Aktuell: Marburger Kirchengemeinde unterstützt Bildungsprojekte und Tafelarbeit

Marburg. Aus einer kleinen Idee wurde ein großes Fest und das brachte am Ende die stolze Summe von 8.000 Euro ein. Unter dem Motto «Ockershausen hilft» hatten die Evangelische Matthäuskirchengemeinde und verschiedene Vereine aus dem Marburger Stadtteil Ende September zu einem Benefizfest eingeladen. Unterstützt wurde die Aktion von Ockershäuser Geschäftsleuten, Marburger Banken und zahlreichen Gemeindemitgliedern, teilte die Kirchengemeinde mit.

Am Ende kamen 8.000 Euro zusammen und das Geld sollen nun all jenen helfen, die von den Corona-Folgen und vom Krieg in der Ukraine besonders hart getroffen sind. «Wir haben uns entschieden, die Spendensumme aufzuteilen und so gleich mehrere Vereine bei ihrer tollen Arbeit zu unterstützen», erklärte Pfarrer Christoph Seitz. Jeweils 2.000 Euro gehen deshalb an den Verein «Ausbildungshilfe» (Christian Education Fund), an das «Straßenkinderprojekt in Addis Abeba», an die Kindertafel in Stadtallendorf und an die Marburger Tafel. Bei einer gemeinsamen Spendenübergabe bedankten sich Vertreterinnen der Vereine bei allen, die in Ockershausen so fleißig gesammelt und gespendet haben.

«Erst einmal war uns wichtig, endlich wieder gemeinsam feiern und die Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus einladen zu können», erklärte Pfarrerin Elke Kirchhoff-Müller. Nach den Einschränkungen in der Corona-Zeit hätten viele Menschen das Bedürfnis nach Gemeinschaft gehabt und dem habe man mit dem Fest Rechnung tragen wollen. So wurden Speisen und Getränke gegen Spenden abgegeben – und wer angesichts der aktuell schwierigen Zeiten nicht viel oder nichts geben konnte, der durfte es sich dank der finanziellen Unterstützung der lokalen Sponsoren trotzdem gut gehen lassen. Für zusätzliche Spenden sorgten eine Tombola, verschiedene Mitmachangebote und Verkaufsstände. (07.12.2022, red)

2022-12-07 36918

8.000 Euro für die Arbeit mehrerer Vereine
Marburger Kirchengemeinde unterstützt Bildungsprojekte und Tafelarbeit

Marburger Kirchengemeinde unterstützt Bildungsprojekte und Tafelarbeit
Jeweils 2.000 Euro des Festerlöses nahmen entgegen: (1. Reihe, v.r.:) Pfarrerin Andrea Wöllenstein für den Verein «Ausbildungshilfe», Pfarrerin Bettina Mohr für das «Straßenkinderprojekt in Addis Abeba», Waltraud Dorn für die «Kindertafel» in Stadtallendorf und Rita Vaupel für die «Marburger Tafel». Stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von Kirchengemeinde und Vereinen kamen zur Spendenübergabe: (v.r.n.l.) Ralf Zimmermann, Kirchenvorstandsvorsitzende Tanja Deucker, Gottfried Melnyk, Volker Heinrich und Ortvorsteher Ludwig Schneider. (Foto: Christoph Seitz)

Marburg. Aus einer kleinen Idee wurde ein großes Fest und das brachte am Ende die stolze Summe von 8.000 Euro ein. Unter dem Motto «Ockershausen hilft» hatten die Evangelische Matthäuskirchengemeinde und verschiedene Vereine aus dem Marburger Stadtteil Ende September zu einem Benefizfest eingeladen. Unterstützt wurde die Aktion von Ockershäuser Geschäftsleuten, Marburger Banken und zahlreichen Gemeindemitgliedern, teilte die Kirchengemeinde mit.

Am Ende kamen 8.000 Euro zusammen und das Geld sollen nun all jenen helfen, die von den Corona-Folgen und vom Krieg in der Ukraine besonders hart getroffen sind. «Wir haben uns entschieden, die Spendensumme aufzuteilen und so gleich mehrere Vereine bei ihrer tollen Arbeit zu unterstützen», erklärte Pfarrer Christoph Seitz. Jeweils 2.000 Euro gehen deshalb an den Verein «Ausbildungshilfe» (Christian Education Fund), an das «Straßenkinderprojekt in Addis Abeba», an die Kindertafel in Stadtallendorf und an die Marburger Tafel. Bei einer gemeinsamen Spendenübergabe bedankten sich Vertreterinnen der Vereine bei allen, die in Ockershausen so fleißig gesammelt und gespendet haben.

«Erst einmal war uns wichtig, endlich wieder gemeinsam feiern und die Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus einladen zu können», erklärte Pfarrerin Elke Kirchhoff-Müller. Nach den Einschränkungen in der Corona-Zeit hätten viele Menschen das Bedürfnis nach Gemeinschaft gehabt und dem habe man mit dem Fest Rechnung tragen wollen. So wurden Speisen und Getränke gegen Spenden abgegeben – und wer angesichts der aktuell schwierigen Zeiten nicht viel oder nichts geben konnte, der durfte es sich dank der finanziellen Unterstützung der lokalen Sponsoren trotzdem gut gehen lassen. Für zusätzliche Spenden sorgten eine Tombola, verschiedene Mitmachangebote und Verkaufsstände. (07.12.2022, red)


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Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Kirchengemeinde unter: