Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

 

2019-11-22 12354


Landesfrauenkonferenz

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

 



Herbsttagung der Landesfrauenkonferenz im Jahre 2018

Am 08. November 2018 tagte das Gremium der Landesfrauenkonferenz der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum zweiten Mal in diesem Jahr. Gegenstand der Konferenz war die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft" gem. § 219a StGB. Aus der inhaltlichen Arbeit resultierte eine Stellungnahme, deren Inhalte Sie folgend nachlesen können:

 

Stellungnahme der Landesfrauenkonferenz  der EKKW zum Paragraph 219a StGB

Die Landesfrauenkonferenz der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck hat sich auf ihrer Herbstsitzung am Donnerstag, den 8. November 2018 nach intensiver Beratung für die Streichung des Paragraphen 219a aus dem Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland ausgesprochen.

Begründung

Keine Frau entscheidet sich leichtfertig für den Abbruch einer Schwangerschaft. Jeder Abbruch stellt eine hohe medizinische und psychische Belastung dar. Daher hat jede Frau, die durch eine unerwünschte Schwangerschaft in einen Gewissenskonflikt gestürzt wird, das Recht auf eine umfassende medizinische und soziale Beratung durch eine Beratungsstelle und den Arzt oder die Ärztin ihres Vertrauens.

Um letztere frei wählen zu können, bedarf es der Information darüber, welche Ärzte*innen auf der bestehenden Rechtsgrundlage der Bundesrepublik Deutschland Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Diese sachliche Information ist nicht mit Werbung gleichzusetzen.

Die in Paragraph 219a genannte Rechtsverletzung einer unlauteren, anstößigen Werbung zur Erlangung eines geldwerten Vorteils, steht in der Bundesrepublik ohnehin unter Strafe. Diese wird als Ordnungswidrigkeit geahndet und stellt daher keine strafrechtlich relevante Verurteilung dar, die das Ansehen der Person und ihr weiteres berufliches Fortkommen beeinträchtigen.

Die Landesfrauenkonferenz lehnt darum eine Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzten ab, die in ihrem Leistungskatalog erwähnen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche im gesetzlich vorgesehenen Rahmen vornehmen.

In seiner gegenwärtigen Gestalt bietet der Paragraph 219a darüber hinaus rechten Gruppierungen eine gesetzliche Grundlage für frauenfeindliche und diskriminierende Kampagnen. Er trägt dazu bei, dass die Verantwortung für Schwangerschaft und Kindererziehung ausschließlich den Frauen zugeschoben wird.

Forderungen

Die Landesfrauenkonferenz der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck fordert, dass die Verantwortlichen in Kirche und Politik eine sachkompetente und allgemein zugängliche Information ermöglichen über alle Fragen, die mit einem Schwangerschaftsabbruch verbunden sind.

Die Entscheidung einiger Landkreise, Frauen die sozialhilfeberechtigt sind, Verhütungsmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen, halten wir für zukunftsweisend. Ziel dieser Bemühungen sollte sein, dass die Kosten für Verhütung grundsätzlich von den Kassen übernommen werden. So können Konflikte mit einer Schwangerschaft im Vorfeld verhindert werden.

Bildung und Erziehung sollten die Gleichberechtigung von Frauen und Männer fördern und ihre gemeinsame Verantwortung auch im Blick auf Schwangerschaft und Verhütung thematisieren. 

 

Landesfrauenkonferenz:
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka
2017-05-24 22166


Vorderseite des Organspendeausweis
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka

arrow_forward Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

file_download Download:

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen: