Aktuell: ZDF-Fernsehgottesdienst thematisiert Seenotrettung im Mittelmeer

Palermo (medio). Der ZDF-Fernsehgottesdienst am kommenden Sonntag (5.9.) nimmt die Seenotrettung im Mittelmeer in den Blick. Übertragen von der südlichsten Grenze Europas aus Palermo geht es u.a. um die Arbeit des Bündnisses «United4Rescue», das den Betrieb und die Einsätze zweier Schiffe unterstützt, die Menschen aus Seenot im Mittelmeer rettet. 

Im Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt und live im ZDF übertragen wird, wird der Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, predigen. Die Liturgie wird u. a. von Pastorin Sandra Bils gestaltet, die musikalische Leitung liegt bei Jan Meyer, teilte die EKD mit. Im Gottesdienst kommen zudem Bürgermeister Leoluca Orlando von der Stadt Palermo, ein Crewmitglied des Bündnisschiffs SeaWatch4 und Alagie Malick Ceesay als geretteter Geflüchteter zu Wort. Der Gottesdienst ist nach der Übertragung weiter in der ZDF-Mediathek abrufbar.

«Man lässt keinen Menschen ertrinken. Punkt»

Mit diesem Satz sprach Pastorin Sandra Bils nach ihrer Predigt auf dem Kirchentag 2019 in Dortmund das aus, was viele evangelische Christeninnen und Christen dachten und denken. Noch auf dem Kirchentag wurde per Resolution ein Rettungsschiff gefordert. Kurze Zeit später das Bündnis «United4Rescue» gegründet. Dem haben sich mittlerweile 785 kirchliche und nichtkirchliche Organisationen angeschlossen, um gemeinsam Spenden zu sammeln - darunter auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Im Januar 2020 wurde das Bündnisschiff, die SeaWatch4, gekauft. Auf ihrer ersten Mission rettete sie 354 Menschen das Leben. Die SeaEye4, das zweite Bündnisschiff, hat in diesem Sommer mit der Rettung von Menschen im Mittelmeer begonnen. In der Seenotrettung ist der Kern christlichen Glaubens und Handelns, verwirklicht, sagt der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.

Jedes Schiff brauche einen Hafen und jeder Mensch sicheren und festen Boden unter den Füßen, heißt es in der Mitteilung weiter. Deshalb werde der ZDF- Fernsehgottesdienst von der südlichsten Grenze Europas übertragen. Dort werde durch Bürgermeister Orlando und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer dreierlei ermöglicht: ein Hafen, fester Boden und Menschlichkeit, so die EKD. (03.09.2021)

2021-09-03 33639

«Mut zur Menschlichkeit» - Übertragung aus Palermo
ZDF-Fernsehgottesdienst thematisiert Seenotrettung im Mittelmeer

ZDF-Fernsehgottesdienst thematisiert Seenotrettung im Mittelmeer
(Foto: EKD/Chris Grodotzki)

Palermo (medio). Der ZDF-Fernsehgottesdienst am kommenden Sonntag (5.9.) nimmt die Seenotrettung im Mittelmeer in den Blick. Übertragen von der südlichsten Grenze Europas aus Palermo geht es u.a. um die Arbeit des Bündnisses «United4Rescue», das den Betrieb und die Einsätze zweier Schiffe unterstützt, die Menschen aus Seenot im Mittelmeer rettet. 

Im Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt und live im ZDF übertragen wird, wird der Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, predigen. Die Liturgie wird u. a. von Pastorin Sandra Bils gestaltet, die musikalische Leitung liegt bei Jan Meyer, teilte die EKD mit. Im Gottesdienst kommen zudem Bürgermeister Leoluca Orlando von der Stadt Palermo, ein Crewmitglied des Bündnisschiffs SeaWatch4 und Alagie Malick Ceesay als geretteter Geflüchteter zu Wort. Der Gottesdienst ist nach der Übertragung weiter in der ZDF-Mediathek abrufbar.

«Man lässt keinen Menschen ertrinken. Punkt»

Mit diesem Satz sprach Pastorin Sandra Bils nach ihrer Predigt auf dem Kirchentag 2019 in Dortmund das aus, was viele evangelische Christeninnen und Christen dachten und denken. Noch auf dem Kirchentag wurde per Resolution ein Rettungsschiff gefordert. Kurze Zeit später das Bündnis «United4Rescue» gegründet. Dem haben sich mittlerweile 785 kirchliche und nichtkirchliche Organisationen angeschlossen, um gemeinsam Spenden zu sammeln - darunter auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Im Januar 2020 wurde das Bündnisschiff, die SeaWatch4, gekauft. Auf ihrer ersten Mission rettete sie 354 Menschen das Leben. Die SeaEye4, das zweite Bündnisschiff, hat in diesem Sommer mit der Rettung von Menschen im Mittelmeer begonnen. In der Seenotrettung ist der Kern christlichen Glaubens und Handelns, verwirklicht, sagt der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.

Jedes Schiff brauche einen Hafen und jeder Mensch sicheren und festen Boden unter den Füßen, heißt es in der Mitteilung weiter. Deshalb werde der ZDF- Fernsehgottesdienst von der südlichsten Grenze Europas übertragen. Dort werde durch Bürgermeister Orlando und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer dreierlei ermöglicht: ein Hafen, fester Boden und Menschlichkeit, so die EKD. (03.09.2021)

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United4Rescue - Gemeinsam Retten e.V.
IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93
BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank
Verwendungszweck: «Gemeinsam Retten»

oder online unter:

united4rescue.com/helfen


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Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr im ZDF und kann auch im Livestream mitgefeiert werden. Nach der Übertragung finden Sie die Aufzeichnung in der ZDF-Mediathek. Auf der Seite finden Sie auch die Rufummer des Zuschauertelefons:

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Informationen zum Bündnis «United4Rescue» finden Sie im Internet unter: