Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
Offene Kirchen

Informationen zur St. Martinskirche Wichmannshausen in Wichmannshausen

star Sehenswertes

Die Stalingrad-Madonna Das Kirchengebäude beherbergt eine Kopie der von Pfarrer Kurt-Reuber in Stalingrad gemalten Madonna, dessen Original in der Gedächtniskirche Berlin ausgestellt wird. An Weihnachten 1942 zeichnete Kurt Reuber auf der Rückseite einer russischen Landkarte für seine Kameraden mit Kohle die bekannte Stalingradmadonna, die eine Mutter mit Kind zeigt. Rechts daneben sind die Worte "Licht, Leben, Liebe" notiert. Das Original sowie zahlreiche Portraits, die Reuber von russischen Bürgern gezeichnet hatte gelangten mit einer der letzten Flugzeuge aus dem Kessel von Stalingrad nach Deutschland. Pfarrer Kurt Reuber Kurt Räuber trat seinen Pfarrdienst in Wichmannshausen, Hoheneiche und Mitterode am 01. April 1933 an und begann zu dieser Zeit auch mit dem Medizinstudium in Göttingen. Im Jahr 1939 wurde Kurt Räuber zur Wehrmacht einberufen und agierte ab 1942 als Truppenarzt in Stalingrad. Nach seiner Gefangenschaft 1943 starb am 20.01.1944 in russischer Kriegsgefangenschaft. Am 17. Februar 1946 hielt Pfarrer Arno Pötzsch in der St. Martinskirche zu Wichmannshausen die Trauerfeier.

info_outline Geschichtliches

Die Evangelische St. Martinskirche Wichmannshausen gehört ebenso wie die Kirchen in Hoheneiche und Mitterode zu den 13 nordhessischen Barockkirchen. Der Turm der Kirche stammt aus dem 13. Jh. Es handelt sich bei der Kirche um eine Patronatskirche der Adelsfamilie von Boyneburgk. Die Empore ziert im 1.OG in Höhe des Taufsteins das Familienwappen der Familie und dient als Loge der von Boyneburgks. Das Obergeschoss ist im Spätgotischen Stil errichtet und statt aus 1484. Der Neubau, das Schiff und der Fachwerkaufbau auf dem Turm entstanden ab 1702. Mit seinen Ausmalungen gehört die Wichmannshäuser Kirche zu einer sehenswürdigen Kirche in der Region. Besonders hervorzuheben ist die Restaurierung des spätgotischen Martinsbildes im Altarraum, welcher Namenspatron der Kirche ist. Ein Denkmal für die Sage der drei Schwestern auf der Boyneburg entstand Anfang des 19. Jh. Die Kirche kennzeichnet eine reiche bäuerlich-barocke Bemalung, was an den Ranken an den Wänden zu erkennen ist. Der expressive Wolken- und Sternenhimmel ist 1968 bei einer Erneuerung entstanden. Im Chorraum befindet sich zudem das klassizistische Grabmal der Caroline von Boyneburgk.

access_time Öffnungszeiten

  • Montag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Dienstag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Mittwoch 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Donnerstag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Freitag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Samstag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Sonntag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Gottesdienst

Wir feiern Gottesdienste um 9:00 Uhr oder 10:00 Uhr oder 11:00 Uhr. Bitte schauen sie auf unserer Internetseite die Zeit für den Sonntag nach, an den sie mit uns Gottesdienst feiern möchten.

info_outlineWeitere Informationen

  • Wir nehmen am Programm "Offene Kirchen" in Kurhessen-Waldeck teil.
  • Bei uns kann man in der Bibel lesen.
  • Wie bieten Führungen an.
  • Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt.
  • Wir liegen an einem Rad- oder Wanderweg.
  • Wir haben eine Toilette im Umkreis von 100m.

lightbulb_outline Hinweise zu den Öffnungszeiten

Die Kirche ist in den Sommermonaten (April - September) von 10.00 - 17.00 Uhr und in den Wintermonaten (Oktober - März) von 10.00 - 16.00 Uhr geöffnet.

lightbulb_outline Weitere Hinweise

Die Kirche ist in den Sommermonaten (April - September) von 10.00 - 17.00 Uhr und in den Wintermonaten (Oktober - März) von 10.00 - 16.00 Uhr geöffnet.


Foto der Kirche

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