Aktuell: EKKW ermunterte, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen

Kassel (medio). Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, hat die Pfarrerinnen und Pfarrer der EKKW ermuntert, mit einer Fürbitte in den Gottesdiensten am Sonntag, 26. September, die Bundestagswahl zu thematisieren. Darin drückt die Landeskirche ihre Dankbarkeit aus «für die Entwicklung einer freiheitlichen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen in Frieden und Wohlstand leben» und für jene, die bereit sind, politische Verantwortung zu übernehmen, heißt es in einer Mitteilung der landeskirchlichen Pressestelle. 

Gleichwohl stünden große Aufgaben bevor: «Wir nehmen wahr, dass die Auseinandersetzung über den richtigen Weg zunehmend an Schärfe gewinnt», heißt es in dem Fürbittengebet, das die Liturgische Kammer der EKKW erarbeitet hat. Die Landeskirche wirbt und betet für Toleranz, ein solidarisches Miteinander und die Fähigkeit zum Kompromiss. 

«Wir sind dankbar, dass wir über das Wahlrecht teilhaben an Entscheidungen über den gemeinsamen Weg und wissen, dass vielen Menschen in anderen Ländern diese Möglichkeit verwehrt wird», heißt es in der Fürbitte. 

2021-09-27 33748

Bischöfin Hofmann: «Es geht um unsere Zukunft»
EKKW ermunterte, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen

EKKW ermunterte, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen
(Foto: Pixabay, Grafik: medio.tv/Küster)

Kassel (medio). Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, hat die Pfarrerinnen und Pfarrer der EKKW ermuntert, mit einer Fürbitte in den Gottesdiensten am Sonntag, 26. September, die Bundestagswahl zu thematisieren. Darin drückt die Landeskirche ihre Dankbarkeit aus «für die Entwicklung einer freiheitlichen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen in Frieden und Wohlstand leben» und für jene, die bereit sind, politische Verantwortung zu übernehmen, heißt es in einer Mitteilung der landeskirchlichen Pressestelle. 

Gleichwohl stünden große Aufgaben bevor: «Wir nehmen wahr, dass die Auseinandersetzung über den richtigen Weg zunehmend an Schärfe gewinnt», heißt es in dem Fürbittengebet, das die Liturgische Kammer der EKKW erarbeitet hat. Die Landeskirche wirbt und betet für Toleranz, ein solidarisches Miteinander und die Fähigkeit zum Kompromiss. 

«Wir sind dankbar, dass wir über das Wahlrecht teilhaben an Entscheidungen über den gemeinsamen Weg und wissen, dass vielen Menschen in anderen Ländern diese Möglichkeit verwehrt wird», heißt es in der Fürbitte. 

Die Fürbitte zur Bundestagswahl im Wortlaut

Guter Gott, 
wir beten für die Bundestagswahl in diesem Jahr.

Wir sind dankbar für die vielen Menschen, die bereit sind, Verantwortung für unseren Staat und die Gesellschaft zu übernehmen.

Wir bitten Dich: Gib ihnen Kraft, ihrem Gewissen zu folgen und auf die Menschen und ihre Anliegen zu hören.

Wir sind dankbar für die Entwicklung einer freiheitlichen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen in Frieden und Wohlstand leben.

Wir bitten Dich: Erhalte Zusammenhalt und Toleranz, hilf, Spaltungen zu überwinden und abweichende Meinungen auszuhalten. Wehre Ausgrenzung und Menschenverachtung, stärke die Fähigkeit zum Kompromiss.

Wir sehen die großen Aufgaben, die vor uns liegen und nehmen wahr, dass die Auseinandersetzung über den richtigen Weg zunehmend an Schärfe gewinnt.

Wir bitten Dich um Deinen Geist der Versöhnung und des Friedens, dass wir Wege finden, auch Minderheiten und Schutzbedürftigen Gehör zu verschaffen und für alle einen Raum des gemeinsamen Lebens zu gestalten.

Wir sind dankbar, dass wir über das Wahlrecht teilhaben an Entscheidungen über den gemeinsamen Weg und wissen, dass vielen Menschen in anderen Ländern diese Möglichkeit verwehrt wird. Lass uns von unserem Wahlrecht Gebrauch machen und nach bestem Wissen und Gewissen unsere Stimme nutzen und so das Gemeinwohl fördern.

Amen

(erarbeitet von der Liturgischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck)

Bischöfin Hofmann: «Üben Sie Ihr Wahlrecht aus – es geht um unsere Zukunft.»

«Meine Großmutter wurde zu einer Zeit geboren, als Frauen noch nicht wählen durften, erst seit 102 Jahren bekommen auch die Frauen einen Wahlschein - und in Afghanistan verlieren sie das Wahlrecht vielleicht gerade wieder», sagte die Bischöfin gegenüber der ekkw.de-Onlineredaktion im Vorfeld der Wahl. Es sei ein kostbares Gut, das von vielen Frauen in einem langen Ringen erstritten wurde. Bischöfin Beate Hofmann appelliert: «Üben Sie Ihr Wahlrecht aus – es geht um unsere Zukunft.» (27.09.2021)

Bischöfin Dr. Beate Hofmann (Foto: medio.tv/Schauderna)

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Weitere Informationen zur Bundestagswahl am 26. September 2021 finden Sie auf den Seiten des Bundeswahlleiters unter: