Landesfrauenkonferenz: 2015-2019

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

Der Vorstand der Landesfrauenkonferenz wurde am 03. November 2015 neu gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Monika I. Pfeifer
  • 2. Vorsitzende: Erika Senzel
  • Schriftführerin: Irmtraud Hansmann-Ganß
  • Beisitzerinnen: Symone Kaiser, Helga Schulz, Helga Thomas
  • Mitarbeiterin der Frauenarbeit mit beratender Stimme: Andrea Wöllenstein (Pfarrerin)

Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz: Ulrike Kany

2018-08-13 12354

Landesfrauenkonferenz
2015-2019

Andrea Wöllenstein, Symone Kaiser, Erika Senzel, Monika I. Pfeifer, Helga Schulz, Irmtraud Hansmann-Ganß, Helga Thomas

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

Der Vorstand der Landesfrauenkonferenz wurde am 03. November 2015 neu gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Monika I. Pfeifer
  • 2. Vorsitzende: Erika Senzel
  • Schriftführerin: Irmtraud Hansmann-Ganß
  • Beisitzerinnen: Symone Kaiser, Helga Schulz, Helga Thomas
  • Mitarbeiterin der Frauenarbeit mit beratender Stimme: Andrea Wöllenstein (Pfarrerin)

Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz: Ulrike Kany



Herbsttagung der Landesfrauenkonferenz im Jahre 2018

Am 08. November 2018 tagte das Gremium der Landesfrauenkonferenz der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum zweiten Mal in diesem Jahr. Gegenstand der Konferenz war die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft" gem. § 219a StGB. Aus der inhaltlichen Arbeit resultierte eine Stellungnahme, deren Inhalte Sie folgend nachlesen können:

 

Stellungnahme der Landesfrauenkonferenz  der EKKW zum Paragraph 219a StGB

Die Landesfrauenkonferenz der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck hat sich auf ihrer Herbstsitzung am Donnerstag, den 8. November 2018 nach intensiver Beratung für die Streichung des Paragraphen 219a aus dem Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland ausgesprochen.

Begründung

Keine Frau entscheidet sich leichtfertig für den Abbruch einer Schwangerschaft. Jeder Abbruch stellt eine hohe medizinische und psychische Belastung dar. Daher hat jede Frau, die durch eine unerwünschte Schwangerschaft in einen Gewissenskonflikt gestürzt wird, das Recht auf eine umfassende medizinische und soziale Beratung durch eine Beratungsstelle und den Arzt oder die Ärztin ihres Vertrauens.

Um letztere frei wählen zu können, bedarf es der Information darüber, welche Ärzte*innen auf der bestehenden Rechtsgrundlage der Bundesrepublik Deutschland Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Diese sachliche Information ist nicht mit Werbung gleichzusetzen.

Die in Paragraph 219a genannte Rechtsverletzung einer unlauteren, anstößigen Werbung zur Erlangung eines geldwerten Vorteils, steht in der Bundesrepublik ohnehin unter Strafe. Diese wird als Ordnungswidrigkeit geahndet und stellt daher keine strafrechtlich relevante Verurteilung dar, die das Ansehen der Person und ihr weiteres berufliches Fortkommen beeinträchtigen.

Die Landesfrauenkonferenz lehnt darum eine Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzten ab, die in ihrem Leistungskatalog erwähnen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche im gesetzlich vorgesehenen Rahmen vornehmen.

In seiner gegenwärtigen Gestalt bietet der Paragraph 219a darüber hinaus rechten Gruppierungen eine gesetzliche Grundlage für frauenfeindliche und diskriminierende Kampagnen. Er trägt dazu bei, dass die Verantwortung für Schwangerschaft und Kindererziehung ausschließlich den Frauen zugeschoben wird.

Forderungen

Die Landesfrauenkonferenz der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck fordert, dass die Verantwortlichen in Kirche und Politik eine sachkompetente und allgemein zugängliche Information ermöglichen über alle Fragen, die mit einem Schwangerschaftsabbruch verbunden sind.

Die Entscheidung einiger Landkreise, Frauen die sozialhilfeberechtigt sind, Verhütungsmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen, halten wir für zukunftsweisend. Ziel dieser Bemühungen sollte sein, dass die Kosten für Verhütung grundsätzlich von den Kassen übernommen werden. So können Konflikte mit einer Schwangerschaft im Vorfeld verhindert werden.

Bildung und Erziehung sollten die Gleichberechtigung von Frauen und Männer fördern und ihre gemeinsame Verantwortung auch im Blick auf Schwangerschaft und Verhütung thematisieren. 

 

Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz

§ 1 Zweck und Aufgaben

1.1 Die Landesfrauenkonferenz stellt sich die Aufgabe, die Frauenarbeit in der Landeskirche zu fördern und zu stärken, Mitverantwortung zu übernehmen für die Gestaltung des kirchlichen Lebens und Impulse zu geben für eine christliche Lebensgestaltung in unserer Zeit.

1.2 Die Landesfrauenkonferenz beteiligt sich an der Planung, Durchführung und Auswertung der Frauenarbeit. Sie unterstützt und berät die gemeindebezogene Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung. Die Landesfrauenkonferenz ist ein Beiratsgremium im Referat Erwachsenenbildung. Als solches hat sie Anteil an der Darstellung, Verantwortung und Vertretung der Frauenarbeit nach innen und außen.

1.3 Sie ist Forum für den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie den Meinungsbildungsprozess in allen die Frauen betreffenden Fragen.

1.4 Sie erarbeitet Stellungnahmen zu aktuellen Fragen und empfiehlt geeignete Maßnahmen im Rahmen der Frauenarbeit.

1.5 Sie sucht Kontakt und Austausch mit anderen kirchlichen Gremien und anderen kirchlichen und außerkirchlichen Frauenvertretungen.

1.6 Sie ist bei der Berufung des Leiters oder der Leiterin des Referates Erwachsenenbildung zu hören.

1.7 Sie kann über die Leiterin oder den Leiter des Referates Erwachsenenbildung im Vorstand Anträge an das Dezernat Bildung richten, die die Frauenarbeit betreffen.

1.8 Die Delegierten der Landesfrauenkonferenz wissen sich der landeskirchlichen Frauenarbeit verpflichtet. Sie geben deren Angebote, Anregungen und Informationen in ihren Kirchenkreis/ihre Arbeitsgruppen weiter und stellen so die Verbindung zwischen der Landeskirche und den Mitarbeiterinnen der Frauengruppen des Kirchenkreises her. Sie bemühen sich um eine Unterstützung und Aktivierung der Frauenarbeit im Kirchenkreis. Sie sind Ansprechpartnerinnen für die Frauengruppen und die hauptamtlichen Sprengelbeauftragten.

 

§ 2 Mitgliedschaft

2.1 Jeder Kirchenkreis entsendet eine Delegierte und eine Stellvertreterin für vier Jahre in die Landesfrauenkonferenz. Von seit 2011 fusionierten Kirchenkreisen können bis zu drei Stellvertreterinnen entsendet werden. Über die genaue Anzahl der Stellvertreterinnen, die gewählt werden, entscheidet die Sprengelbeauftragte in Abstimmung mit den bisherigen Delegierten der fusionierten Kirchenkreise. Bei Verhinderung wird die Delegierte von ihrer Stellvertreterin bzw. einer Ihrer Stellvertreterin vertreten. Die Kandidatinnen werden durch Kirchenvorstände, die Kirchenkreisveranstaltungen „Maria, Eva & Co" und die Sprengelbeauftragten benannt. die Treffpunkte und die Sprengelbeauftragte benannt. Die Kandidatinnen müssen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck angehören, im Kirchenkreis (KK) wohnen und sie dürfen das Höchstalter von 70 Jahren nicht überschritten haben. Sie werden durch Wahlfrauen gewählt.

Das sind für jeden Kirchenkreis:

a) ein Mitglied aus jedem Kirchenvorstand (KV) des Kirchenkreises

b) bis zu zwei Gemeindegliedern aus jeder Gemeinde, die vom KV benannt werden

c) Bis zu fünf Frauen aus dem Kirchenkreis, die von der Sprengelbeauftragten benannt werden.

Die Wahl findet im Frühjahr eines jeden Wahljahres bei einer Veranstaltung der Frauenarbeit auf KK-Ebene statt.

