EKKW Service Reformation 2017 Karte Gemeinden Detailseite: Bad Hersfeld (Kirchengemeinde Schenklengsfeld-Wippershain)

Projektidee: Neugestaltung des Friedhofes  durch eine Mauer mit  „Stärkungs-Worten“ und ein Kunstwerk aus Schieferplatten

Am Anfang stand die Friedhofsneugestaltung im Dorf Wippershain. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, Bäume gefällt, Pflastersteine verlegt, eine Mauer gebaut (um Kompost und Gartengeräte dahinter zu verstecken).  Und diese Mauer sorgte für Diskussionen und führte damit zur Projektidee. Denn die karge Mauer sollte gestaltet werden.  Dabei war es den Frauen aus der Arbeitsgruppe und den dazu befragten Konfirmanden wichtig, an dem Ort, wo Menschen oft „sprachlos“ sind, Trost-Wort sprechen zu lassen und auf die Mauer ein Wörterband aufzumalen, und zwar nicht mit Schablonen, sondern mit einer kunstvollen Handschrift.  Dazu sammelt die Gruppe derzeit die alten Schieferplatten, die auf dem Dach der Friedhofskapelle jahrzehntelang ihren Dienst versahen und  nun in einem Container gelandet waren.  Wir aber waren der Meinung: „Das alte Gelump sollte eben nicht weg!“

So nahm das Projekt Gestalt an:  Tausende von Schieferelementen werden gerade der Größe nach sortiert, aufgestapelt  und verwahrt. Dann werden auf diese alten Schiefertafeln die neuen Worte geschrieben und an die Mauerwand gehämmert ( auch die alten Nägel werden eingesammelt).

Evangelisch sein heißt dabei für uns, bei der Auswahl der Worte, die aufgeschrieben werden sollen, zu ringen und zu fragen:   Was sind unsere Worte heute für Trost? Für Trauer? Für unsere Hoffnung? Für unseren Glauben?

Neben der  so gestalteten Wand soll in einem zweiten Schritt aus dem Großteil der Schieferplatten ein Kunstwerk entstehen, wobei die gestapelten Worte zu einem Gefäß heranwachsen.

Projektteilnehmer: Konfirmanden aus Wippershain sowie Frauen und Männer der Arbeitsgruppe Friedhofsgestaltung.

2016-11-15 15760

Neugestaltung des Friedhofs incl. Kunstwerk
Bad Hersfeld (Kirchengemeinde Schenklengsfeld-Wippershain)

Projektidee: Neugestaltung des Friedhofes  durch eine Mauer mit  „Stärkungs-Worten“ und ein Kunstwerk aus Schieferplatten

Am Anfang stand die Friedhofsneugestaltung im Dorf Wippershain. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, Bäume gefällt, Pflastersteine verlegt, eine Mauer gebaut (um Kompost und Gartengeräte dahinter zu verstecken).  Und diese Mauer sorgte für Diskussionen und führte damit zur Projektidee. Denn die karge Mauer sollte gestaltet werden.  Dabei war es den Frauen aus der Arbeitsgruppe und den dazu befragten Konfirmanden wichtig, an dem Ort, wo Menschen oft „sprachlos“ sind, Trost-Wort sprechen zu lassen und auf die Mauer ein Wörterband aufzumalen, und zwar nicht mit Schablonen, sondern mit einer kunstvollen Handschrift.  Dazu sammelt die Gruppe derzeit die alten Schieferplatten, die auf dem Dach der Friedhofskapelle jahrzehntelang ihren Dienst versahen und  nun in einem Container gelandet waren.  Wir aber waren der Meinung: „Das alte Gelump sollte eben nicht weg!“

So nahm das Projekt Gestalt an:  Tausende von Schieferelementen werden gerade der Größe nach sortiert, aufgestapelt  und verwahrt. Dann werden auf diese alten Schiefertafeln die neuen Worte geschrieben und an die Mauerwand gehämmert ( auch die alten Nägel werden eingesammelt).

Evangelisch sein heißt dabei für uns, bei der Auswahl der Worte, die aufgeschrieben werden sollen, zu ringen und zu fragen:   Was sind unsere Worte heute für Trost? Für Trauer? Für unsere Hoffnung? Für unseren Glauben?

Neben der  so gestalteten Wand soll in einem zweiten Schritt aus dem Großteil der Schieferplatten ein Kunstwerk entstehen, wobei die gestapelten Worte zu einem Gefäß heranwachsen.

Projektteilnehmer: Konfirmanden aus Wippershain sowie Frauen und Männer der Arbeitsgruppe Friedhofsgestaltung.

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