Aktuell: Vertreter aus Kirche und Sport beraten über Auswirkungen der Corona-Pandemie

Kassel (medio). Am Mittwoch, 28.04.2021 hat ein digitaler Austausch zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche Hessen Nassau, der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, der katholischen Bistümer Fulda, Mainz und Limburg sowie Mitglieder des Präsidiums des Landessportbundes Hessen stattgefunden. Dabei wurde über aktuelle gesellschaftliche, kirchliche und sportliche Themen beraten, erklärte Pfarrer Michael Sippel, Beauftragter Kirche und Sport des Bistums Fulda, in einer Pressemitteilung. Das Treffen findet regelmäßig statt, musste aber in diesem Jahr wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie digital in einer Videokonferenz stattfinden.

Das Hauptthema des zweistündigen Gesprächs behandelte die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die daraus entstandenen Herausforderungen für die Kirchen und den Sport. Nach kurzen Darstellungen der einzelnen Parteien wurde festgestellt, dass besonders die Kinder und Jugendarbeit von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind. Sowohl die Kirchen als auch die Sportvereine prägen in ihrer Arbeit das soziale Miteinander. Dies leide derzeit besonders unter der Pandemie, da Gruppentreffen und gemeinsame Veranstaltungen lange Zeit nicht möglich waren, so Pfarrer Michael Sippel.

Zudem wurde bei dem digitalen Treffen über die Haltung zur kommenden Fußball-WM in Katar diskutiert. Ein Boykott sei hier vermutlich die falsche Auffassung, vor der auch Menschenrechtsorganisationen warnen. Am Ende des Austauschs einigte man sich auf einen gemeinsamen Appell, Kinder und Jugendliche bei politischen Entscheidungen stärker in den Blick zu nehmen, damit die soziale Komponente wieder besser gestärkt werden könne, um nicht zuletzt auch psychischen Problemen vorzubeugen. Dies gelte allerdings nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für Seniorinnen und Senioren. Den Austausch wolle man fortsetzen, so stellte man schließlich fest, um die Auswirkungen der Pandemie weiter im Blick zu behalten und voneinander im gegenseitigen Miteinander zu profitieren. (25.05.2021)

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Digitales Treffen über die Zukunft
Vertreter aus Kirche und Sport beraten über Auswirkungen der Corona-Pandemie

Vertreter aus Kirche und Sport beraten über Auswirkungen der Corona-Pandemie
Digitales Treffen von Vertretern der Kirchen zum Thema Kirche und Sport. (Bildschirmfoto)

Kassel (medio). Am Mittwoch, 28.04.2021 hat ein digitaler Austausch zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche Hessen Nassau, der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, der katholischen Bistümer Fulda, Mainz und Limburg sowie Mitglieder des Präsidiums des Landessportbundes Hessen stattgefunden. Dabei wurde über aktuelle gesellschaftliche, kirchliche und sportliche Themen beraten, erklärte Pfarrer Michael Sippel, Beauftragter Kirche und Sport des Bistums Fulda, in einer Pressemitteilung. Das Treffen findet regelmäßig statt, musste aber in diesem Jahr wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie digital in einer Videokonferenz stattfinden.

Das Hauptthema des zweistündigen Gesprächs behandelte die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die daraus entstandenen Herausforderungen für die Kirchen und den Sport. Nach kurzen Darstellungen der einzelnen Parteien wurde festgestellt, dass besonders die Kinder und Jugendarbeit von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind. Sowohl die Kirchen als auch die Sportvereine prägen in ihrer Arbeit das soziale Miteinander. Dies leide derzeit besonders unter der Pandemie, da Gruppentreffen und gemeinsame Veranstaltungen lange Zeit nicht möglich waren, so Pfarrer Michael Sippel.

Zudem wurde bei dem digitalen Treffen über die Haltung zur kommenden Fußball-WM in Katar diskutiert. Ein Boykott sei hier vermutlich die falsche Auffassung, vor der auch Menschenrechtsorganisationen warnen. Am Ende des Austauschs einigte man sich auf einen gemeinsamen Appell, Kinder und Jugendliche bei politischen Entscheidungen stärker in den Blick zu nehmen, damit die soziale Komponente wieder besser gestärkt werden könne, um nicht zuletzt auch psychischen Problemen vorzubeugen. Dies gelte allerdings nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für Seniorinnen und Senioren. Den Austausch wolle man fortsetzen, so stellte man schließlich fest, um die Auswirkungen der Pandemie weiter im Blick zu behalten und voneinander im gegenseitigen Miteinander zu profitieren. (25.05.2021)