Aktuell: Verbund will Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt erforschen

München/Hamburg (medio). Der Forschungsverbund ForuM «Forschung zu sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie Deutschlands» lädt Menschen zur Teilnahme an zwei Interviewstudien ein, die im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie Deutschland sexualisierte Gewalt erlebt haben. Ziel der Forschungsarbeit sei es, Strukturen und systemische Bedingungen zu untersuchen, die (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch in der evangelischen Kirche und Diakonie begünstigen, heißt es in einer Mitteilung. Zu dem Forschungsverbund gehören Hochschulen, Universitätskliniken und weitere Institute und Forschungsstellen. 

In der einen Interviewstudie wollen das Institut für Praxisforschung und Projektberatung München (IPP München) und Dissens e.V. Berlin die Erfahrungen und Sichtweisen von Menschen, die sexualisierte Gewalt in evangelischen Kontexten erlitten haben, untersuchen. Dazu werden Interviewpartnerinnen und -partner gesucht. Weitere Informationen zu diesem von insgesamt sechs Teilprojekten der Forschungsarbeit finden Sie hier.

In der anderen Interviewstudie will das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf die Perspektive Betroffener auf Strukturen der evangelischen Kirche und deren Nutzung durch Täterinnen und Täter untersuchen. Auch dazu werden Interviewpartnerinnen und -partner gesucht. Weitere Informationen zu diesem Teilprojekt finden Sie hier.

2021-11-12 34082

Einladung zur Teilnahme an Interviewstudien
Verbund will Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt erforschen

Verbund will Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt erforschen
Mit den Studien sollen Erfahrungen und Sichtweisen von Menschen erforscht werden, die sexualisierte Gewalt und Missbrauch in evangelischen Kontexten erlitten haben. Ein weiterer Fokus liegt auf Strukturen der evangelischen Kirche und deren Nutzung durch Täterinnen und Täter. (Foto: medio.tv/Schauderna)

München/Hamburg (medio). Der Forschungsverbund ForuM «Forschung zu sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie Deutschlands» lädt Menschen zur Teilnahme an zwei Interviewstudien ein, die im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie Deutschland sexualisierte Gewalt erlebt haben. Ziel der Forschungsarbeit sei es, Strukturen und systemische Bedingungen zu untersuchen, die (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch in der evangelischen Kirche und Diakonie begünstigen, heißt es in einer Mitteilung. Zu dem Forschungsverbund gehören Hochschulen, Universitätskliniken und weitere Institute und Forschungsstellen. 

In der einen Interviewstudie wollen das Institut für Praxisforschung und Projektberatung München (IPP München) und Dissens e.V. Berlin die Erfahrungen und Sichtweisen von Menschen, die sexualisierte Gewalt in evangelischen Kontexten erlitten haben, untersuchen. Dazu werden Interviewpartnerinnen und -partner gesucht. Weitere Informationen zu diesem von insgesamt sechs Teilprojekten der Forschungsarbeit finden Sie hier.

In der anderen Interviewstudie will das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf die Perspektive Betroffener auf Strukturen der evangelischen Kirche und deren Nutzung durch Täterinnen und Täter untersuchen. Auch dazu werden Interviewpartnerinnen und -partner gesucht. Weitere Informationen zu diesem Teilprojekt finden Sie hier.

Forschungsverbund «ForuM»

Der Forschungsverbund «ForuM» arbeitet eigenständig und unabhängig. Die im Forschungsverbund zusammengeschlossenen Universitäten, Hochschulen und Institute sind von der evangelischen Kirche, der Diakonie oder anderen Institutionen unabhängig. Eine Einflussnahme auf die Forschung durch diese ist ausgeschlossen, heißt es in der Mitteilung. 

«Uns ist bewusst, dass das Berichten von sexualisierten Gewalterfahrungen eine große Herausforderung und eine Belastung sein kann», so der Verbund. Die Interviews werden in einem geschützten Rahmen unter Wahrung von Vertraulichkeit und Anonymität durchgeführt. Eine Teilnahme an den Studien könne jederzeit und ohne Angaben von Gründen abgebrochen werden. Teilnehmenden berichten nur das, was sie erzählen möchten. Die gesamte Studie unterliege strengen Datenschutzrichtlinien. (12.11.2021)

Koordination der ForuM-Studie:

Hochschule Hannover 
Expo Plaza 4
30539 Hannover

Prof. Dr. Martin Wazlawik 
Verbundkoordinator ForuM-Studie 
E-Mail: forum-studie@hs-hannover.de


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Weitere Informationen zum Forschungsverbund ForuM und eine ausführliche Beschreibung des Forschungsvorhabens und der Rahmenbedingungen für die Interviews finden Sie unter:

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Betroffene oder deren Angehörige und Freunde können sich auf unterschiedlichen Wegen Hilfe oder Beratung holen. Im ekkw.de-Ratgeber finden Sie Informationen, Ansprechpersonen und Links. ... mehr