Aktuell: Kirchenerhaltungsfonds fördert 2020 keine neuen Projekte

Kassel (epd). Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wird die Aufnahme von Förderprojekten in diesem Jahr aussetzen. Aufgrund der Corona-Pandemie seien einnahmestarke Aktivitäten der Gemeinden zum Einwerben von Spenden im Rahmen von Veranstaltungen wie Konzerten, Festen und Basaren nicht im üblichen Rahmen gefahrlos möglich, teilte die Stiftung in Kassel mit. Mit den Stiftungserträgen werden die von ausgewählten Gemeinden eingeworbenen Mittel für den Erhalt von Kirchengebäuden verdoppelt.

Es sei beabsichtigt, dafür die Projektliste im kommenden Jahr in einem größeren Umfang zu fördern, hieß es. Zuletzt waren im Januar 682.600 Euro an 13 Gemeinden vergeben worden.

In den vergangenen 19 Jahren sind seit Bestehen der Stiftung insgesamt 292 Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 23,4 Millionen Euro verwirklicht worden. 13,4 Millionen Euro davon waren Stiftungsgelder, zehn Millionen Euro wurden vor Ort in den Gemeinden gesammelt. Die Landeskirche hatte die Stiftung bei der Gründung mit einem Stiftungskapital von etwas mehr als 15,8 Millionen Euro ausgestattet, seit 2013 wurde dieses Kapital um weitere elf Millionen Euro aufgestockt.

In der kurhessischen Kirche gibt es rund 1.000 Kirchen, der Großteil von ihnen ist denkmalgeschützt. Im Jahr 2000 hatte die Landessynode beschlossen, die Mittel zu ihrem Erhalt durch die Errichtung einer kirchlichen Baustiftung zu ergänzen. (12.05.2020)

2020-05-12 30758

Corona-Einschränkungen beim Spendeneinwerben
Kirchenerhaltungsfonds fördert 2020 keine neuen Projekte

Kirchenerhaltungsfonds fördert 2020 keine neuen Projekte

Kassel (epd). Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wird die Aufnahme von Förderprojekten in diesem Jahr aussetzen. Aufgrund der Corona-Pandemie seien einnahmestarke Aktivitäten der Gemeinden zum Einwerben von Spenden im Rahmen von Veranstaltungen wie Konzerten, Festen und Basaren nicht im üblichen Rahmen gefahrlos möglich, teilte die Stiftung in Kassel mit. Mit den Stiftungserträgen werden die von ausgewählten Gemeinden eingeworbenen Mittel für den Erhalt von Kirchengebäuden verdoppelt.

Es sei beabsichtigt, dafür die Projektliste im kommenden Jahr in einem größeren Umfang zu fördern, hieß es. Zuletzt waren im Januar 682.600 Euro an 13 Gemeinden vergeben worden.

In den vergangenen 19 Jahren sind seit Bestehen der Stiftung insgesamt 292 Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 23,4 Millionen Euro verwirklicht worden. 13,4 Millionen Euro davon waren Stiftungsgelder, zehn Millionen Euro wurden vor Ort in den Gemeinden gesammelt. Die Landeskirche hatte die Stiftung bei der Gründung mit einem Stiftungskapital von etwas mehr als 15,8 Millionen Euro ausgestattet, seit 2013 wurde dieses Kapital um weitere elf Millionen Euro aufgestockt.

In der kurhessischen Kirche gibt es rund 1.000 Kirchen, der Großteil von ihnen ist denkmalgeschützt. Im Jahr 2000 hatte die Landessynode beschlossen, die Mittel zu ihrem Erhalt durch die Errichtung einer kirchlichen Baustiftung zu ergänzen. (12.05.2020)


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