Frauen: Frauenbildung 2020-11-17 7218

Referat Erwachsenenbildung
Frauenbildung

(Grafik: Antje Köhler)


Frauenarbeit Digital

Auf mehrfachen Wunsch bieten wir dieses Jahr noch eine Schulung zu digitalem Arbeiten an.

Diese ist besonders geeignet für alle Frauen mit einer EKKW-Mail-Adresse und Frauen, die in ihrer Gemeinde gern Online-Angebote über TEAMS machen möchten. Suchen Sie sich selbst raus, welche der Module Sie interessieren:

Modul 1 – TEAMS einrichten; Überblick über die Funktionen

Modul 2 – Moderation von Video-Konferenzen

Modul 3 – Ausprobieren von interaktiven Methoden anhand von
                 Beispielen aus der Frauenarbeit --> auf Wunsch mit Zoom

(Erläuterungen unten) 

 

Modul 1 - 18.11.2020 - 16 bis 17 Uhr

Das erste Modul ist für Frauen gedacht, die eine ekkw-E-Mail-Adresse haben, aber noch gar nicht mit TEAMS gearbeitet haben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie TEAMS auf Ihrem Gerät installieren und geben eine kleine Führung durch die wichtigsten Funktionen von TEAMS.

Modul 2 - 25.11.2020 - 16 bis 17 Uhr

Im zweiten Modul üben wir alle wichtigen TEAMS-Funktionen, die Sie für die Moderation einer Video-Konferenz brauchen.

Modul 3 - 02.12.2020 - 16 bis 17 Uhr

Und im dritten Modul können Sie inhaltliche Beispiele mitbringen, zu denen Sie mit Ihrem Frauenkreis arbeiten wollen und wir überlegen gemeinsam, mit welchen Methoden das digital umsetzbar ist. Dafür nutzen wir auf Wunsch Zoom.
 

Anmeldung an maja.schauder@ekkw.de. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail an, an welchen Modulen Sie gern teilnehmen möchten und ob Sie eine ekkw-Mail-Adresse haben.

 

 

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Frauen: Ladies Tea Time - "Guter Hoffnung sein?!"

Wir laden Sie herzlich zu unserer nächsten Ladies Tea Time ein!
In Erwartung der Advents- und Weihnachtszeit gemeinsam Teetrinken und Plaudern zu dem Thema:

 

„Guter Hoffnung sein?!“

 

Womit gehen Sie in diesen Wochen vor Weihnachten schwanger? Wie kann es uns gelingen, in diesem Advent guter Hoffnung zu sein? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Hoffnung auf das Leben und auf Gott stärken.

Wir laden Sie ein, über die besonderen Umstände, unter denen wir dieses Jahr in die Adventszeit starten miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir wollen Ihnen Lust und Mut machen, selbst zu einer digitalen Tea Time einzuladen!

 

Freitag, 27. November 2020, 17.00 – 18.00 Uhr

mit Maja Schauder und Sabine Schött

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

 

Der Link zur Video-Konferenz über Zoom lautet dieses Mal:

https://zoom.us/j/99688309782?pwd=SmRzV25ZL0tCVlZ1VUZjM3BpbnVQQT09

 

Das Format eignet sich auch für Frauen, die bisher wenig oder noch gar keine Erfahrung mit Video-Konferenzen haben. Ab 16:45 Uhr sind wir im Video-Konferenz-Raum, geben technische Unterstützung und erklären ein paar Funktionen. 

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen und Euch!

2020-11-27 31816

27.11.2020
Ladies Tea Time - "Guter Hoffnung sein?!"

Wöllenstein

Wir laden Sie herzlich zu unserer nächsten Ladies Tea Time ein!
In Erwartung der Advents- und Weihnachtszeit gemeinsam Teetrinken und Plaudern zu dem Thema:

 

„Guter Hoffnung sein?!“

 

Womit gehen Sie in diesen Wochen vor Weihnachten schwanger? Wie kann es uns gelingen, in diesem Advent guter Hoffnung zu sein? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Hoffnung auf das Leben und auf Gott stärken.

Wir laden Sie ein, über die besonderen Umstände, unter denen wir dieses Jahr in die Adventszeit starten miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir wollen Ihnen Lust und Mut machen, selbst zu einer digitalen Tea Time einzuladen!

 

Freitag, 27. November 2020, 17.00 – 18.00 Uhr

mit Maja Schauder und Sabine Schött

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

 

Der Link zur Video-Konferenz über Zoom lautet dieses Mal:

https://zoom.us/j/99688309782?pwd=SmRzV25ZL0tCVlZ1VUZjM3BpbnVQQT09

 

Das Format eignet sich auch für Frauen, die bisher wenig oder noch gar keine Erfahrung mit Video-Konferenzen haben. Ab 16:45 Uhr sind wir im Video-Konferenz-Raum, geben technische Unterstützung und erklären ein paar Funktionen. 

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen und Euch!

Frauen: Trotz Corona! - Frauenarbeit im Advent

Liebe Frauen,

trotz der Corona-Hygienebestimmungen können wir uns gegenseitig im Advent kleine Freuden machen und eine schöne Zeit haben!

Rechts im Download-Bereich hat Ihnen Sabine Schött 8 Ideen zusammengestellt.

Wie gestalten Sie in Ihrer Gemeinde den Advent? Schreiben Sie uns!

2020-11-05 31628


Trotz Corona! - Frauenarbeit im Advent

medio.tv/schauderna

Liebe Frauen,

trotz der Corona-Hygienebestimmungen können wir uns gegenseitig im Advent kleine Freuden machen und eine schöne Zeit haben!

Rechts im Download-Bereich hat Ihnen Sabine Schött 8 Ideen zusammengestellt.

Wie gestalten Sie in Ihrer Gemeinde den Advent? Schreiben Sie uns!

file_download Frauenarbeit im Advent

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Frauen: Aus für das "Zentrum Frauen und Männer" der EKD?

Unter dem Motto „Kirche ist Zukunft“ tagt vom 08.-09. November 2020 die Synode der EKD – in diesem Jahr zum ersten Mal digital. Es werden u.a. strukturelle Reformen und finanzielle Rahmenpläne beraten und beschlossen. Wie die Geschäftsstelle unseres Dachverbandes „Evangelische Frauen in Deutschland e.V.“ ihre Mitglieder Anfang Oktober informierte, bedeuten die geplanten Kürzungen unterm Strich das „Aus“ für die Arbeit des erst 2016 gegründeten Zentrum Frauen und Männer der EKD. Es wurde nun eine Protestaktion via Brief und Emails an den Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Heinrich Bedfort-Strohm, gestartet, die auch schon erste Reaktionen zeigte.

https://zeitzeichen.net/node/8642

Eine Vorlage für ein Protestschreiben und weitere Infos zu den Hintergründen finden Sie rechts im Download-Bereich.

Wir freuen uns über viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer!

2020-11-07 31631

Aufschrei gegen weitreichende Kürzungen der EKD-Synode
Aus für das "Zentrum Frauen und Männer" der EKD?

Unter dem Motto „Kirche ist Zukunft“ tagt vom 08.-09. November 2020 die Synode der EKD – in diesem Jahr zum ersten Mal digital. Es werden u.a. strukturelle Reformen und finanzielle Rahmenpläne beraten und beschlossen. Wie die Geschäftsstelle unseres Dachverbandes „Evangelische Frauen in Deutschland e.V.“ ihre Mitglieder Anfang Oktober informierte, bedeuten die geplanten Kürzungen unterm Strich das „Aus“ für die Arbeit des erst 2016 gegründeten Zentrum Frauen und Männer der EKD. Es wurde nun eine Protestaktion via Brief und Emails an den Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Heinrich Bedfort-Strohm, gestartet, die auch schon erste Reaktionen zeigte.

https://zeitzeichen.net/node/8642

Eine Vorlage für ein Protestschreiben und weitere Infos zu den Hintergründen finden Sie rechts im Download-Bereich.

Wir freuen uns über viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer!

file_download Download:

Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den geplanten Kürzungen und das Protestschreiben:

Frauen: TTT - Train the Trainer

· Wie motiviere ich eine Gruppe?

· Was muss ich mit Blick auf eine Veranstaltung beachten, damit sie den Teilnehmenden Spaß macht?

· Wie gestalte ich Seminare und Sitzungen ansprechend und zielführend?

· Wie lernen Erwachsene?

