunden hat. Deshalb sollten Anträge auf Unterrichtsbefreiung diese Sondersituation unbedingt berücksichtigen. Gleiches gilt auch im Blick auf Dienstbefreiungen zur Wahrnehmung von Fortbildung. Unterrichtsfreie Zeiten und digitalen Angebote sind hier eine echte Alternative. Darauf weist der Kultusminister ausdrücklich hin und rückt die unterrichtsfreie Zeit dafür in den Vordergrund. Alle mehrtägigen Schulfahrten sollen daher bis Ende Januar ausgesetzt bleiben.

Auch das freiwillige Engagement ist von der Pandemie massiv betroffen. In Zukunft wird es daher wichtiger sein, auch Engagement-Formen anbieten oder nutzen zu können, die kontaktfrei funktionieren. So können alle, die sich gerne freiwillig engagieren möchten, dies auch in Zeiten mit besonderen Risiken oder Kontaktbeschränkungen tun. Die Fachstelle Engagementförderung ist bei ihren Recherchen auf viele kreative Beispiele gestoßen und hat Ideen und Anregungen auf ihrer Homepage in einem eigenen Menüpunkt und unter verschiedenen Rubriken zusammengestellt: Z.B. gegen Einsamkeit, Klimaschutz, Kreatives, digitales Engagement.


Konfirmationen, Konfirmandenfreizeiten

Hier finden Sie ein gesondertes Informationsblatt des Religionspädagogischen Instituts der EKKW und der EKHN zu Konfirmationen, Konfirmandenfreizeiten und wie Kontakt zu den Jugendlichen in der Konfirmandenzeit gehalten werden kann. [PDF-Dokument]


Kontaktpflege und Sorgenetz

«Der Aufruf nach Möglichkeit auf Sozialkontakte zu verzichten, ist im Augenblick kein Widerspruch zu gelebter Nächstenliebe, sondern ihr Ausdruck. Für die kirchliche Arbeit bedeutet das, dass wir unsere Arbeitsformen, wo immer es möglich ist, an die aktuelle Lage anpassen müssen», sagt die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann. Es gehe darum, Ansteckungsrisiken zu reduzieren und zugleich die Botschaft von der Liebe Gottes weiter zu sagen und Sorgenetze zu knüpfen. So werde es hoffentlich gelingen, die Menschen in dieser ungewöhnlichen Situation gut zu begleiten, so Bischöfin Hofmann.

Wir bitten Sie daher, vor Ort telefonische oder digitale Kommunikationsketten aufzubauen, damit Menschen, die zu Hause bleiben wollen oder müssen, nicht von allen sozialen Kontakten abgeschnitten sind. Denken Sie dabei besonders an ältere Menschen und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Risiken. Bitte informieren Sie die Menschen in Ihren Gemeinden, wie sie seelsorgerliche Begleitung, z.B. auch telefonisch oder per Mail, erhalten.


arrow_forward Grundsätzliche Hinweise:

Informationen zur aktuellen Lage und Risikobewertung finden Sie auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts (RKI):

arrow_forward Informationen zur Lage:

Informationen zur aktuellen Lage in den Regionen unserer Landeskirche und Hygienehinweise geben die für Gesundheit zuständigen Ministerien in Hessen und Thüringen (Kirchenkreis Schmalkalden) unter: