Aktuell: Spendenrückgang bei Brot für die Welt

Frankfurt (medio). Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 2021 Spenden und Kollekten aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) in Höhe von 1.687.871 Euro erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 ist das laut jetzt vorgelegtem Jahresbericht ein Minus von fast 28 Prozent. Das Ergebnis erkläre sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen seien, die in vielen Bundesländern aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurden, teilte das Hilfswerk mit. 

Die Kollekten aus den Kirchenkreisen im Jahr 2021 beliefen sich hingegen auf 617.527,97 Euro (2020: 504.864,76 Euro).  Das sei im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 19,9 Prozent. Die höchsten Kollektenbeträge für Brot für die Welt stammten aus den Kirchenkreisen Schwalm-Eder, Kassel und Kinzigtal. Spitzenreiter unter diesen Kirchenkreisen ist der im Jahr 2020 aus den Kirchenkreisen Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain hervorgegangene größte Kirchenkreis Schwalm-Eder mit 112.554,31 Euro.

«Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die auch im vergangenen Jahr gemeinsam mit Brot für die Welt ihre große Solidarität für die Menschen im globalen Süden gezeigt haben», sagte Claudia Hadj Said, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit für Brot für die Welt in der EKKW und der EKKHN. Obwohl im Jahr 2021 erneut viele Gottesdienste im kleineren Rahmen stattfanden, seien die Kollekteneingänge in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck höher als im Vorjahr. Bundesweit hätten Spenderinnen und Spender im vergangenen Jahr die Arbeit von Brot für die Welt mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das sei ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Millionen Euro). 

Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 646 Projekte. Afrika steht mit 94,19 Millionen Euro und 216 neuen Projekten an der Spitze der Bewilligungssumme. Asien ist mit 202 neuen Projekten weitere Schwerpunktregion. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen und die Zivilgesellschaft vor Ort stärken. 

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1.800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern. (28.07.2022)

2022-07-28 35844

Weniger Kollekten in der Landeskirche
Spendenrückgang bei Brot für die Welt

Spendenrückgang bei Brot für die Welt
(Motiv: Brot für die Welt)

Frankfurt (medio). Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 2021 Spenden und Kollekten aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) in Höhe von 1.687.871 Euro erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 ist das laut jetzt vorgelegtem Jahresbericht ein Minus von fast 28 Prozent. Das Ergebnis erkläre sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen seien, die in vielen Bundesländern aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurden, teilte das Hilfswerk mit. 

Die Kollekten aus den Kirchenkreisen im Jahr 2021 beliefen sich hingegen auf 617.527,97 Euro (2020: 504.864,76 Euro).  Das sei im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 19,9 Prozent. Die höchsten Kollektenbeträge für Brot für die Welt stammten aus den Kirchenkreisen Schwalm-Eder, Kassel und Kinzigtal. Spitzenreiter unter diesen Kirchenkreisen ist der im Jahr 2020 aus den Kirchenkreisen Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain hervorgegangene größte Kirchenkreis Schwalm-Eder mit 112.554,31 Euro.

«Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die auch im vergangenen Jahr gemeinsam mit Brot für die Welt ihre große Solidarität für die Menschen im globalen Süden gezeigt haben», sagte Claudia Hadj Said, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit für Brot für die Welt in der EKKW und der EKKHN. Obwohl im Jahr 2021 erneut viele Gottesdienste im kleineren Rahmen stattfanden, seien die Kollekteneingänge in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck höher als im Vorjahr. Bundesweit hätten Spenderinnen und Spender im vergangenen Jahr die Arbeit von Brot für die Welt mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das sei ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Millionen Euro). 

Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 646 Projekte. Afrika steht mit 94,19 Millionen Euro und 216 neuen Projekten an der Spitze der Bewilligungssumme. Asien ist mit 202 neuen Projekten weitere Schwerpunktregion. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen und die Zivilgesellschaft vor Ort stärken. 

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1.800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern. (28.07.2022)

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