Aktuell: 40.000 Euro Soforthilfe für Betroffenen des Tsunami zwischen Sumatra und Java

Kassel / Darmstadt (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau unterstützen das Soforthilfe-Programm der Diakonie Katastrophenhilfe für Indonesien mit 40.000 Euro. Gleichzeitig bitten die Kirchen um weitere Spenden aus der Bevölkerung. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt damit zunächst vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte zur Verfügung.

Die beiden evangelischen Kirchen haben seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Indonesien, auch auf der Insel Sumatra. «Die Menschen dort haben jetzt nach Weihnachten um unsere Anteilnahme im Gebet und um finanzielle Solidarität gebeten», berichtet Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Ökumene der beiden Kirchen. «Diesem Hilferuf kommen wir gerne nach und unterstützen die Menschen vor Ort. «Ein kleines Zeichen der Solidarität unserer beiden Kirchen», bekräftigt Claudia Brinkmann-Weiß, Oberlandeskirchenrätin für Ökumene und Diakonie der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck.

Knoche und Brinkmann-Weiß zeigten sich tief erschüttert von den Nachrichten aus dem Katastrophengebiet, wo der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in der Meerenge der Sundastraße zwischen Sumatra und Java am vergangenen Samstag einen Tsunami auslöste. Bis heute ist die Sorge um einen weiteren Ausbruch des Vulkans groß und die Warnstufe erneut erhöht worden. Die bisher bekannten Informationen lassen das Ausmaß der Zerstörung nur erahnen. An der für Urlauber beliebten Küste riss die Flutwelle Häuser, Strandhütten, Bäume und Autos mit und begrub sie unter Schlamm. Hunderte von Gebäuden wurden zerstört, Tausende Menschen sind Obdachlos und die Zahl der Toten ist mittlerweile auf mindestens 430 gestiegen. (28.12.2018)

Spendenkonto

Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort: Tsunami Indonesien
Evangelische Bank, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1

2018-12-28 26554

Evangelische Kirchen bitten um weitere Spenden
40.000 Euro Soforthilfe für Betroffenen des Tsunami zwischen Sumatra und Java

Kassel / Darmstadt (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau unterstützen das Soforthilfe-Programm der Diakonie Katastrophenhilfe für Indonesien mit 40.000 Euro. Gleichzeitig bitten die Kirchen um weitere Spenden aus der Bevölkerung. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt damit zunächst vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte zur Verfügung.

Die beiden evangelischen Kirchen haben seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Indonesien, auch auf der Insel Sumatra. «Die Menschen dort haben jetzt nach Weihnachten um unsere Anteilnahme im Gebet und um finanzielle Solidarität gebeten», berichtet Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Ökumene der beiden Kirchen. «Diesem Hilferuf kommen wir gerne nach und unterstützen die Menschen vor Ort. «Ein kleines Zeichen der Solidarität unserer beiden Kirchen», bekräftigt Claudia Brinkmann-Weiß, Oberlandeskirchenrätin für Ökumene und Diakonie der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck.

Knoche und Brinkmann-Weiß zeigten sich tief erschüttert von den Nachrichten aus dem Katastrophengebiet, wo der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in der Meerenge der Sundastraße zwischen Sumatra und Java am vergangenen Samstag einen Tsunami auslöste. Bis heute ist die Sorge um einen weiteren Ausbruch des Vulkans groß und die Warnstufe erneut erhöht worden. Die bisher bekannten Informationen lassen das Ausmaß der Zerstörung nur erahnen. An der für Urlauber beliebten Küste riss die Flutwelle Häuser, Strandhütten, Bäume und Autos mit und begrub sie unter Schlamm. Hunderte von Gebäuden wurden zerstört, Tausende Menschen sind Obdachlos und die Zahl der Toten ist mittlerweile auf mindestens 430 gestiegen. (28.12.2018)

Spendenkonto

Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort: Tsunami Indonesien
Evangelische Bank, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1


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