Das Mandat der Delegierten erlischt durch Wegzug aus dem KK, Niederlegung des Mandats oder Tod. In diesem Fall tritt ihre Stellvertreterin bis zur Neuwahl einer Nachfolgerin an ihre Stelle. Die Neuwahl soll bei der nächsten Veranstaltung der Frauenarbeit auf KK-Ebene durchgeführt werden.

Der Neuwahl bedarf es nicht, wenn der Verlust des Mandats innerhalb des letzten Jahres der Amtszeit eintritt.

2.2 Arbeitskreise, Frauengruppen, die einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt der Frauenarbeit vertreten (z. B. Weltgebetstag), können an den Vorstand der Landesfrauenkonferenz den Antrag zur Aufnahme einer Delegierten und einer Stellvertreterin stellen, wenn dieser Arbeitsschwerpunkt von gesamtkirchlicher Bedeutung ist. Der Antrag gilt als angenommen, wenn der Vorstand dem zustimmt.

2.3 Evangelische Frauenverbände oder –organisationen können beim Vorstand der Landesfrauenkonferenz die Aufnahme einer Delegierten und einer Stellvertreterin. Der Antrag gilt als angenommen, wenn der Vorstand dem zustimmt.

 

§ 3 Organe

3.1 Die Organe der Landesfrauenkonferenz sind:

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 

§ 4 Der Vorstand

4.1 Der Vorstand besteht aus:

a) der Vorsitzenden

b) der stellvertretenden Vorsitzenden

c) der Schriftführerin

d) den Beisitzerinnen

e) der Leitung des Referates Erwachsenenbildung oder einer von ihr benannten Sprengelbeauftragten mit beratender Stimme.

4.2 Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der Delegierten und ihrer Stellvertreterinnen gem. 2.1 bis 2.3 die Vorsitzende, ihre Stellvertreterin und eine Schriftführerin und bis zu drei Beisitzerinnen, sodass möglichst jeder Sprengel im Vorstand vertreten ist.

Der Vorstand wird für die Amtszeit der Landesfrauenkonferenz auf vier Jahre gewählt. Die Wahlen erfolgen getrennt und geheim. Zweimalige Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Vorstands bleiben im Amt, auch wenn sie während der Amtszeit der Landesfrauenkonferenz ihren Wohnsitz innerhalb der EKKW wechseln.

 

§ 5 Landesfrauenkonferenz (Mitgliederversammlung)

5.1 Der Mitgliederversammlung gehören an:

a) die gewählten Delegierten bzw. ihre Stellvertreterinnen der Kirchenkreise

b) die Vertreterinnen evangelischer Frauenverbände oder –Frauenorganisationen aus dem Bereich der EKKW

c) die Vertreterinnen inhaltlicher Arbeitsschwerpunkte

d) – f) gehören der Mitgliederversammlung mit beratender Stimme an:

d) die Leitung des Referats Erwachsenenbildung

e) je eine Sprengelbeauftragte der Frauenarbeit aus dem Referat Erwachsenenbildung aus jedem Sprengel und hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die einen Arbeitsschwerpunkt vertreten

f) Pfarrerinnen mit Zusatzauftrag und die beauftragten Pfarrerinnen für Frauenarbeit aus den Kirchenkreisen.

Der Dezernent oder die Dezernentin für Bildung kann jederzeit an den Sitzungen der Mitgliederversammlung teilnehmen. Der Vorstand kann Gäste zur Mitgliederversammlung einladen.

5.2 Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden bzw. bei Verhinderung von ihrer Stellvertreterin einberufen und geleitet. Die Einladung ergeht schriftlich vierzehn Tage vor der Sitzung unter Angabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Delegierten anwesend sind. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Von den Sitzungen werden Protokolle angefertigt, die alle Delegierten einschließlich der Stellvertreterinnen erhalten. In der Regel sollen jährlich zwei Sitzungen stattfinden.

5.3 Außerordentliche Sitzungen müssen einberufen werden, wenn ein Viertel der Delegierten dies beantragt.

5.4 Für besondere Aufgaben können Arbeitsgruppen bzw. Ausschüsse gebildet werden. In den Arbeitsgruppen bzw. Ausschüssen können weitere, der Mitgliederversammlung nicht angehörende Personen berufen werden.

§ 6 Änderung

Änderungen der Ordnung sind mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder zu beschließen.

§ 7 Inkrafttreten

Die Ordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie tritt mit Genehmigung des Landeskirchenamtes in Kraft.

Kassel, im Oktober 2015

2018-10-08 25910

Ordnung
Landesfrauenkonferenz

§ 1 Zweck und Aufgaben

1.1 Die Landesfrauenkonferenz stellt sich die Aufgabe, die Frauenarbeit in der Landeskirche zu fördern und zu stärken, Mitverantwortung zu übernehmen für die Gestaltung des kirchlichen Lebens und Impulse zu geben für eine christliche Lebensgestaltung in unserer Zeit.

1.2 Die Landesfrauenkonferenz beteiligt sich an der Planung, Durchführung und Auswertung der Frauenarbeit. Sie unterstützt und berät die gemeindebezogene Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung. Die Landesfrauenkonferenz ist ein Beiratsgremium im Referat Erwachsenenbildung. Als solches hat sie Anteil an der Darstellung, Verantwortung und Vertretung der Frauenarbeit nach innen und außen.

1.3 Sie ist Forum für den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie den Meinungsbildungsprozess in allen die Frauen betreffenden Fragen.

1.4 Sie erarbeitet Stellungnahmen zu aktuellen Fragen und empfiehlt geeignete Maßnahmen im Rahmen der Frauenarbeit.

1.5 Sie sucht Kontakt und Austausch mit anderen kirchlichen Gremien und anderen kirchlichen und außerkirchlichen Frauenvertretungen.

1.6 Sie ist bei der Berufung des Leiters oder der Leiterin des Referates Erwachsenenbildung zu hören.

1.7 Sie kann über die Leiterin oder den Leiter des Referates Erwachsenenbildung im Vorstand Anträge an das Dezernat Bildung richten, die die Frauenarbeit betreffen.

1.8 Die Delegierten der Landesfrauenkonferenz wissen sich der landeskirchlichen Frauenarbeit verpflichtet. Sie geben deren Angebote, Anregungen und Informationen in ihren Kirchenkreis/ihre Arbeitsgruppen weiter und stellen so die Verbindung zwischen der Landeskirche und den Mitarbeiterinnen der Frauengruppen des Kirchenkreises her. Sie bemühen sich um eine Unterstützung und Aktivierung der Frauenarbeit im Kirchenkreis. Sie sind Ansprechpartnerinnen für die Frauengruppen und die hauptamtlichen Sprengelbeauftragten.

 

§ 2 Mitgliedschaft

2.1 Jeder Kirchenkreis entsendet eine Delegierte und eine Stellvertreterin für vier Jahre in die Landesfrauenkonferenz. Von seit 2011 fusionierten Kirchenkreisen können bis zu drei Stellvertreterinnen entsendet werden. Über die genaue Anzahl der Stellvertreterinnen, die gewählt werden, entscheidet die Sprengelbeauftragte in Abstimmung mit den bisherigen Delegierten der fusionierten Kirchenkreise. Bei Verhinderung wird die Delegierte von ihrer Stellvertreterin bzw. einer Ihrer Stellvertreterin vertreten. Die Kandidatinnen werden durch Kirchenvorstände, die Kirchenkreisveranstaltungen „Maria, Eva & Co" und die Sprengelbeauftragten benannt. die Treffpunkte und die Sprengelbeauftragte benannt. Die Kandidatinnen müssen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck angehören, im Kirchenkreis (KK) wohnen und sie dürfen das Höchstalter von 70 Jahren nicht überschritten haben. Sie werden durch Wahlfrauen gewählt.

Das sind für jeden Kirchenkreis:

a) ein Mitglied aus jedem Kirchenvorstand (KV) des Kirchenkreises

b) bis zu zwei Gemeindegliedern aus jeder Gemeinde, die vom KV benannt werden

c) Bis zu fünf Frauen aus dem Kirchenkreis, die von der Sprengelbeauftragten benannt werden.

Die Wahl findet im Frühjahr eines jeden Wahljahres bei einer Veranstaltung der Frauenarbeit auf KK-Ebene statt.

Das Mandat der Delegierten erlischt durch Wegzug aus dem KK, Niederlegung des Mandats oder Tod. In diesem Fall tritt ihre Stellvertreterin bis zur Neuwahl einer Nachfolgerin an ihre Stelle. Die Neuwahl soll bei der nächsten Veranstaltung der Frauenarbeit auf KK-Ebene durchgeführt werden.

Der Neuwahl bedarf es nicht, wenn der Verlust des Mandats innerhalb des letzten Jahres der Amtszeit eintritt.

2.2 Arbeitskreise, Frauengruppen, die einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt der Frauenarbeit vertreten (z. B. Weltgebetstag), können an den Vorstand der Landesfrauenkonferenz den Antrag zur Aufnahme einer Delegierten und einer Stellvertreterin stellen, wenn dieser Arbeitsschwerpunkt von gesamtkirchlicher Bedeutung ist. Der Antrag gilt als angenommen, wenn der Vorstand dem zustimmt.

2.3 Evangelische Frauenverbände oder –organisationen können beim Vorstand der Landesfrauenkonferenz die Aufnahme einer Delegierten und einer Stellvertreterin. Der Antrag gilt als angenommen, wenn der Vorstand dem zustimmt.

 

§ 3 Organe

3.1 Die Organe der Landesfrauenkonferenz sind:

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 

§ 4 Der Vorstand

4.1 Der Vorstand besteht aus:

a) der Vorsitzenden

b) der stellvertretenden Vorsitzenden

c) der Schriftführerin

d) den Beisitzerinnen

e) der Leitung des Referates Erwachsenenbildung oder einer von ihr benannten Sprengelbeauftragten mit beratender Stimme.

4.2 Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der Delegierten und ihrer Stellvertreterinnen gem. 2.1 bis 2.3 die Vorsitzende, ihre Stellvertreterin und eine Schriftführerin und bis zu drei Beisitzerinnen, sodass möglichst jeder Sprengel im Vorstand vertreten ist.

Der Vorstand wird für die Amtszeit der Landesfrauenkonferenz auf vier Jahre gewählt. Die Wahlen erfolgen getrennt und geheim. Zweimalige Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Vorstands bleiben im Amt, auch wenn sie während der Amtszeit der Landesfrauenkonferenz ihren Wohnsitz innerhalb der EKKW wechseln.

 

§ 5 Landesfrauenkonferenz (Mitgliederversammlung)

5.1 Der Mitgliederversammlung gehören an:

a) die gewählten Delegierten bzw. ihre Stellvertreterinnen der Kirchenkreise

b) die Vertreterinnen evangelischer Frauenverbände oder –Frauenorganisationen aus dem Bereich der EKKW

c) die Vertreterinnen inhaltlicher Arbeitsschwerpunkte

d) – f) gehören der Mitgliederversammlung mit beratender Stimme an:

d) die Leitung des Referats Erwachsenenbildung

e) je eine Sprengelbeauftragte der Frauenarbeit aus dem Referat Erwachsenenbildung aus jedem Sprengel und hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die einen Arbeitsschwerpunkt vertreten

f) Pfarrerinnen mit Zusatzauftrag und die beauftragten Pfarrerinnen für Frauenarbeit aus den Kirchenkreisen.

Der Dezernent oder die Dezernentin für Bildung kann jederzeit an den Sitzungen der Mitgliederversammlung teilnehmen. Der Vorstand kann Gäste zur Mitgliederversammlung einladen.

5.2 Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden bzw. bei Verhinderung von ihrer Stellvertreterin einberufen und geleitet. Die Einladung ergeht schriftlich vierzehn Tage vor der Sitzung unter Angabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Delegierten anwesend sind. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Von den Sitzungen werden Protokolle angefertigt, die alle Delegierten einschließlich der Stellvertreterinnen erhalten. In der Regel sollen jährlich zwei Sitzungen stattfinden.

5.3 Außerordentliche Sitzungen müssen einberufen werden, wenn ein Viertel der Delegierten dies beantragt.

5.4 Für besondere Aufgaben können Arbeitsgruppen bzw. Ausschüsse gebildet werden. In den Arbeitsgruppen bzw. Ausschüssen können weitere, der Mitgliederversammlung nicht angehörende Personen berufen werden.

§ 6 Änderung

Änderungen der Ordnung sind mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder zu beschließen.

§ 7 Inkrafttreten

Die Ordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie tritt mit Genehmigung des Landeskirchenamtes in Kraft.

Kassel, im Oktober 2015

Landesfrauenkonferenz:
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka
2017-05-24 22166


Vorderseite des Organspendeausweis
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka

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