Aktuell: Neue Formen des Miteinanders bei Online-Werkstatttag entdecken

Frankfurt am Main (medio). Unter dem Titel «Die Neuentdeckung der Gemeinschaft» können Interessierte am 9. September 2021 neue Formen des Miteinanders und der wechselseitigen Hilfe entdecken und besprechen. Die Veranstaltung von 10 bis 16.15 Uhr, die bisher im Lutherhaus in Bad Hersfeld geplant war, wird jetzt als Online-Veranstaltung angeboten, teilte Andreas Wiesner von der Fachstelle Zweite Lebenshälfte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit. 

Wegen der aktuellen Entwicklungen der Covid 19 Pandemie habe man sich entschlossen, den Werkstatttag digital durchzuführen. «Anstelle, dass Sie nach Hersfeld kommen, kommen wir zu Ihnen durch Luft oder Leitung», sagte Wiesner gegenüber der ekkw.de-Onlineredaktion. Neben einem interessanten Referat, aktiven Erfahrungsaustausch in Workshops habe man die Gelegenheit, sich von Zuhause, vom Büro oder wo auch immer zuzuschalten und zu vernetzen. «Es gibt viel zu entdecken – melden Sie sich an», ergänzte Silke Styber von der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. . Styber und Wiesner hatten die Idee zu der Veranstaltung, bei der es darum gehen soll, wie die Menschen im letzten Jahr in vielfältiger Weise auf die Widrigkeiten reagiert haben und neue Wege im Engagement gegangen sind. 

Werkstatttag soll Raum zur Reflektion geben

Während des langen Lockdowns sei vielen bewusst geworden, was es bedeutet, ganz auf sich allein gestellt zu sein oder sich einsam zu fühlen: Kinder konnten nicht mehr den Kindergarten besuchen,  Jugendliche gingen nicht zur Schule. Omas und Opas konnten ihre Enkel nicht mehr sehen, selbst Sterbende und Trauernde blieben oft alleine. Der Werkstatttag soll Raum geben, Erlebtes zu reflektieren und sich auf die neuen Formen der Begegnung und des Miteinanders zu beziehen, heißt es in der Ankündigung. 

In der Pandemie und anderen Transformationsprozessen zeigten sich gesellschaftliche Brüche, wachsende Einsamkeit und eine starke Sehnsucht nach Gemeinschaft, heißt es in der Ankündigung. Schrumpfende ländliche Räume und neue Konzepte der Quartiersentwicklung forderten Kirche und Diakonie dazu heraus, sich als Akteurinnen in der Zivilgesellschaft neu zu verstehen. Gleichzeitig habe die Pandemie viel Kreativität und neue Initiativen im Bereich der Nachbarschaftshilfen hervorgebracht. 

An dem Tag soll es in Referaten und Workshops mit innovativen Beispielen um die Frage gehen, was es zu lernen und neu zu entdecken gilt. Die Ergebnisse werden im Plenum unter anderen von Bischöfin Dr. Beate Hofmann (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck), Dechant Martin Gies (Katholische Kirche Kassel) reflektiert.

Für die Teilnahme am 9.9.2021 von 10 bis 16.15 Uhr entstehen keine Kosten, es wird um Spenden gebeten. Infokontakt per E-Mail an: silke.styber@hage.deHier geht es zur Onlineanmeldung.

2021-08-30 33425

Statt in Präsenz jetzt als Online-Veranstaltung
Neue Formen des Miteinanders bei Online-Werkstatttag entdecken

Neue Formen des Miteinanders bei Online-Werkstatttag entdecken
Unsere Titelgrafik zeigt Elemente aus dem Flyer zur Veranstaltung. (Quelle: hage.de)

Frankfurt am Main (medio). Unter dem Titel «Die Neuentdeckung der Gemeinschaft» können Interessierte am 9. September 2021 neue Formen des Miteinanders und der wechselseitigen Hilfe entdecken und besprechen. Die Veranstaltung von 10 bis 16.15 Uhr, die bisher im Lutherhaus in Bad Hersfeld geplant war, wird jetzt als Online-Veranstaltung angeboten, teilte Andreas Wiesner von der Fachstelle Zweite Lebenshälfte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit. 

Wegen der aktuellen Entwicklungen der Covid 19 Pandemie habe man sich entschlossen, den Werkstatttag digital durchzuführen. «Anstelle, dass Sie nach Hersfeld kommen, kommen wir zu Ihnen durch Luft oder Leitung», sagte Wiesner gegenüber der ekkw.de-Onlineredaktion. Neben einem interessanten Referat, aktiven Erfahrungsaustausch in Workshops habe man die Gelegenheit, sich von Zuhause, vom Büro oder wo auch immer zuzuschalten und zu vernetzen. «Es gibt viel zu entdecken – melden Sie sich an», ergänzte Silke Styber von der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. . Styber und Wiesner hatten die Idee zu der Veranstaltung, bei der es darum gehen soll, wie die Menschen im letzten Jahr in vielfältiger Weise auf die Widrigkeiten reagiert haben und neue Wege im Engagement gegangen sind. 

Werkstatttag soll Raum zur Reflektion geben

Während des langen Lockdowns sei vielen bewusst geworden, was es bedeutet, ganz auf sich allein gestellt zu sein oder sich einsam zu fühlen: Kinder konnten nicht mehr den Kindergarten besuchen,  Jugendliche gingen nicht zur Schule. Omas und Opas konnten ihre Enkel nicht mehr sehen, selbst Sterbende und Trauernde blieben oft alleine. Der Werkstatttag soll Raum geben, Erlebtes zu reflektieren und sich auf die neuen Formen der Begegnung und des Miteinanders zu beziehen, heißt es in der Ankündigung. 

In der Pandemie und anderen Transformationsprozessen zeigten sich gesellschaftliche Brüche, wachsende Einsamkeit und eine starke Sehnsucht nach Gemeinschaft, heißt es in der Ankündigung. Schrumpfende ländliche Räume und neue Konzepte der Quartiersentwicklung forderten Kirche und Diakonie dazu heraus, sich als Akteurinnen in der Zivilgesellschaft neu zu verstehen. Gleichzeitig habe die Pandemie viel Kreativität und neue Initiativen im Bereich der Nachbarschaftshilfen hervorgebracht. 

An dem Tag soll es in Referaten und Workshops mit innovativen Beispielen um die Frage gehen, was es zu lernen und neu zu entdecken gilt. Die Ergebnisse werden im Plenum unter anderen von Bischöfin Dr. Beate Hofmann (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck), Dechant Martin Gies (Katholische Kirche Kassel) reflektiert.

Für die Teilnahme am 9.9.2021 von 10 bis 16.15 Uhr entstehen keine Kosten, es wird um Spenden gebeten. Infokontakt per E-Mail an: silke.styber@hage.deHier geht es zur Onlineanmeldung.

Referierende bei der Veranstaltung sind:

Cornelia Coenen-Marx, deren Buch «Die Neuentdeckung der Gemeinschaft in Kirche, Pflege und Quartier» im Frühjahr erschienen ist, zeigt uns die Herausforderungen und Chancen für ein neues Miteinander in unserer Gesellschaft.

Heike Scheutzel und Dietrich Hering von FÄN (Fachkoordination Älterwerden in Kassel- Niederzwehren)  teilen welche Aspekte ihrer praktischen Arbeit sich in der Pandemie bewährt haben, und welche neuen Initiativen entstanden sind.

Mit Pilar Berk von der Ehrenamtsagentur der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt lernen wir ein innovatives Projekt zur Teilhabe für ältere Menschen und  zur Überwindung  der Einsamkeit in unserer Gesellschaft kennen.

Pfarrer Michael Zehnder von Menschen Unterstützen Menschen (mum e.V) in Neuenstein beschreibt uns, wie durch eine Tasse Kaffee und etwas Freude an Begegnung ein Sozialraum mit Leben gefüllt werden kann und daraus große Projekte entstehen.

Pfarrer Dr. Christian Schäfer aktiv in «Dich schickt der Himmel» und «Helfen statt Hamstern» reflektiert seine Erfahrungen aus dem nordhessischen Witzenhausen. Er zeigt den Perspektivwechsel und wie aus nachbarschaftlichem Interesse konkretes Handeln und Helfen wird.

(30.08.2021)


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Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Internet unter: