Aktuell: TelefonSeelsorge Nordhessen beim Digitalen Bürgerdialog der Bundeskanzlerin

Kassel/Berlin (medio). Die Geschäftsführerin der TelefonSeelsorge Nordhessen traf die Bundeskanzlerin im Internet: Salome Möhrer-Nolte nahm am Mittwoch (10.3.) am so genannten Digitalen Bürgerdialog teil. Die Aufzeichnung der Sendung, die mit «Die Bundeskanzlerin im Gespräch» überschrieben ist, kann auf der Website www.bundesregierung.de abgerufen werden. 

Erschöpfung und Ärger in Zeiten der Pandemie

Nachdem zuletzt Eltern und Studierende mit der Kanzlerin per Videokonferenz diskutieren und ihre Erwartungen an die Politik formulieren konnten, kamen diesmal Vertreterinnen und Vertreter von Krisenhotlines zu Wort. «Wir erleben derzeit viel Erschöpfung und Ärger über die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen», schildert Salome Möhrer-Nolte im Vorfeld der Sendung. Depressive Verstimmungen und diffuse Ängste hätten zugenommen. «Auch Einsamkeit ist nach wie vor ein Thema», ergänzt die Leiterin der TelefonSeelsorge. Ihr sei es wichtig, zum Ausdruck zu bringen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden müsse, sagt Möhrer-Nolte. Sie  wurde vom geschäftsführenden Ausschuss des Netzwerks der TelefonSeelsorgen ausgesucht, am virtuellen Austausch mit der Kanzlerin teilzunehmen.

2021-03-11 32558

«Die Bundeskanzlerin im Gespräch»
TelefonSeelsorge Nordhessen beim Digitalen Bürgerdialog der Bundeskanzlerin

TelefonSeelsorge Nordhessen beim Digitalen Bürgerdialog der Bundeskanzlerin
Unser Foto zeigt die Bundeskanzlerin bei einer früheren Ausgabe in der Dialogreihe. (Foto: Bundesregierung/Steins)

Kassel/Berlin (medio). Die Geschäftsführerin der TelefonSeelsorge Nordhessen traf die Bundeskanzlerin im Internet: Salome Möhrer-Nolte nahm am Mittwoch (10.3.) am so genannten Digitalen Bürgerdialog teil. Die Aufzeichnung der Sendung, die mit «Die Bundeskanzlerin im Gespräch» überschrieben ist, kann auf der Website www.bundesregierung.de abgerufen werden. 

Erschöpfung und Ärger in Zeiten der Pandemie

Nachdem zuletzt Eltern und Studierende mit der Kanzlerin per Videokonferenz diskutieren und ihre Erwartungen an die Politik formulieren konnten, kamen diesmal Vertreterinnen und Vertreter von Krisenhotlines zu Wort. «Wir erleben derzeit viel Erschöpfung und Ärger über die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen», schildert Salome Möhrer-Nolte im Vorfeld der Sendung. Depressive Verstimmungen und diffuse Ängste hätten zugenommen. «Auch Einsamkeit ist nach wie vor ein Thema», ergänzt die Leiterin der TelefonSeelsorge. Ihr sei es wichtig, zum Ausdruck zu bringen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden müsse, sagt Möhrer-Nolte. Sie  wurde vom geschäftsführenden Ausschuss des Netzwerks der TelefonSeelsorgen ausgesucht, am virtuellen Austausch mit der Kanzlerin teilzunehmen.

Salome Möhrer-Nolte (r.) im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel.

Hintergrund: TelefonSeelsorge Nordhessen

Die TelefonSeelsorge Nordhessen, gegründet 1957, gehört zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. «Wir sind in unserem Menschenbild und in unserer Arbeitsweise den christlichen Kirchen verbunden, sind aber für jeden unabhängig von Geschlecht, Alter, Weltanschauung oder Konfession da», so die Mitarbeitenden; rund 70 ehrenamtliche TelefonSeelsorgerinnen und -seelsorger sind es aktuell.  Die TelefonSeelsorge Nordhessen ist telefonisch unter 0800-111 0 111 und unter 0800-111 0 222 anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Weitere Informationen im Internet gibt es unter www.telefonseelsorge-nordhessen.de.

Bürgerdialog der Bundeskanzlerin

In der Reihe «Die Bundeskanzlerin im Gespräch» geht es darum, wie die Corona-Pandemie die Situation für die Menschen in ihrem jeweiligen (beruflichen) Umfeld und Alltag verändert hat. Zuletzt tauschte sich die Bundeskanzlerin am 4. Februar mit Familien darüber aus, wie Eltern von Kindern im Kita- und Schulalter die Monate der Pandemie erleben. Außerdem diskutierte Kanzlerin Merkel bereits mit Auszubildenden und Ausbildern, mit Polizistinnen und Polizisten, mit Studierenden und thematisierte die Situation in der Pflege.

Nach dem Gespräch am 10. März mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfs- und Krisentelefonen soll es laut Bundesregierung noch virtuellen Austausch mit Kunst- und Kulturschaffenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ehrenamtlichen Hilfsorganisationen geben. (11.03.2021)


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Die Aufzeichnung der 90-minütige Sendung «Die Bundeskanzlerin im Gespräch» kann auf der Website der Bundesregierung angesehen werden:

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Die TelefonSeelsorge Nordhessen finden Sie im Internet unter: