Aktuell: Eine Führung durch den Hoffnungsgarten in Marburg

Marburg (medio). Um Pflanzen und ihre heilenden und wirksamen Bestandteile ging es bei dem «Ausflug in den Kräuter- und Hoffnungsgarten» der Frauenbildungsarbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Marburg. Die Veranstaltung fand vor Ort statt, wurde jedoch auch digital gestreamt, so dass es zwei Zugangswege zu der Veranstaltung gab. Die Führung durch den Hoffnungsgarten des Gesundheitshauses in Marburg übernahm die Kräuterexpertin Ruth Pfennighaus. Sie teilte ihr Wissen über Heilpflanzen wie Frauenmantel und Schafgarbe. Technische Unterstützung bekam die «Kräuterfrau» am 16. Juni von durch Maja Schauder und Ekaterina Veselova von der Erwachsenenbildung der Landeskirche bekommen.

Während der Kräuterwanderung erklärte Ruth Pfennighaus, dass der Frauenmantel besonders als Tee geeignet sei, der dabei hilft, Frauenbeschwerden zu lindern. Zudem fügte sie hinzu, dass der Frauenmantel, verfeinert mit etwas Melisse, in keinem Frauentee fehlen dürfe. Große Mengen an Blüten und Blätter dieser Heilpflanze sollten an einem schattigen Platz getrocknet werden, um das ganze Jahr in den Genuss dieses «blonden Tees» zu kommen.

Neben dem Frauenmantel im Tee, dürfe zur Verfeinerung im Salat oder in der Suppe keine Schafgarbe fehlen. Ruth Pfennighaus beschreibt die Wirkung der Schafgarbe als blutstillend und darmreinigend durch den Gehalt an Bitterstoffen und Progesteron. Zur Beruhigung soll besonders Johanniskraut im Tee helfen, zudem kann aus den Blättern des Johanniskrauts Rotöl gewonnen werden, welches eine schmerzlindernde Wirkung aufweist. 

Mit einem Kräutergebet beendete Ruth Pfennighaus ihre Führung. Der Kräutergarten - genannt Hoffnungsgarten - befindet sich in Marburg zusammen mit dem Gesundheitshaus auf dem Hebronberg, der von manchen Marburgern durch die Präsenz des Diakonie-Krankenhauses und der Praxen als Gesundheitsberg bezeichnet wird. (18.07.2021)

2021-07-23 33440

Kräutergarten für die Seele
Eine Führung durch den Hoffnungsgarten in Marburg

Eine Führung durch den Hoffnungsgarten in Marburg
Der Kräuter- und Hoffnungsgarten in Marburg

Marburg (medio). Um Pflanzen und ihre heilenden und wirksamen Bestandteile ging es bei dem «Ausflug in den Kräuter- und Hoffnungsgarten» der Frauenbildungsarbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Marburg. Die Veranstaltung fand vor Ort statt, wurde jedoch auch digital gestreamt, so dass es zwei Zugangswege zu der Veranstaltung gab. Die Führung durch den Hoffnungsgarten des Gesundheitshauses in Marburg übernahm die Kräuterexpertin Ruth Pfennighaus. Sie teilte ihr Wissen über Heilpflanzen wie Frauenmantel und Schafgarbe. Technische Unterstützung bekam die «Kräuterfrau» am 16. Juni von durch Maja Schauder und Ekaterina Veselova von der Erwachsenenbildung der Landeskirche bekommen.

Während der Kräuterwanderung erklärte Ruth Pfennighaus, dass der Frauenmantel besonders als Tee geeignet sei, der dabei hilft, Frauenbeschwerden zu lindern. Zudem fügte sie hinzu, dass der Frauenmantel, verfeinert mit etwas Melisse, in keinem Frauentee fehlen dürfe. Große Mengen an Blüten und Blätter dieser Heilpflanze sollten an einem schattigen Platz getrocknet werden, um das ganze Jahr in den Genuss dieses «blonden Tees» zu kommen.

Neben dem Frauenmantel im Tee, dürfe zur Verfeinerung im Salat oder in der Suppe keine Schafgarbe fehlen. Ruth Pfennighaus beschreibt die Wirkung der Schafgarbe als blutstillend und darmreinigend durch den Gehalt an Bitterstoffen und Progesteron. Zur Beruhigung soll besonders Johanniskraut im Tee helfen, zudem kann aus den Blättern des Johanniskrauts Rotöl gewonnen werden, welches eine schmerzlindernde Wirkung aufweist. 

Mit einem Kräutergebet beendete Ruth Pfennighaus ihre Führung. Der Kräutergarten - genannt Hoffnungsgarten - befindet sich in Marburg zusammen mit dem Gesundheitshaus auf dem Hebronberg, der von manchen Marburgern durch die Präsenz des Diakonie-Krankenhauses und der Praxen als Gesundheitsberg bezeichnet wird. (18.07.2021)


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