Aktuell: Kirchen unterstützen Vertriebene im Kongo mit 52.000 Euro

Kassel. Die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) unterstützt gemeinsam mit der rheinischen und der westfälischen Landeskirche sowie der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) Binnenvertriebene im Osten Kongos. Zehntausende von Menschen seien seit Sommer vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen geflohen, heißt es in einer Mitteilung. 

Die Baptistenkirche in Zentralafrika erhalte 52.000 Euro, um Soforthilfe in der Region Kanyaruchinya zu leisten. Die Kirche helfe bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Notunterkünften und medizinischer Versorgung. Sie leiste auch psychologische Betreuung und psychosoziale Begleitung von Kindern.

2022-11-22 36757

Soforthilfe für Binnenvertriebene in Ostkongo
Kirchen unterstützen Vertriebene im Kongo mit 52.000 Euro

Kirchen unterstützen Vertriebene im Kongo mit 52.000 Euro
Unser Foto zeigt eine Situation in der Region Kanyaruchinya im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo. (Foto: CBCA)

Kassel. Die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) unterstützt gemeinsam mit der rheinischen und der westfälischen Landeskirche sowie der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) Binnenvertriebene im Osten Kongos. Zehntausende von Menschen seien seit Sommer vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen geflohen, heißt es in einer Mitteilung. 

Die Baptistenkirche in Zentralafrika erhalte 52.000 Euro, um Soforthilfe in der Region Kanyaruchinya zu leisten. Die Kirche helfe bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Notunterkünften und medizinischer Versorgung. Sie leiste auch psychologische Betreuung und psychosoziale Begleitung von Kindern.

Spendenkonto

Vereinte Evangelische Mission, KD-Bank eG
IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08
Stichwort: Menschen in Kongo auf der Flucht 

Vertriebene leben seit vergangenem Sommer in Angst

In den seit drei Jahrzehnten herrschenden militärischen Auseinandersetzungen hatten zuletzt im Sommer kongolesische Rebellengruppen weite Gebiete im Dreiländereck zu Ruanda und Uganda erobert. Nach Medienberichten haben diese Kämpfe zunächst über 20.000 Menschen aus dieser Region in die Flucht getrieben, die unter prekären Bedingungen in Zelten aus Planen und Eukalyptuszweigen lebten. Nach schweren Zusammenstößen kamen im Oktober weitere etwa 39.000 zusätzliche Personen in das provisorische Flüchtlingslager nach Kanyaruchinya. Nach neuerlichem Artilleriefeuer mussten bis zu 40.000 Familien mit ihren Habseligkeiten aus den umkämpften Ortschaften in Richtung Goma fliehen. Die Rebellen rücken laut Berichten weiter vor und haben bereits angekündigt, die Provinzstadt wie schon im November 2012 erneut zu erobern.

Hilfe vor Ort: Lebensmittel, medizinische Versorgung und psychologische Betreuung

Die Hilfe der Baptistenkirche, die ein Mitglied der VEM-Gemeinschaft ist, konzentriert sich auf die folgenden Bereiche: auf die Notversorgung der Haushalte mit Grundnahrungsmitteln, Trinkwasser und den wichtigsten Haushaltsgegenständen sowie auf die Bereitstellung von Notunterkünften und medizinischer Versorgung, wobei ein besonderes Augenmerk auf Schwangere und stillende Frauen gelegt wird. Zudem auf den Schutz von vertriebenen Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter vor Vergewaltigung. Sie leistet ferner psychologische Betreuung und psychosoziale Begleitung von Kindern. (22.11.2022, epd/red)


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