Aktuell: Hephata: Sechs Diakoninnen und Diakone in Amt eingesegnet

Schwalmstadt (medio). Beim Gesamtkonvent der Diakonischen Gemeinschaft Hephata am 6. und 7. November sind vier Frauen und zwei Männer in das Amt des Diakons und der Diakonin eingesegnet worden. Prälat Bernd Böttner, theologischer Stellvertreter der Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), sagte in seiner Einsegnungspredigt: «Mit der Motivation zum Amt der Diakonin und des Diakons, mit der heute vier Frauen und zwei Männer in ihren künftigen Dienst gehen, kann man die Zukunft der Gemeinschaft gelassen und gestärkt angehen.» Hephata-Vorstand und Vorsteher der Diakonischen Gemeinschaft Hephata, Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, sowie Diakonin Kathrin Rühl assistierten Bernd Böttner bei der Einsegnung, heißt es in einer Hephata-Mitteilung. 

Eingesegnet wurden: Johanna Böttner (Frankenberg), Denise Sperlich (Frielendorf), Amelie Gatzke (Kassel), Michael Koch (Kassel), Theresa Rohrer (Haina-Löhlbach) und Florian Schmidt (Stadtallendorf).

Die Eingesegneten hatten zuvor an der Hephata-Akademie für soziale Berufe berufsbegleitend eine Ausbildung absolviert oder sich begleitend zu ihrem Studium an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Studienstandort Schwalmstadt Treysa, für das Amt qualifiziert. Nach Qualifikation und Bewährung in der Praxis berechtigt erst die Einsegnung ins Amt dazu, den Titel Diakoin oder Diakon zu tragen.

2021-11-12 34069

Gesamtkonvent der Diakonischen Gemeinschaft
Hephata: Sechs Diakoninnen und Diakone in Amt eingesegnet

Hephata: Sechs Diakoninnen und Diakone in Amt eingesegnet
Einsegnung in Hephata. Reihe vorne, von links: Diakon Florian Schmidt, Diakoninnen Theresa Möller, Amelie Gatzke, und Denise Sperlich. Reihe hinten, von links: Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, Diakon Michael Koch, Diakonin Kathrin Rühl, Diakonin Johanna Böttner und Prälat Bernd Böttner. (Foto: Stefan Betzler)

Schwalmstadt (medio). Beim Gesamtkonvent der Diakonischen Gemeinschaft Hephata am 6. und 7. November sind vier Frauen und zwei Männer in das Amt des Diakons und der Diakonin eingesegnet worden. Prälat Bernd Böttner, theologischer Stellvertreter der Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), sagte in seiner Einsegnungspredigt: «Mit der Motivation zum Amt der Diakonin und des Diakons, mit der heute vier Frauen und zwei Männer in ihren künftigen Dienst gehen, kann man die Zukunft der Gemeinschaft gelassen und gestärkt angehen.» Hephata-Vorstand und Vorsteher der Diakonischen Gemeinschaft Hephata, Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, sowie Diakonin Kathrin Rühl assistierten Bernd Böttner bei der Einsegnung, heißt es in einer Hephata-Mitteilung. 

Eingesegnet wurden: Johanna Böttner (Frankenberg), Denise Sperlich (Frielendorf), Amelie Gatzke (Kassel), Michael Koch (Kassel), Theresa Rohrer (Haina-Löhlbach) und Florian Schmidt (Stadtallendorf).

Die Eingesegneten hatten zuvor an der Hephata-Akademie für soziale Berufe berufsbegleitend eine Ausbildung absolviert oder sich begleitend zu ihrem Studium an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Studienstandort Schwalmstadt Treysa, für das Amt qualifiziert. Nach Qualifikation und Bewährung in der Praxis berechtigt erst die Einsegnung ins Amt dazu, den Titel Diakoin oder Diakon zu tragen.

Der Beruf des Diakons / der Diakonin

Der Beruf des Diakons / der Diakonin kombiniert einen Sozial- oder Pflegeberuf mit einer diakonisch-theologischen Ausbildung. Diakoninnen und Diakone können mit dieser Doppelqualifikation sowohl in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und diakonischen Einrichtungen als auch in nichtkirchlichen Krankenhäusern oder Beratungsstellen arbeiten. Dieser Beruf hat viele Gesichter: Manche leiten Kinder- oder Jugendgruppen, andere pflegen Kranke oder beraten und unterstützen Obdachlose. Einige organisieren kirchliche Veranstaltungen oder halten Andachten. Bei all den unterschiedlichen Einsatzfeldern geht es stets darum, den Menschen zu helfen – ganz praktisch in der Lebensbegleitung. 

Prälat Bernd Böttner sagte während der Einsegnung, dass es immer wieder Phasen in der Geschichte der Kirchen gegeben habe, in denen das Amt des Diakons nicht die Wertschätzung und Würdigung erfahren habe, die ihm zustehe: «Phasen, in denen die Kirche sich nicht bewusst gemacht hat, welche Verluste sie dadurch erlitten hat und noch erleidet», so Böttner. In den vielen Beschlüssen der Landessynode zum Reformprozess der EKKW sei das Diakonenamt ausdrücklich aufgenommen worden, erinnerte der Prälat. Es soll als ein geistliches und gleichzeitig soziales Amt der Kirche weiterentwickelt werden. «Dieser Beschluss hat in unserer Landeskirche einiges in Gang gesetzt im Blick auf die Profilierung des Diakonenamtes», so Böttner.

Für Maik Dietrich-Gibhardt sind Diakoninnen und Diakone «Brückenbauer zwischen verschiedenen Lebenswelten in Kirche und Gesellschaft." Mit ihrer sozialfachlichen und theologischen Qualifikation würden sie ein ganz spezifisches Knowhow mitbringen, besonders für die kirchlichen und diakonischen Angebote in den unterschiedlichen Sozialräumen, so der Hephata-Vorstand. «Diese Brückenbauer und Brückenbauerinnen werden gebraucht, und wir freuen uns sehr darüber, dass wir in enger Verbindung mit unserer Landeskirche einen weiteren Jahrgang dieser besonders qualifizierten Menschen auf dem Weg zur Einsegnung begleiten konnten», sagte Dietrich-Gibhardt. (12.11.2021)


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