Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz rüstet auf, am 20. Oktober 2020 auch online-Diskussion möglich!

Sichtbar machen, was die Frauen alles bewegen

 

„Wir müssen sichtbar machen, was die Frauen in der Krise alles bewältigt haben“, sagte Ilona Friedrich, die Sozialdezernentin der Stadt Kassel und sprach damit den Damen der Landesfrauenkonferenz aus der Seele. Erstmalig -in Coronazeiten- trafen sich am 20. Oktober 22 Frauen im Haus der Kirche zu eine Präsenzveranstaltung. Ganz neu, und den Umständen angepasst waren weitere 13 Damen per Zoom-Konferenz zugeschaltet, die sich so auch aktiv an der Diskussion beteiligen konnten.

„Die Krise hat gezeigt“, so Friedrich, „dass wir Dinge anders machen können. Zum Beispiel nicht mehr 2,5 Stunden nach Wiesbaden fahren, besser die Probleme digital diskutieren und effektiv lösen“, schilderte sie die positiven Veränderungen in ihrem eigenen Berufsumfeld.

„Was die Sozialarbeit anbelangt, sind die Kirchenfrauen sehr engagiert“, antwortete die Sozialdezernentin auf die Frage von Sozialpädagogin Sabine Schött, wo denn Frau Friedrich die Kirchenfrauen sehe. Darüberhinaus wünschte sie sich, dass die christlichen Frauen weiterhin den Finger heben, wenn es um Benachteiligung von Frauen gehe!

2020-10-24 31502

Erstmalig wieder Präsenzveranstaltung:
Landesfrauenkonferenz rüstet auf, am 20. Oktober 2020 auch online-Diskussion möglich!

Applaus auch von den online-Teilnehmerinnen nehmen dankend entgegen von links: Ilona Friedrich, Sozialdezernentin der Stadt Kassel und rechts Monika Ilona Pfeifer, Vorsitzende der Landesfrauenkonferenz

Sichtbar machen, was die Frauen alles bewegen

 

„Wir müssen sichtbar machen, was die Frauen in der Krise alles bewältigt haben“, sagte Ilona Friedrich, die Sozialdezernentin der Stadt Kassel und sprach damit den Damen der Landesfrauenkonferenz aus der Seele. Erstmalig -in Coronazeiten- trafen sich am 20. Oktober 22 Frauen im Haus der Kirche zu eine Präsenzveranstaltung. Ganz neu, und den Umständen angepasst waren weitere 13 Damen per Zoom-Konferenz zugeschaltet, die sich so auch aktiv an der Diskussion beteiligen konnten.

„Die Krise hat gezeigt“, so Friedrich, „dass wir Dinge anders machen können. Zum Beispiel nicht mehr 2,5 Stunden nach Wiesbaden fahren, besser die Probleme digital diskutieren und effektiv lösen“, schilderte sie die positiven Veränderungen in ihrem eigenen Berufsumfeld.

„Was die Sozialarbeit anbelangt, sind die Kirchenfrauen sehr engagiert“, antwortete die Sozialdezernentin auf die Frage von Sozialpädagogin Sabine Schött, wo denn Frau Friedrich die Kirchenfrauen sehe. Darüberhinaus wünschte sie sich, dass die christlichen Frauen weiterhin den Finger heben, wenn es um Benachteiligung von Frauen gehe!

Landesfrauenkonferenz: Kassel stellt zusätzlichen Wohnraum für Frauenhaus und obdachlose Frauen und stockt Personaletat auf.

Gleich zu Beginn ihres engagierten Vortrages ging die Bürgermeisterin, die Sozialarbeit und Pädagogik studiert, hat auf die Lage in Kassel ein. „Wir waren (in Kassel) die Großstadt mit den geringsten Werten“, erläuterte sie und nur durch eine Hochzeitsfeier und die Ansteckungen in einem Erstaufnahmelager seien nun die Zahlen nach oben geschnellt. Mit der Behörden-Telefonnummer 115 habe ein Großteil der Fragen aus der Bevölkerung aufgefangen werden können. Für diese Telefonzentrale wurden eigens 28 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und damit die Gesundheitsämter massiv entlastet.

 

Weltweit hätten die Mädchen geringe Chancen, ein gutes Leben zu führen und auch in Deutschland seien es besonders die Frauen, die unter der Pandemie zu leiden hätten. Besonders Alleinerziehende, Pflegekräfte und Mütter mit Doppelbelastung durch homeoffice und Kinderbetreuung seien in den Fokus von Hilfsorganisationen gerückt.

Für Frauen in Quarantäne wurden zwei zusätzliche Appartements fürs Frauenhaus angemietet und der Personaletat um 15.000 Euro aufgestockt. Für obdachlose Frauen gebe es 20 zusätzliche Übernachtungsplätze, für Geflüchtete stünden 900 freie Plätze zur Verfügung in kleineren Unterkünften.

 

„Kassel sichert Ausbildung“ sei ein Projekt, um arbeitslos gewordene Auszubildende wieder in die Lehre zurückzubringen, so Friedrich. Außerdem habe die Stadt Kassel bereits sechs Altenpflegerinnen ausgebildet. Die Akzeptanz für die Maßnahmen sei in der Regel vorhanden, erklärte Friedrich. Um aber noch gezielter tätig werden zu können, forderte jedoch von der Bundesregierung mehr Klarheit und Verlässlichkeit bei den Maßnahmen.
 

H.Hebeler

 

 

2020-10-24 31417

Wo brauchen Frauen unsere Hilfe?
Kassel stellt zusätzlichen Wohnraum für Frauenhaus und obdachlose Frauen und stockt Personaletat auf.

Wie es Frauen in Coronazeiten ging und geht berichtete Sozialdezernentin Ilona Friedrich (links im Bild) in einem ausführlichen Vortrag. Dankend überreichte die Vorsitzende Monika Ilona Pfeifer einen Blumenstrauß

Gleich zu Beginn ihres engagierten Vortrages ging die Bürgermeisterin, die Sozialarbeit und Pädagogik studiert, hat auf die Lage in Kassel ein. „Wir waren (in Kassel) die Großstadt mit den geringsten Werten“, erläuterte sie und nur durch eine Hochzeitsfeier und die Ansteckungen in einem Erstaufnahmelager seien nun die Zahlen nach oben geschnellt. Mit der Behörden-Telefonnummer 115 habe ein Großteil der Fragen aus der Bevölkerung aufgefangen werden können. Für diese Telefonzentrale wurden eigens 28 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und damit die Gesundheitsämter massiv entlastet.

 

Weltweit hätten die Mädchen geringe Chancen, ein gutes Leben zu führen und auch in Deutschland seien es besonders die Frauen, die unter der Pandemie zu leiden hätten. Besonders Alleinerziehende, Pflegekräfte und Mütter mit Doppelbelastung durch homeoffice und Kinderbetreuung seien in den Fokus von Hilfsorganisationen gerückt.

Für Frauen in Quarantäne wurden zwei zusätzliche Appartements fürs Frauenhaus angemietet und der Personaletat um 15.000 Euro aufgestockt. Für obdachlose Frauen gebe es 20 zusätzliche Übernachtungsplätze, für Geflüchtete stünden 900 freie Plätze zur Verfügung in kleineren Unterkünften.

 

„Kassel sichert Ausbildung“ sei ein Projekt, um arbeitslos gewordene Auszubildende wieder in die Lehre zurückzubringen, so Friedrich. Außerdem habe die Stadt Kassel bereits sechs Altenpflegerinnen ausgebildet. Die Akzeptanz für die Maßnahmen sei in der Regel vorhanden, erklärte Friedrich. Um aber noch gezielter tätig werden zu können, forderte jedoch von der Bundesregierung mehr Klarheit und Verlässlichkeit bei den Maßnahmen.
 

H.Hebeler

 

 



Landesfrauenkonferenz mit Corona-Auflagen

Warm anziehen mussten sich die Teilnehmerinnen der Landesfrauenkonferenz schon, denn alle 20 Minuten wurden alle Fenster geöffnet. Das ist nicht nur gut für die Gesunderhaltung, sondern auch für die Konzentration. Auch etwas , was im normalen Leben, -nach Corona- eventuell beibehalten werden sollte.



Zukunft der Frauenarbeit in der evangelischen Kirche

Wie sollen Veranstaltungen von und für Frauen in 2021 aussehen?

Workshops (Aufruf von Andrea Wöllenstein)

 

Die Frauenarbeit "queerbeet" dient der Begegnung und dem Austausch der Ehrenamtlichen in den Regionen mit Impulsen für die Arbeit vor Ort.

Gesucht werden: 4 Orte  und 4 Termine jeweils freitags von 18.00 bis 21.00 Uhr.  (vom 28.05. bis 09.07.)

Gerne in einem Garten bzw. Gemeindehaus, wo bei gutem Wetter die Möglichkeit besteht, raus zu gehen.

Werkstatt Frauengottesdienst

Wer möchte im nächsten Jahr einen Frauengottesdienst anbieten, da könnte dann sinnigerweise der Workshop stattfinden. Zietraum vom 28. mai bis Ende Juni.

Gewaltfreie Kommunikation

Auch dafür wird noch ein ort im Sprengel gesucht.

 



Weltgebetstag

Gott sei Dank konnte der Weltgebetstag in diesem Jahr noch (fast überall) in gewohnter Weise stattfinden!
Direkt danach begann Corona und damit die Rücksicht und die Vorsicht – und es hält noch an.

Es ist nicht so einfach, in dieser Zeit für den Weltgebetstag zu planen, wenn es schon eine echte Herausforderung wird, wie wir Weihnachten in diesem Jahr irgendwie festlich und tröstlich in die Köpfe, Herzen und Hände der Menschen bekommen.

Darum melde ich mich jetzt mal mit einigen Ideen, weil ja auch viele Kirchengemeinden jetzt entscheiden, was sie an Material bestellen. Die Materiallisten sind schon raus, und die Frage, ob und was Sie jetzt bestellen sollen, treibt Sie sicherlich um.

Zunächst einmal vorab: Es wird geplant, dass am Weltgebetstag selbst, also am 5.3.2021 ein online-Angebot von der Geschäftsstelle des Weltgebetstag zur Verfügung steht. Die Planung für die Aufzeichnung eines Gottesdienstes oder zumindest eines Impulses sind schon am Laufen. Vielleicht wird es sogar im Fernsehen übertragen, auf YouTube ganz bestimmt und damit eingebettet in viele Websites, unter anderem auch auf www.ekkw-weltgebetstag.de

 

Sie wollen selbst einen Gottesdienst aufnehmen und online stellen?
Hierfür gibt es die Möglichkeit, sich über www.weltgebetstag.de bzw. per Mail an weltgebetstag@weltgebetstag.de einen Spendenbutton einarbeiten zu lassen.

Auf YouTube finden Sie außerdem auf EKKW-Weltgebetstag unter dem Stichwort Vanuatu noch viele Kurzfilme rund um Vanuatu – u.a. die Titelbildanimation, einen Film über die Künstlerin Juliette Pita, während sie das Titelbild malt, viele Interviews mit Steffi Haagen und Julia Ratzmann von der Pazifikinformationsstelle uvm. Wenn Sie noch mehr Zeit investieren möchten und Englisch sprechen, empfehle ich die Spielfilmreihe von Wan Smolbag Theatre (in der Landessprache Bislama, mit Untertitel in Englisch).
Fragen Sie auch mal bei der Medienzentrale nach – dort gibt es auch viel Interessantes, u.a. den Spielfilm Tanna (104 min mit dt. Untertitel). Ein Filmabend, Kirchenkino oder auch die Einbettung eines Kurzfilms im Online-Gottesdienst sind gute Möglichkeiten.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Gottesdienst auf Zoom, Skype o.ä. zu feiern. Auch hier kann der Spendenbutton genutzt werden. Falls Ihnen das alles viel zu viel Technik ist, fragen Sie doch mal herum – in den anderen Kirchengemeinden, bei den jüngeren Leuten. Manchmal tun sich ganz neue Türen auf!

Sie können die Gottesdienstordnungen in der offenen Kirche auslegen und die CD laufen lassen, dazu eine  brennende Kerze mit dem Logo des Weltgebetstag in einer Vase mit Sand und Muscheln und das Titelbild auf den Altar stellen…  Die Kollekte kann vor Ort eingesammelt werden. Die Kontoverbindung ist aber auch auf jeder Gottesdienstordnung abgedruckt, so dass die Leute auch persönlich etwas überweisen können.

Ein Ausschnitt aus dem Gottesdienst, der Sie selbst besonders anspricht, kann im Gemeindebrief abgedruckt werden.
Dazu der Hinweis, dass der Weltgebetstag in Deutschland jedes Jahr über 100 Projekte weltweit unterstützt, die gerade unter Corona-Bedingungen besonders darauf angewiesen sind. Sie können auch im Gemeindebrief und auf allen Kanälen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit einen Zeitpunkt nennen, zu dem möglichst viele auf den Balkon gehen und die Weltgebetstag-Hymne „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“ miteinander singen oder musizieren. Drucken Sie einfach das letzte Lied aus der Gottesdienstordnung mit ab, die Melodie aus dem EG ist leider nicht die richtige.

Vielleicht kennen Sie auch einige Gemeindeglieder, die hoch engagiert den Weltgebetstag gestaltet oder treu besucht haben.
Warum nicht ein Überraschungspaket packen?
Eine Gottesdienstordnung, ein Bändchen, vielleicht ein Tütchen mit bienenfreundlicher Saat für das nächste Jahr… März, April ist die ideale Zeit für die Aussaat.

Es gibt ein Booklet, wie Sie diese Impulse im Social Media für die Gemeindearbeit vor Ort nutzen können. U.a. gibt es da die „Sanddroings“ aus Vanuatu, die man für Bibelarbeiten nutzen kann… Eine große Schale mit Sand oder vielleicht auch mehrere, die dazu anregen, auf diese Weise zu „beten“ und Gedanken und Zeichnungen zu hinterlassen, sind auch in Corona-Zeiten nicht gefährlich, wenn die Möglichkeit besteht, mit einem Bleistift oder einfach einem kleinen Ast in den Sand zu schreiben oder zu malen…

Das Booklet kann bei mir in gewünschter Stückzahl gedruckt bestellt werden. Es ist vom Land Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts gefördert und darum kostenfrei. Ich freue mich, wenn Sie es mir mit einer Spende an den Weltgebetstag danken.

Und es gibt auch in diesem Jahr die Möglichkeit, eine Ausstellung zu Vanuatu auf dem Himmelsfels in Spangenberg zu besuchen. Bis Dezember sind mögliche Termine unter www.himmelsfels.de/weltgebetstag eingestellt. Die Führungen übernimmt die Journalistin und Prädikantin Heike Knauff-Oliver, die schon einmal in Vanuatu war und sehr lebendig davon berichten kann. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit – sie macht das ehrenamtlich und mit großer Freude!

WORAUF BAUEN WIR?

Das ist die Frage, die uns die Frauen aus Vanuatu mitgeben. Vanuatu fordert uns als das verletzlichste Land der Erde besonders im Blick auf Klimagerechtigkeit zur Umkehr auf. Es gibt dort keinen einzigen Fall von Corona – doch die wirtschaftlichen Folgen werden den ganzen Pazifischen Raum hart treffen.
Corona zwingt auch uns dazu, neu zu überlegen, anders zu planen… und motiviert auch auf andere, ungekannte Weise zum Gebet. Es tut uns gut, wenn wir überlegen, was wirklich wichtig ist, worauf wir bauen sollten und was vermutlich im Treibsand der Geschichte vergehen wird.

Ich hoffe, sie spüren, dass Gottes Geist tröstlich an Ihrer Seite steht bzw. Sie durch diese Zeit trägt.
Mir persönlich ist das Wort wichtig geworden: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Daran halte ich mich oft fest.
Und: Der Weltgebetstag ist nicht nur ein Tag, es ist eine Bewegung, die uns verbindet, untereinander und mit Gott, das ganze Jahr über.

 

In diesem Sinne!
Lukim Yu (Bislama: Lass es dir gutgehen!)
Bleiben Sie guten Mutes!

Ute Dilger

 

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Ute Dilger, Referentin für Weltgebetstagarbeit, Pfarrerin

Telefon: 0561-9378216; ute.dilger@ekkw.de

www.ekkw-weltgebetstag.de
www.bit.ly/wgtekkw
facebook: ekkw-weltgebetstag
Instagram: weltgebetstag_hessen

#occupyheaven – Mach mit!!
Projekt gefördert vom Land Hessen im Rahmen des Hessischen Weiterbildungspakts 2018-2020

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Landesfrauenkonferenz: Frauen gegen rechten Antifeminismus

 

Online-Konferenz - Studientag

ZEIT: 20. November 2020, 16.00 – 18.30 Uhr
KOSTEN: keine
ANMELDUNG: Bitte per E-Mail bis zum 31.10.2020 an anmeldung@evangelischefrauen.de
Die Online-Konferenz findet als Zoom-Meeting statt. Teilnehmende müssen sich per Email bis zum 31. Oktober
angemeldet haben. Einen Tag vor der Konferenz erhalten die Teilnehmenden einen Zugangslink. Zum Schutz von Daten und Personen werden Teilnehmende nicht mit Bild und Namen eingeblendet sein. Über moderierten Chat können Diskussionsbeiträge von allen Teilnehmenden eingebracht werden.

 

Programm:

15:00 Uhr Log-in der Teilnehmenden
16:00 Uhr Liturgische Einstimmung
Elisabeth Becker-Christ, Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.
Begrüßung und Einführung Barbara Schmid, Evangelische Akademikerschaft
Landesverband Hessen Ricarda Heymann, Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.

16:20 Uhr Die ultrareligiösen Wurzeln derAnti-„Gender“-AgitationRuth Heß, Theologische Studienleiterin im
Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie

16:40 Uhr Reproduktionskontrolle imrechten DenkenDr. Antje Schrupp, Journalistin und Politikwissenschaftlerin
17:00 Uhr Feministisch-demokratische Strategiengegen RechtspopulismusProf. Dr. Dorothée de Nève, Universität Gießen, Politikwissenschaftlerin
17:20 Uhr Online-Diskussion
18:20 Uhr Liturgischer Abschlussimpuls Elisabeth Becker-Christ, Evang. Frauen in Hessen und Nassau e.V.
18:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Canan Topçu, Journalistin und Dozentin
 

Fachreferentinnen:
Ruth Heß ist Theologische Studienleiterin im Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Hannover. Zuvor war sie theologische Referentin am Evangelischen Zentrum Frauen und Männer (früher EFiD). Ruth Heß hat sich eingehend mit der Diffamierung von Gendertheorie und Gendermainstreaming durch neurechte Ideolog*innen beschäftigt und die Informationskampagne „Gender*ismus“ umgesetzt:
http://gender-ismus.de/. Sie wird uns Einblicke in die Wirkmechanismen neurechter Ideologien geben und Hintergrundinformationen zu geschlechterpolitischen Netzwerken wie Agenda Europe.

Dr. Antje Schrupp ist Politologin, freie Journalistin, Redakteurin der Zeitung „Evangelisches Frankfurt“, Bloggerin, Buchautorin, Referentin und Publizistin – eine umtriebige feministische Denkerin, die sich gern unbequem in aktuelle Debatten einbringt. Ihr letztes Buch „Schwanger werden können“ lädt ein zu einer
scheinbar originellen, aber eigentlich frappierend offenkundigen Sichtweise auf die reproduktive Differenz: Es gibt Menschen, die können schwanger werden, andere nicht. Warum redet keiner darüber, was das bedeutet? Warum bringt diese Fähigkeit eigentlich keine Vorteile? Antje Schrupp wird uns luzide beleuchten, welchen Interessensgegensätzen der gebärfähige Uterus ausgesetzt ist und was die Neue Rechte damit zu tun hat.

Prof. Dr. Dorothée de Nève ist Professorin für das politische und soziale System Deutschlands und den Vergleich politischer Systeme. Sie ist geschäftsführende Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie leitet darüber hinaus den interdisziplinären Forschungsverbund
„antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation.“ Dorothée de Nève wird uns auf Grundlage ihrer umfassenden Expertise aufzeigen, wie wir antidemokratischen Haltungen mit einer feministisch-demokratischen Haltung widerstehen können.

 

 

2020-09-24 31267

Haltung zeigen!
Frauen gegen rechten Antifeminismus

 

Online-Konferenz - Studientag

ZEIT: 20. November 2020, 16.00 – 18.30 Uhr
KOSTEN: keine
ANMELDUNG: Bitte per E-Mail bis zum 31.10.2020 an anmeldung@evangelischefrauen.de
Die Online-Konferenz findet als Zoom-Meeting statt. Teilnehmende müssen sich per Email bis zum 31. Oktober
angemeldet haben. Einen Tag vor der Konferenz erhalten die Teilnehmenden einen Zugangslink. Zum Schutz von Daten und Personen werden Teilnehmende nicht mit Bild und Namen eingeblendet sein. Über moderierten Chat können Diskussionsbeiträge von allen Teilnehmenden eingebracht werden.

 

Programm:

15:00 Uhr Log-in der Teilnehmenden
16:00 Uhr Liturgische Einstimmung
Elisabeth Becker-Christ, Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.
Begrüßung und Einführung Barbara Schmid, Evangelische Akademikerschaft
Landesverband Hessen Ricarda Heymann, Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.

16:20 Uhr Die ultrareligiösen Wurzeln derAnti-„Gender“-AgitationRuth Heß, Theologische Studienleiterin im
Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie

16:40 Uhr Reproduktionskontrolle imrechten DenkenDr. Antje Schrupp, Journalistin und Politikwissenschaftlerin
17:00 Uhr Feministisch-demokratische Strategiengegen RechtspopulismusProf. Dr. Dorothée de Nève, Universität Gießen, Politikwissenschaftlerin
17:20 Uhr Online-Diskussion
18:20 Uhr Liturgischer Abschlussimpuls Elisabeth Becker-Christ, Evang. Frauen in Hessen und Nassau e.V.
18:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Canan Topçu, Journalistin und Dozentin
 

Fachreferentinnen:
Ruth Heß ist Theologische Studienleiterin im Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Hannover. Zuvor war sie theologische Referentin am Evangelischen Zentrum Frauen und Männer (früher EFiD). Ruth Heß hat sich eingehend mit der Diffamierung von Gendertheorie und Gendermainstreaming durch neurechte Ideolog*innen beschäftigt und die Informationskampagne „Gender*ismus“ umgesetzt:
http://gender-ismus.de/. Sie wird uns Einblicke in die Wirkmechanismen neurechter Ideologien geben und Hintergrundinformationen zu geschlechterpolitischen Netzwerken wie Agenda Europe.

Dr. Antje Schrupp ist Politologin, freie Journalistin, Redakteurin der Zeitung „Evangelisches Frankfurt“, Bloggerin, Buchautorin, Referentin und Publizistin – eine umtriebige feministische Denkerin, die sich gern unbequem in aktuelle Debatten einbringt. Ihr letztes Buch „Schwanger werden können“ lädt ein zu einer
scheinbar originellen, aber eigentlich frappierend offenkundigen Sichtweise auf die reproduktive Differenz: Es gibt Menschen, die können schwanger werden, andere nicht. Warum redet keiner darüber, was das bedeutet? Warum bringt diese Fähigkeit eigentlich keine Vorteile? Antje Schrupp wird uns luzide beleuchten, welchen Interessensgegensätzen der gebärfähige Uterus ausgesetzt ist und was die Neue Rechte damit zu tun hat.

Prof. Dr. Dorothée de Nève ist Professorin für das politische und soziale System Deutschlands und den Vergleich politischer Systeme. Sie ist geschäftsführende Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie leitet darüber hinaus den interdisziplinären Forschungsverbund
„antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation.“ Dorothée de Nève wird uns auf Grundlage ihrer umfassenden Expertise aufzeigen, wie wir antidemokratischen Haltungen mit einer feministisch-demokratischen Haltung widerstehen können.

 

 

Ladies Tea-Time jetzt wieder regelmäßig!
Ladies Tea-Time jetzt wieder regelmäßig!
Am 06. November ist die nächste Tea-Time , rechtzeitig bei Maja Schauder oder Sabine Schött anmelden!

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Unsere Konferenz via Zoom

Landesfrauenkonferenz:
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka
2017-05-24 22166


Vorderseite des Organspendeausweis
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka

arrow_forward Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

file_download Download:

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit  gewählten Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Berufenen aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Beauftragten für Frauenbildung (Referat Erwachsenenbildung) koordinieren und gestalten die Ehrenamtlichen die Frauenarbeit in unserer Landeskirche.

Sie bieten entsprechende Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten innerhalb der Kirchenkreise an.

 

2020-09-05 12354

Neu Organisiert:
Landesfrauenkonferenz

privat/H.Hebeler Wahl des Vorstandes 10.09.2019 v.l. Helga Thomas, Helga Schultz, die Vorsitzende: Monika Ilona Pfeifer, Andrea Rohde, Irmtraud Hansmann-Ganß, Ingrid Ersfeld-Tympel und Pfarrerin Andrea Wöllenstein; es fehlt: Helga Hebeler

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit  gewählten Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Berufenen aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Beauftragten für Frauenbildung (Referat Erwachsenenbildung) koordinieren und gestalten die Ehrenamtlichen die Frauenarbeit in unserer Landeskirche.

Sie bieten entsprechende Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten innerhalb der Kirchenkreise an.

 



Die Kunst des Netzwerkens

Die Werkstatt Frauenarbeit hat eine elementare Kunst zumThema gemacht, das Netzwerken. Beziehungsarbeit ist eine Kunst, die Frauen im Privaten meist perfekt beherrschen, in dem sie beispielsweise sich mit Freundinnen austauschen, sich unterstützen und weiterhelfen. Aber wie sie diese Technik gezielt einsetzen, um persönlich weiterzukommen, oder Projekte in der Kirche voranzutreiben, das vermitteln Sabine Schött und Maja Schauder in dieser Fortbildung. Am 17.09. findet sie noch einmal statt, nämlich in Hanau. Darüberhinaus ist angedacht diese Fortbildung auch als Onlineseminar anzubieten und gegebenenfalls fortzuführen.  (HHE)



Frauenarbeit 2021

Workshops (Aufruf von Andrea Wöllenstein)

 

Die Frauenarbeit "queerbeet" dient der Begegnung und dem Austausch der Ehrenamtlichen in den Regionen mit Impulsen für die Arbeit vor Ort.

Gesucht werden: 4 Orte  und 4 Termine jeweils freitags von 18.00 bis 21.00 Uhr.  (vom 28.05. bis 09.07.)

Gerne in einem Garten bzw. Gemeindehaus, wo bei gutem Wetter die Möglichkeit besteht, raus zu gehen.

Werkstatt Frauengottesdienst

Wer möchte im nächsten Jahr einen Frauengottesdienst anbieten, da könnte dann sinnigerweise der Workshop stattfinden. Zietraum vom 28. mai bis Ende Juni.

Gewaltfreie Kommunikation

Auch dafür wird noch ein ort im Sprengel gesucht.

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Radiogottesdienst

 

ganz herzlich möchten wir Sie zu unserem diesjährigen Radiogottesdienst am 25. Oktober um 10 Uhr einladen.

Er basiert auf unserer Arbeitshilfe zum Frauensonntag und wird vom Mitteldeutschen Rundfunk übertragen.

Das Thema lautet:

»Lasst euer Licht leuchten«

Sonntag 25.10.2020 10 bis 11 Uhr
Veranstaltungsort: Mitteldeutscher Rundfunk
Rubrik: Frauenarbeit vor Ort

 

Der Evangelische Frauen*sonntag 2020 wird am 25. Oktober 2020 vom Mitteldeutschen Rundfunk übertragen. Das Motto lautet »Lasst euer Licht leuchten«. Im Mittelpunkt steht ein faszinierender Text aus der Bergpredigt: Mt 5,14-16. Das bekannte Jesuswort regt dazu an, das Phänomen Licht in seinen vielen Facetten zu ergründen und so den biblischen Text buchstäblich zum Leuchten zu bringen. Die Arbeitshilfe zum Frauen*sonntag der Evangelischen Frauen in Deutschland können Sie unter bestellung@evangelisches-zentrum.de bestellen.

Am Radio – die Frequenzen für Ihre Region finden Sie hier:
https://frequenzsuche.mdr.de/

Im Internet – unter folgendem Link:
https://www.mdr.de/kultur/radio/index.html

 

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Hier können Sie folgende Dateien herunterladen: