Aktuell: Landeskirche stellt Katastrophenmittel in Höhe von 10.000 € bereit

Kassel (medio). Im Kongo greift die Ebola-Krise immer weiter um sich. Um die Ausbreitung des tödlichen Virus einzudämmen, sollen präventive Maßnahmen ergriffen werden, die der Verbesserung der hygienischen Bedingungen dienen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck stellt aus Mitteln der landeskirchlichen Erntedankkollekte 10.000 Euro zur Verfügung, mit deren Hilfe mobile Wasserfilter angeschafft werden sollen. Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Diakonie und Ökumene, erläutert, dass die Landeskirche damit einem Spendenaufruf der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) folge: «Die schwierige Lage der Menschen im Kongo angesichts der Ebola-Krise berührt uns als Mitgliedskirche der VEM sehr. Wir freuen uns daher, mit den uns anvertrauten Kollekten aus den Gemeinden einen kleinen Beitrag zur Hilfe, in diesem Fall für sauberes Trinkwasser, zu leisten.» Mit dem gespendeten Betrag können ca. acht Wasserfilteranlagen finanziert werden, die in den Gesundheitszentren der kongolesischen Baptistenkirche zum Einsatz kommen sollen. 
 
Laut Bericht der VEM seien diese Gesundheitsstationen der Kirchen in den entlegenen Regionen des riesigen Landes oft die einzig erreichbaren Anlaufstellen für kranke Menschen. Die hygienischen Bedingungen erfüllten nur selten die Mindeststandards. Viele Stationen hätten nicht einmal ausreichend sauberes Trinkwasser. So fänden Seuchen wie das tödliche Ebola-Virus ideale Voraussetzungen zur Ausbreitung. Daher habe sich die VEM zum Ziel gesetzt, diese kirchlichen Gesundheitszentren besser auszustatten, u. a. mit mobilen Wasserfiltern, kurz PAUL genannt. (PAUL = Portable Aqua Unit for Lifesaving). Dieser als Rucksack tragbare Filter sei einfach zu bedienen und komme ganz ohne Fachpersonal und ohne den Einsatz von Energie und Chemikalien aus. Mit einem Wasserfilter könnten täglich 1.200 Liter Wasser gefiltert werden, das reiche zur Trinkwasserversorgung von ca. 400 Menschen aus. (18.12.18)

2018-12-18 26516

Mobile Wasserfilter im Kampf gegen die Ebola-Krise im Kongo
Landeskirche stellt Katastrophenmittel in Höhe von 10.000 € bereit

Kassel (medio). Im Kongo greift die Ebola-Krise immer weiter um sich. Um die Ausbreitung des tödlichen Virus einzudämmen, sollen präventive Maßnahmen ergriffen werden, die der Verbesserung der hygienischen Bedingungen dienen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck stellt aus Mitteln der landeskirchlichen Erntedankkollekte 10.000 Euro zur Verfügung, mit deren Hilfe mobile Wasserfilter angeschafft werden sollen. Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Diakonie und Ökumene, erläutert, dass die Landeskirche damit einem Spendenaufruf der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) folge: «Die schwierige Lage der Menschen im Kongo angesichts der Ebola-Krise berührt uns als Mitgliedskirche der VEM sehr. Wir freuen uns daher, mit den uns anvertrauten Kollekten aus den Gemeinden einen kleinen Beitrag zur Hilfe, in diesem Fall für sauberes Trinkwasser, zu leisten.» Mit dem gespendeten Betrag können ca. acht Wasserfilteranlagen finanziert werden, die in den Gesundheitszentren der kongolesischen Baptistenkirche zum Einsatz kommen sollen. 
 
Laut Bericht der VEM seien diese Gesundheitsstationen der Kirchen in den entlegenen Regionen des riesigen Landes oft die einzig erreichbaren Anlaufstellen für kranke Menschen. Die hygienischen Bedingungen erfüllten nur selten die Mindeststandards. Viele Stationen hätten nicht einmal ausreichend sauberes Trinkwasser. So fänden Seuchen wie das tödliche Ebola-Virus ideale Voraussetzungen zur Ausbreitung. Daher habe sich die VEM zum Ziel gesetzt, diese kirchlichen Gesundheitszentren besser auszustatten, u. a. mit mobilen Wasserfiltern, kurz PAUL genannt. (PAUL = Portable Aqua Unit for Lifesaving). Dieser als Rucksack tragbare Filter sei einfach zu bedienen und komme ganz ohne Fachpersonal und ohne den Einsatz von Energie und Chemikalien aus. Mit einem Wasserfilter könnten täglich 1.200 Liter Wasser gefiltert werden, das reiche zur Trinkwasserversorgung von ca. 400 Menschen aus. (18.12.18)