· Was geht eigentlich in Gruppen vor, wenn sie zusammenkommen?
 

Wenn diese oder ähnliche Fragen Sie gegenwärtig bewegen, dann sind Sie hier richtig.

Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die ehren- oder hauptamtlich mit Gruppen arbeiten, sei es in Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Kirchenvorstand, Initiativen, Vereinen oder Verbänden.


Die Teilnahme ist nur an allen drei Modulen möglich. Der Eigenanteil beträgt 480.- Euro, für Ehrenamtliche ist eine Förderung von 50% aus landeskirchlichen Mitteln möglich.

2020-11-17 31715

Für Menschen mit Verantwortung in Gruppen und Gremien
TTT - Train the Trainer

Gestaltung: Grafikatelier A. Köhler, www.die-visiomaten.de Fotos: Shutterstock: stockfour; Adobe Stock: aerogondo, rawpixel.com, Kuz Production, ipuwadol

· Wie motiviere ich eine Gruppe?

· Was muss ich mit Blick auf eine Veranstaltung beachten, damit sie den Teilnehmenden Spaß macht?

· Wie gestalte ich Seminare und Sitzungen ansprechend und zielführend?

· Wie lernen Erwachsene?

· Was geht eigentlich in Gruppen vor, wenn sie zusammenkommen?
 

Wenn diese oder ähnliche Fragen Sie gegenwärtig bewegen, dann sind Sie hier richtig.

Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die ehren- oder hauptamtlich mit Gruppen arbeiten, sei es in Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Kirchenvorstand, Initiativen, Vereinen oder Verbänden.


Die Teilnahme ist nur an allen drei Modulen möglich. Der Eigenanteil beträgt 480.- Euro, für Ehrenamtliche ist eine Förderung von 50% aus landeskirchlichen Mitteln möglich.

arrow_forward Anmeldung:

Hier können Sie sich zur Fortbildung anmelden:

file_download Flyer:

Hier können Sie den Flyer mit ausführlichen Informationen herunterladen:

Frauen: Materialsammlung

Liebe Frauen,

rechts im Download-Bereich finden Sie Ideen und Materialien für die Frauenarbeit in Ihrer Gemeinde.

 

 

 

2020-11-05 31159


Materialsammlung

Schauder

Liebe Frauen,

rechts im Download-Bereich finden Sie Ideen und Materialien für die Frauenarbeit in Ihrer Gemeinde.

 

 

 

file_download Downloads:

Hier können Sie Arbeitshilfen und Materialien im pdf-Format herunterladen:

Frauen: FRAUEN.MACHT.MUT.

Unter dieser Thematik feierten am Samstag, den 31. August 2019, 330 Frauen im geschmackvoll dekorierten Festsaal des Hotels „Maritim“ in Fulda den Landesfrauentag der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck.

Anlass zum Feiern gab das Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“, das bereits das ganze Jahr 2018/2019 in zahllosen Veranstaltungen im Rahmen des Projektes „Frauen.netzwerken“ in der Frauenbildungsarbeit in Kurhessen-Waldeck gewürdigt wurde.

Trotz der politischen und juristischen Gleichberechtigung werden Frauen überhört bzw. übersehen, wenn es um die paritätische Teilhabe an wichtigen Funktionen und Ämtern in Kirche und Gesellschaft geht.

Deshalb startete der Landesfrauentag mit einer eindrucksvollen Trommelpercussion unter Anleitung von Angelika Leickel von drumcircle Kassel. Alle 330 Teilnehmerinnen erhielten ein Instrument. Durch das gemeinsame Trommeln wurde mal laut , mal leise geballte Frauenpower hörbar und sichtbar.

In ihren Grußworten sprachen Frau Oberlandeskirchenrätin Dr. Gudrun Neebe, Leiterin des Dezernats Bildung und Frau Coriena Krönung stellvertretende Leiterin des Frauenbüros Fulda den Anwesenden Mut zu. Frau Dr. Neebe begrüßte ausdrücklich die anwesenden katholischen Schwestern. Sie betonte, dass trotz knapper werdender Ressourcen, Frauen in Solidarität effektiv und zielgerichtet für die Bedürfnisse und Interessen von Frauen eintreten können.

