Aktuell: Kirchen werben für ein friedliches und vielfältiges Miteinander

Hannover/Bonn/Limburg (epd/medio). Die Kirchen laden zur Teilnahme in der Woche vom 26. September bis 3. Oktober 2021 zur Teilnahme an der 46. Interkulturellen Woche ein. Unter dem Motto «#offengeht» soll in diesem Jahr für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten eingetreten werden. Ein zentrales Anliegen der Initiative ist, durch persönliche Begegnungen und Kontakte ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Bundesweiter Auftakt ist ein Gottesdienst am 26. September in Rostock, an dem Christinnen und Christen aller Konfessionen mitwirken werden. 

Evangelische, katholische und orthodoxe Kirchen werben für ein friedliches und vielfältiges Miteinander in der Gesellschaft. Es dürfe zwischen Christen politischen Streit geben, heißt es in einem Gemeinsamen Wort: «Nicht verhandelbar sind jedoch die grundlegenden Werte unseres Grundgesetzes.» Das erklärten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sowie der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Deutschland sei ein Einwanderungsland, so die drei Kirchenrepräsentanten weiter: «Migrantinnen und Migranten haben dieses Land mit aufgebaut und geprägt.» Es sei auch ihrem Beitrag zu verdanken, «dass wir alle zusammen in einem solidarischen, wohlhabenden, weltoffenen und ideenreichen Land leben.» Die Gesellschaft werde sich auch in Zukunft weiter verändern.

Anlässlich der Woche sind bundesweit eine Vielzahl dezentraler Einzelveranstaltungen geplant. In den vergangenen Jahren waren das den Angaben zufolge immer über 5.000 Veranstaltungen an mehr als 500 Orten. (23.09.2021)

2021-09-23 33745

#offengeht - Interkulturelle Woche 2021
Kirchen werben für ein friedliches und vielfältiges Miteinander

Kirchen werben für ein friedliches und vielfältiges Miteinander

Hannover/Bonn/Limburg (epd/medio). Die Kirchen laden zur Teilnahme in der Woche vom 26. September bis 3. Oktober 2021 zur Teilnahme an der 46. Interkulturellen Woche ein. Unter dem Motto «#offengeht» soll in diesem Jahr für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten eingetreten werden. Ein zentrales Anliegen der Initiative ist, durch persönliche Begegnungen und Kontakte ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Bundesweiter Auftakt ist ein Gottesdienst am 26. September in Rostock, an dem Christinnen und Christen aller Konfessionen mitwirken werden. 

Evangelische, katholische und orthodoxe Kirchen werben für ein friedliches und vielfältiges Miteinander in der Gesellschaft. Es dürfe zwischen Christen politischen Streit geben, heißt es in einem Gemeinsamen Wort: «Nicht verhandelbar sind jedoch die grundlegenden Werte unseres Grundgesetzes.» Das erklärten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sowie der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Deutschland sei ein Einwanderungsland, so die drei Kirchenrepräsentanten weiter: «Migrantinnen und Migranten haben dieses Land mit aufgebaut und geprägt.» Es sei auch ihrem Beitrag zu verdanken, «dass wir alle zusammen in einem solidarischen, wohlhabenden, weltoffenen und ideenreichen Land leben.» Die Gesellschaft werde sich auch in Zukunft weiter verändern.

Anlässlich der Woche sind bundesweit eine Vielzahl dezentraler Einzelveranstaltungen geplant. In den vergangenen Jahren waren das den Angaben zufolge immer über 5.000 Veranstaltungen an mehr als 500 Orten. (23.09.2021)


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Die Veranstaltungen der Interkulturellen Woche im Bundesland Hessen und viele weitere Informationen rund um die Initiative finden Sie im Internet unter: