Aktuell: Gebet

Ein Gebet für die, die am meisten gefährdet sind
Wir, die wir bloße Unannehmlichkeiten haben, denken an die, deren Leben auf dem Spiel steht.
Wir, die wir ohne Risikofaktoren leben,
erinnern uns an die, die besonders verletzlich sind.
Wir, die wir den Luxus haben, von zu Hause aus zu arbeiten denken an die, die wählen müssen zwischen der Sorge um ihre Gesundheit und der Möglichkeit, die Miete zu verdienen. .
Wir, die wir die für unsere Kinder sorgen können, wenn die Schulen schließen, denken an die, denen dieser Weg nicht offensteht.
Wir, die wir Urlaubsreisen absagen,
denken an die, die keinen sicheren Ort haben.
Wir, die wir Gewinne im Tumult der Wirtschaft verlieren, denken an die, denen finanziell das Wasser bis zum Hals steht.
Wir, die wir zu Hause in Quarantäne leben, denken an die, die keine Heimat haben.
Indem Angst unser Land erfasst,
lass uns die Liebe wählen in dieser Zeit, in der wir einander nicht umarmen können.
Lass uns Wege finden, die liebende Umarmung Gottes zu sein für unsere Nächsten.
Amen.

Original:
Prayer for a Pandemic
(A Prayer for the World’s Most Vulnerable)
May we who are merely inconvenienced
remember those whose lives are at stake.
May we who have no risk factors
remember those most vulnerable.
May we who have the luxury of working from home remember those who must choose between preserving their health or making the rent.
May we who have the flexibility to care for our children when their schools close remember those who have no options.
May we who have to cancel our trips
remember those that have no safe place to go.
May we who are losing our margin money in the tumult of the economic market remember those who have no margin at all.
May we who settle in for a quarantine at home remember those who have no home.
As fear grips our country,
Let us choose love.
During this time when we cannot physically wrap our arms around each other, Let us yet find ways to be the loving embrace of God to our neighbors.

Amen.

(Cameron Wiggins Belim)


Gott, 
wir haben Angst vor dem, was wir nicht kennen. 
Zugleich sind wir uns darin nah und vertraut. 
Was unsere Gemeinschaft gefährdet, macht uns auch stark.
Wir halten zusammen, wenn wir uns oft auch fremd sind. 
Wir achten aufeinander. Entscheiden, was wirklich wichtig ist. 
Wir öffnen Herzen, während andere noch hinter Türen warten müssen.
Wir werden uns nah, auch ohne uns die Hände zu reichen. 
Wir können lachen und doch trauern um die Kranken und Sterbenden. 
Wir sind eins im Handeln und im Sorgen und zum Wohl für uns alle.
So ist im Schlimmen auch Dein Segen. 
Hab Du Dank dafür, Gott.
Amen.

(Lars Hillebold)

 

Gott,
hier stehe ich und halte inne. 
Alleine und doch verbunden. 
In Angst und Unsicherheit, 
fühle ich mich anderen nah. 
Ich teile die Sorgen und 
das Ahnen, was kommen kann.
Ich stehe hier und halte inne. 
Alleine und doch verbunden. 
Ich bitte für alle Kranken 
und die es werden,
die Angst haben, 
dass der Virus sie erreicht,
für alle Ärztinnen und Pflegenden,
für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen. 
Ich bitte dich, dass Du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten. 
Doch es werden Menschen um ihr Leben kämpfen.
Ich bin nicht allein. Ich bin verbunden. Sei Du der, der uns eint:
die, die glauben und 
auch die es nicht tun.
Wir Menschen sind verbundene,
aufeinander angewiesene,
miteinander helfende.
Du verbindest uns Menschen, 
Gott. 

(Lars Hillebold)

2020-03-19 30383

Corona
Gebet

Gebet
(Foto: pixabay)

Ein Gebet für die, die am meisten gefährdet sind
Wir, die wir bloße Unannehmlichkeiten haben, denken an die, deren Leben auf dem Spiel steht.
Wir, die wir ohne Risikofaktoren leben,
erinnern uns an die, die besonders verletzlich sind.
Wir, die wir den Luxus haben, von zu Hause aus zu arbeiten denken an die, die wählen müssen zwischen der Sorge um ihre Gesundheit und der Möglichkeit, die Miete zu verdienen. .
Wir, die wir die für unsere Kinder sorgen können, wenn die Schulen schließen, denken an die, denen dieser Weg nicht offensteht.
Wir, die wir Urlaubsreisen absagen,
denken an die, die keinen sicheren Ort haben.
Wir, die wir Gewinne im Tumult der Wirtschaft verlieren, denken an die, denen finanziell das Wasser bis zum Hals steht.
Wir, die wir zu Hause in Quarantäne leben, denken an die, die keine Heimat haben.
Indem Angst unser Land erfasst,
lass uns die Liebe wählen in dieser Zeit, in der wir einander nicht umarmen können.
Lass uns Wege finden, die liebende Umarmung Gottes zu sein für unsere Nächsten.
Amen.

Original:
Prayer for a Pandemic
(A Prayer for the World’s Most Vulnerable)
May we who are merely inconvenienced
remember those whose lives are at stake.
May we who have no risk factors
remember those most vulnerable.
May we who have the luxury of working from home remember those who must choose between preserving their health or making the rent.
May we who have the flexibility to care for our children when their schools close remember those who have no options.
May we who have to cancel our trips
remember those that have no safe place to go.
May we who are losing our margin money in the tumult of the economic market remember those who have no margin at all.
May we who settle in for a quarantine at home remember those who have no home.
As fear grips our country,
Let us choose love.
During this time when we cannot physically wrap our arms around each other, Let us yet find ways to be the loving embrace of God to our neighbors.

Amen.

(Cameron Wiggins Belim)


Gott, 
wir haben Angst vor dem, was wir nicht kennen. 
Zugleich sind wir uns darin nah und vertraut. 
Was unsere Gemeinschaft gefährdet, macht uns auch stark.
Wir halten zusammen, wenn wir uns oft auch fremd sind. 
Wir achten aufeinander. Entscheiden, was wirklich wichtig ist. 
Wir öffnen Herzen, während andere noch hinter Türen warten müssen.
Wir werden uns nah, auch ohne uns die Hände zu reichen. 
Wir können lachen und doch trauern um die Kranken und Sterbenden. 
Wir sind eins im Handeln und im Sorgen und zum Wohl für uns alle.
So ist im Schlimmen auch Dein Segen. 
Hab Du Dank dafür, Gott.
Amen.

(Lars Hillebold)

 

Gott,
hier stehe ich und halte inne. 
Alleine und doch verbunden. 
In Angst und Unsicherheit, 
fühle ich mich anderen nah. 
Ich teile die Sorgen und 
das Ahnen, was kommen kann.
Ich stehe hier und halte inne. 
Alleine und doch verbunden. 
Ich bitte für alle Kranken 
und die es werden,
die Angst haben, 
dass der Virus sie erreicht,
für alle Ärztinnen und Pflegenden,
für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen. 
Ich bitte dich, dass Du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten. 
Doch es werden Menschen um ihr Leben kämpfen.
Ich bin nicht allein. Ich bin verbunden. Sei Du der, der uns eint:
die, die glauben und 
auch die es nicht tun.
Wir Menschen sind verbundene,
aufeinander angewiesene,
miteinander helfende.
Du verbindest uns Menschen, 
Gott. 

(Lars Hillebold)

Gott, wir haben Angst vor dem, was wir nicht kennen. 
Zugleich sind wir uns darin nah und vertraut. 
Was unsere Gemeinschaft gefährdet, macht uns auch stark.
Wir halten zusammen, wenn wir uns oft auch fremd sind. 
Wir achten aufeinander. Entscheiden, was wirklich wichtig ist. 
Wir öffnen Herzen, während andere noch hinter Türen warten müssen.
Wir werden uns nah, auch ohne uns die Hände zu reichen. 
Wir können lachen und doch trauern um die Kranken und Sterbenden. 
Wir sind eins im Handeln und im Sorgen und zum Wohl für uns alle.
So ist im Schlimmen auch Dein Segen. 
Hab Du Dank dafür, Gott.

(Lars Hillebold)

 

Du schenkst uns Worte, Gott,
auch in Zeiten, in denen sich alles um Corona dreht.
Erinnere uns daran!
Wir können ausdrücken, was uns beunruhigt, 
wir können teilen, was uns ängstigt, 
wir können weitergeben, was uns Mut macht.
Wir können sprechen, Gott,
mit Menschen unseres Vertrauens und mit dir.
Gib uns Worte, die uns und andere trösten! 

Du hast uns Verstand gegeben, Gott,
auch für Zeiten, in denen die Angst groß wird.
Erinnere uns daran!
Wir können unterscheiden:
Wo ist Vorsicht berechtigt?
Was macht uns nur nervös und panisch?
Welchen Informationen können wir trauen?
Wann ist es besser, einfach wegzuhören?
Kläre unsere Gedanken!

Du hast uns Augen und Ohren gegeben, Gott,
auch wenn wir unruhig mit uns selbst beschäftigt sind.
Erinnere uns daran!
Lass uns sehen und hören,
was andere brauchen.
Führe uns über unsere Sorgen hinaus ins Weite.
Lass uns die Menschen im Sinn behalten, 
deren Leben ganz unmittelbar bedrängt und bedroht ist.
Stärke unsere Liebe!

Wir danken dir, Gott,
dass wir leben.
Das ist nicht selbstverständlich,
obwohl es uns oft so scheint.
Lass uns den neuen Tag
Mit Freude begrüßen.
Lass uns spüren, 
dass es gut und wichtig ist,
auf der Welt zu sein. 

Amen.

(Ulrike Wagner-Rau)


Gott, mir steht das Wasser bis zum Hals.
Zu all den Sorgen nun auch noch das.
Ich habe Angst.
Weiß nicht, wie es weiter gehen soll.
Was kann mir Halt geben?
Meine Füße finden keinen Boden.
Ich höre: Der dich behütet, schläft nicht.
Stimmt das?
Schläfst du nicht?
So gerne würde ich das glauben.
So gerne Halt finden in dir.
Hilf mir.
Damit ich Kraft finde für den nächsten Schritt.

(Anke Trömper)

 

Gott, du verbindest uns Menschen. 
In Angst und Unsicherheit werden wir uns nah.
Plötzlich sind wir Nächste, die wir es gestern noch nicht waren. 
Wir teilen Fragen und Sorgen,
Nicht-Wissen und doch Ahnen, was da kommen kann.
Die einen mögen bewahrt bleiben. 
Andere werden um ihr Leben kämpfen. 
Gelassen und voller Sorgen könnte unser Alltag werden.
In den kommenden Wochen und heute schon 
bitten wir für alle Kranken und die es werden,
die Angst haben, dass der Virus sie erreicht, 
für alle Ärztinnen und Pflegenden, 
für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen.  
Wir bitten dich, dass Du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten,
sei Du der, der uns eint, 
als die die glauben und auch die es nicht tun.
Wir Menschen sind verbundene, 
aufeinander angewiesene,
miteinander helfende. 
Du verbindest uns Menschen, Gott. 

(Lars Hillebold)

Guter Gott, was ist nur los in unserem Land, in der Welt?
Wir fürchten um das, was uns selbstverständlich geworden ist:
Demokratie, Freiheit, ein gutes Miteinander, lebendige Schöpfung.
Wir sehen die Vielen auf der Flucht.
So wenig Barmherzigkeit in der Welt – auch bei uns.
Und nun auch noch das.
Angst geht um.
Unsicher begegnen wir einander.
Hilf uns dabei mutig zu werden,
die Augen offen zu halten und den Blick wach;
die Ohren nicht zu verschließen vor der Not anderer;
hilf uns dabei nicht zu vergessen, 
wofür wir als Christinnen und Christen einstehen.
Wir brauchen dich.
Nicht nur ein bisschen.

(Anke Trömper)

 

Gott, offene Fenster in Italien.
Musik erklingt von den Balkonen.
Gemeinsam: singen und lachen und feiern.
Dem Virus zum Trotz.
Der Angst auch und der Unsicherheit.
Hilf uns in all dem.
Hilf uns zu singen, zu lachen.
denen Kraft zu geben, die krank sind.
Und denen, die es werden.
Lass uns laut singen.
Damit auch die uns hören, die alleine sind.
Abgeschnitten vom Leben und einsam.
Gott, sing mit uns ein neues Lied.
Für alle.
Allem zum Trotz.

(Anke Trömper)

 

Du, Gott,
was sagst DU dazu:
Plötzlich alles still gestellt,
fast alles,
und wir selbst auch – still gestellt von heute auf morgen.
Manche sind jetzt krank.
Manche werden es noch.
Niemand weiß, was kommt.
Niemand weiß, wie es ausgeht,
ob es vorbei geht – und wann.
Was sagst, DU, Gott dazu?
Vielleicht sagst du: 
Alles hat seine Zeit:
Geboren werden hat seine  Zeit  und sterben hat seine Zeit,
gesund sein und krank sein.
Vielleicht sagst du:
In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Vielleicht sagst du: 
Nichts reißt dich aus meiner Hand, das könntest du doch wissen, Menschenkind!
Ach Gott,
sprich mit uns,
wir warten auf dich.
Aller Augen warten auf dich, 
denn du gibst zur rechten Zeit:
Speise und Trank,
Gesundheit und Krankheit,
Genesung und Sterben,
Leben und Tod.
In deiner Hand – alles!
Wie gut.
Mehr braucht es nicht.
Amen

(CBS)


Diese Tage sind auf einmal so anders
als unser gewohntes Treiben 
und Getriebensein.
Manche sind krank geworden.
Viele haben Angst.

Darum bitten wir dich, Gott,
Für Ärzte und Krankenschwestern in den Kliniken,
für Väter und Mütter in ihren Familien,
für Schulkinder, allein zu Haus,
für alle, die krank geworden sind und bangen, wie es für sie ausgeht.
Für sie alle bitten wir: Gott erbarme dich!

Wir bitten dich für alle Menschen,
die krank sind – und kein Arzt kommt;
die sterben – und keiner hält ihre Hand;
die sich fürchten – und nachts schlaflos liegen;
die unterwegs sind –  ohne Heimat und Haus und nicht wissen wohin.
Für sie alle bitten wir: Gott, erbarme dich!
 
Wir bitten dich für alle,
die Entscheidungen treffen – richtige und falsche;
für alle, die sich um gute Ordnung mühen;
für alle, die sich an die Regeln halten;
für alle, die die Dinge nicht so eng sehn.
Für sie alle bitten wir: Gott, erbarme dich.

Vielleicht bist DU der einzige,
der den Überblick behält
über unser Land
und die ganze Erde,
DU in deiner heiligen Höhe, Gott,
DU, der weiß, was gut ist,
besser als Menschen es wissen können.
Darum bitten wir, auch für uns selbst: Gott erbarme dich.

(CBS)