Den Festvortrag hielt engagiert Frau Dr. Margot Käßmann. In ihrem Vortrag, der autobiografische Züge hatte, verdeutlichte sie, dass der christliche Glaube nicht auf einer Wohlfühltheologie basiert. Der christliche Glaube stellt nicht den vollendeten, sondern den schwachen, Fehler machenden Menschen in den Mittelpunkt. Den Frauen seiner Zeit begegnete Jesus auf Augenhöhe. Mit seinem Handeln und Reden widerlegt Jesus die Lehre vom strafenden Gott. In ihrem Vortrag setzte sich Dr. Margot Käßmann mit folgenden Fragen auseinander:

„Was macht Frauen Mut?“ M. Käßmann verwies auf unseren christlichen Glauben, der auf der unermesslichen Liebe Gottes basiert, auf unser familiäres und privates Umfeld, das uns mit Resilienz ausstattet. Dazu gehören, nach Meinung von M. Käßmann, Mut machende Eltern, Freundinnen, Lebenspartner*innen oder das sprichwörtliche Bauchgefühl, dass Frauen erahnen lässt, was jetzt gerade dran ist. Ferner Mut machende  Frauen der Bibel, z. B. die in der Apostelgeschichte erwähnte Purpurhändlerin Lydia, die mit der Taufe ihres Hauses die Grundlage für eine christliche Gemeinschaft in Thyatria / Kleinasien legte. (Apg. 16,14 ff.) In ihren Ausführungen verdeutlichte sie, dass auch die „68 er – Bewegung“ mit ihrer Rebellion Frauen ermutigt hat, ihre Rollenfestlegung als Mutter und Versorgerin kritisch zu hinterfragen und zu verändern.

„Und wie steht es mit der Macht?“  Obwohl Frauen täglich Verantwortung übernehmen, fremdeln sie doch mit der Macht. Nach Aussage von Margot Käßmann hat der Begriff „Macht“ bei Frauen bis heute einen negativen Beigeschmack, wird doch unterstellt, dass Macht zum Verlust der Weiblichkeit führt. Aktuell kommen zu diesen Bedenken noch Angst vor Häme und Bedrohungen an Leib und Leben hinzu. Andererseits gehört Macht für Frauen aus Politik und Wirtschaft heute zur Normalität, so Margot Käßmann.

Sie räumte aber ein, dass die meisten Frauen sich allerdings in der „Kirche der Welt“ ehrenamtlich engagieren. Sie haben das Gefühl gebraucht zu werden, gleichzeitig bleibt aber ein fader Beigeschmack, dass ihre Meinung weder gefragt ist, noch gehört wird. Frau Käßmann rief die anwesenden Frauen dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen. Basierend auf Gottvertrauen können und müssen Frauen neue Visionen und Hoffnungsbilder entwickeln. Frauen sollten ihre Macht gebrauchen, um Frauen in prekären Situationen hierzulande und weltweit solidarisch zu helfen.

Nach dem Festvortrag regte die Musikerin Irene Lochner die Frauen zum Singen von Liedern der Frauenbewegung und der Weltgebetstage an. Nach dem leckeren Buffet strapazierte die Kirchenkabarettistin Sabine Henke als Katharina von Bora mit ihrer Interpretation der „alten“ Geschlechterstereotype die Lachmuskeln der Teilnehmerinnen.

Der Tag klang harmonisch mit einer von Pfarrerin Gloria Dück gestalteten Andacht aus. Pfarrerin Gloria Dück stellte zwei Mut machende Frauen: Abigail und Tamar aus der hebräischen Bibel, sowie die Kirchenlehrerin und Mystikerin Teresa von Avila in den Mittelpunkt ihrer Andacht. Mit der Kollekte von 2033,45 EURO werden je zur Hälfte das Projekt „KUNZWANA“, der Ausbildungshilfe der EKKW in Simbabwe unterstützt, sowie Franka e.V., ein Projekt der Diakonie Kassel, das sich um Frauen kümmert, die Opfer von Menschenhandel wurden.

Mit einem Reisesegen traten alle Frauen gestärkt an Leib und Seele ihre Heimreise an.

2019-09-24 26972

Landesfrauentag mit Margot Käßmann
FRAUEN.MACHT.MUT.

Gesamtbild Referentinnen: (v.l.): Dr. Gudrun Neebe, Gloria Dück, Irene Lochner, Dr. Dr. hc. Margot Käßmann, Sabine Henke, Sabine Schött, Monika I. Pfeifer, Coriena Krönung, Andrea Wöllenstein

Unter dieser Thematik feierten am Samstag, den 31. August 2019, 330 Frauen im geschmackvoll dekorierten Festsaal des Hotels „Maritim“ in Fulda den Landesfrauentag der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck.

Anlass zum Feiern gab das Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“, das bereits das ganze Jahr 2018/2019 in zahllosen Veranstaltungen im Rahmen des Projektes „Frauen.netzwerken“ in der Frauenbildungsarbeit in Kurhessen-Waldeck gewürdigt wurde.

Trotz der politischen und juristischen Gleichberechtigung werden Frauen überhört bzw. übersehen, wenn es um die paritätische Teilhabe an wichtigen Funktionen und Ämtern in Kirche und Gesellschaft geht.

Deshalb startete der Landesfrauentag mit einer eindrucksvollen Trommelpercussion unter Anleitung von Angelika Leickel von drumcircle Kassel. Alle 330 Teilnehmerinnen erhielten ein Instrument. Durch das gemeinsame Trommeln wurde mal laut , mal leise geballte Frauenpower hörbar und sichtbar.

In ihren Grußworten sprachen Frau Oberlandeskirchenrätin Dr. Gudrun Neebe, Leiterin des Dezernats Bildung und Frau Coriena Krönung stellvertretende Leiterin des Frauenbüros Fulda den Anwesenden Mut zu. Frau Dr. Neebe begrüßte ausdrücklich die anwesenden katholischen Schwestern. Sie betonte, dass trotz knapper werdender Ressourcen, Frauen in Solidarität effektiv und zielgerichtet für die Bedürfnisse und Interessen von Frauen eintreten können.

Den Festvortrag hielt engagiert Frau Dr. Margot Käßmann. In ihrem Vortrag, der autobiografische Züge hatte, verdeutlichte sie, dass der christliche Glaube nicht auf einer Wohlfühltheologie basiert. Der christliche Glaube stellt nicht den vollendeten, sondern den schwachen, Fehler machenden Menschen in den Mittelpunkt. Den Frauen seiner Zeit begegnete Jesus auf Augenhöhe. Mit seinem Handeln und Reden widerlegt Jesus die Lehre vom strafenden Gott. In ihrem Vortrag setzte sich Dr. Margot Käßmann mit folgenden Fragen auseinander:

„Was macht Frauen Mut?“ M. Käßmann verwies auf unseren christlichen Glauben, der auf der unermesslichen Liebe Gottes basiert, auf unser familiäres und privates Umfeld, das uns mit Resilienz ausstattet. Dazu gehören, nach Meinung von M. Käßmann, Mut machende Eltern, Freundinnen, Lebenspartner*innen oder das sprichwörtliche Bauchgefühl, dass Frauen erahnen lässt, was jetzt gerade dran ist. Ferner Mut machende  Frauen der Bibel, z. B. die in der Apostelgeschichte erwähnte Purpurhändlerin Lydia, die mit der Taufe ihres Hauses die Grundlage für eine christliche Gemeinschaft in Thyatria / Kleinasien legte. (Apg. 16,14 ff.) In ihren Ausführungen verdeutlichte sie, dass auch die „68 er – Bewegung“ mit ihrer Rebellion Frauen ermutigt hat, ihre Rollenfestlegung als Mutter und Versorgerin kritisch zu hinterfragen und zu verändern.

„Und wie steht es mit der Macht?“  Obwohl Frauen täglich Verantwortung übernehmen, fremdeln sie doch mit der Macht. Nach Aussage von Margot Käßmann hat der Begriff „Macht“ bei Frauen bis heute einen negativen Beigeschmack, wird doch unterstellt, dass Macht zum Verlust der Weiblichkeit führt. Aktuell kommen zu diesen Bedenken noch Angst vor Häme und Bedrohungen an Leib und Leben hinzu. Andererseits gehört Macht für Frauen aus Politik und Wirtschaft heute zur Normalität, so Margot Käßmann.

Sie räumte aber ein, dass die meisten Frauen sich allerdings in der „Kirche der Welt“ ehrenamtlich engagieren. Sie haben das Gefühl gebraucht zu werden, gleichzeitig bleibt aber ein fader Beigeschmack, dass ihre Meinung weder gefragt ist, noch gehört wird. Frau Käßmann rief die anwesenden Frauen dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen. Basierend auf Gottvertrauen können und müssen Frauen neue Visionen und Hoffnungsbilder entwickeln. Frauen sollten ihre Macht gebrauchen, um Frauen in prekären Situationen hierzulande und weltweit solidarisch zu helfen.

Nach dem Festvortrag regte die Musikerin Irene Lochner die Frauen zum Singen von Liedern der Frauenbewegung und der Weltgebetstage an. Nach dem leckeren Buffet strapazierte die Kirchenkabarettistin Sabine Henke als Katharina von Bora mit ihrer Interpretation der „alten“ Geschlechterstereotype die Lachmuskeln der Teilnehmerinnen.

Der Tag klang harmonisch mit einer von Pfarrerin Gloria Dück gestalteten Andacht aus. Pfarrerin Gloria Dück stellte zwei Mut machende Frauen: Abigail und Tamar aus der hebräischen Bibel, sowie die Kirchenlehrerin und Mystikerin Teresa von Avila in den Mittelpunkt ihrer Andacht. Mit der Kollekte von 2033,45 EURO werden je zur Hälfte das Projekt „KUNZWANA“, der Ausbildungshilfe der EKKW in Simbabwe unterstützt, sowie Franka e.V., ein Projekt der Diakonie Kassel, das sich um Frauen kümmert, die Opfer von Menschenhandel wurden.

Mit einem Reisesegen traten alle Frauen gestärkt an Leib und Seele ihre Heimreise an.

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Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Frauen:

Mitarbeiterinnen der Frauenbildung im Referat Erwachsenenbildung

2020-05-08 30737


Mitarbeiterinnen der Frauenbildung im Referat Erwachsenenbildung

Name
  • Diakonin, Diplomsozialpädagogin
  • Sabine Schött
  • Koordinatorin der Frauenbildungsarbeit in der EKKW, Fachreferentin in der Frauenbildungsarbeit
  • (06181) 969 1212
  • sabine.schoett@ekkw.de
Name
  • Pfarrerin und Lehrerin für "Dance of Life"
  • Andrea Wöllenstein
  • Fachreferentin für Frauenbildung
  • (06421) 983 168
  • andrea.woellenstein@ekkw.de
Name
  • Diplomsozialpädagogin, Fördermittelmanagerin
  • Maja Schauder
  • Fachreferentin für Frauenbildungsarbeit, Projekt- und Fördermittelmanagement
  • 0177 6920655
  • maja.schauder@ekkw.de
Frauen: Evangelische Frauen in Deutschland

Das Referat Erwachsenenbildung der EKKW, zu dem die Frauenarbeit gehört, ist Mitglied der EFiD. Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind ein bundesweiter Dachverband, dem eine Vielzahl von evangelischen Frauenverbänden mit rund drei Millionen Mitgliedern angehören.
Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen. Sie ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Parteilich, mit frauenspezifisch-theologischer Kompetenz und Sicht setzt die EFiD theologische, spirituelle und ökumenische, sozialdiakonische und politische Impulse.

 

Frauenthemen sind Querschnittsthemen, die versuchen alle Lebensbereiche aus der Perspektive von Frauen zu betrachten. Daher hat das Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Kooperationspartnerinnen. Diese sind unter anderem:

 

 

 

2014-11-19 8269

Kooperationspartnerinnen
Evangelische Frauen in Deutschland

Das Referat Erwachsenenbildung der EKKW, zu dem die Frauenarbeit gehört, ist Mitglied der EFiD. Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind ein bundesweiter Dachverband, dem eine Vielzahl von evangelischen Frauenverbänden mit rund drei Millionen Mitgliedern angehören.
Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen. Sie ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Parteilich, mit frauenspezifisch-theologischer Kompetenz und Sicht setzt die EFiD theologische, spirituelle und ökumenische, sozialdiakonische und politische Impulse.

 

Frauenthemen sind Querschnittsthemen, die versuchen alle Lebensbereiche aus der Perspektive von Frauen zu betrachten. Daher hat das Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Kooperationspartnerinnen. Diese sind unter anderem: