Die Evangelische Kirche in Kassel lädt 2002 zum Besuch der Documenta11 ein.



Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck


Geschäftsführer der Documenta GmbH

 
Besuchen Sie die größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst und erleben Sie mit Ihren eigenen Sinnen alte und neue Produktionsformen der Künstler. Gehen Sie der aufgeworfenen Frage nach den Bedingungen unserer Identität, nach unserem "In der Welt-Sein", und der aktuellen Kultur in den Werken der Gegenwartskunst nach. Wie bei den vergangenen documenta- Ausstellungen bietet auch diesmal die Kirche in Kassel von Juni bis September ein umfangreiches Kulturprogramm.

Mit spektakulären Eingriffen in den Kirchenraum werden drei Künstler mit ihren Kunstwerken in der größten Innenstadtkirche Kassels, der Martinskirche, präsent sein.
 
Während die Documenta11 mit ihrer Ausstellung den Blick weit in die Welt öffnen will, werden die Künstler im Raum der Martinskirche mit ihren Interventionen den Blick in die Tiefe richten: in den gottesdienstlichen Raum, in das Licht, das in die Kirche fällt, sowie auf das „Wort“, von dem viele Protestanten meinen, „das Wort allein genügt“.

Evangelische Kirche mit dem bisher größten documenta-Begleitprogramm.

Die Evangelische Kirche engagiert sich während der Documenta11 stärker als je zuvor in der Geschichte dieser Weltausstellung der modernen Kunst. Wir laden Sie daher zu einem Kulturprogramm ein, bei dem es um den Austausch zwischen Kirche und Kunst, Religion und Kultur geht. Zu der Reihe von herausgehobenen Veranstaltungen in der Martinskirche gehören ein wissenschaftliches Symposion und die Dialogreihe „Kulturreflexionen“, eine Gottesdienstreihe und elf Nachtkonzerte mit zeitgenössischer Musik.


Mit einem Führungsangebot durch die Documenta11-Ausstellung, das besonders der theologischen Auseinandersetzung mit den Inhalten der Documenta11 Raum geben soll, klinkt sich die Evangelische Kirche in die Diskussion über die Gegenwartskunst direkt ein.

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