Offene Kirchen: Impulstag zur Gestaltung einer Offenen Kirche

In Kooperation mit dem Arbeitskreis „Offene Kirchen“ der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau (EKHN) findet am Samstag, 30. März von 10 Uhr bis 16 Uhr der Impulstag „Offene Kirche“ in der Johanneskirche in Gießen statt.

Dr. Markus Zink, Pfarrer für Kunst und Kirche im Zentrum Verkündigung der EKHN, wird über die Gestaltung einer Offenen Kirche informieren und Tipps und Anregungen hierzu geben. Im anschließenden Austausch untereinander können Erfahrungen aus geöffneten Kirchen wie Überlegungen zur Öffnung einer Kirche einfließen.

Der Studientag richtet sich sowohl an Gemeinden, die Erfahrungen mit der „Offenen Kirche“ haben, als auch an Interessierte, die ihre Kirche öffnen wollen.

 

Die Teilnehmendengebühr beträgt 25 Euro. Die Kosten für Ehrenamtliche der EKKW werden von der Fachstelle Engagementförderung übernommen. Weitere Informationen: Nina Wetekam, Tel.: 0561 - 9378-309, nina.wetekam@ekkw.de

 

Anmeldung: Zentrum Verkündigung der EKHN, Magdalene Höhn, Tel.: 069-713 79-124, magdalene.hoehn@zentrum-verkuendigung.de, www.zentrum-verkuendigung.de/veranstaltungen

 

Anmeldeschluss: 1. März 2019.

2019-01-08 26561

Treffpunkt OFFENE KIRCHE
Impulstag zur Gestaltung einer Offenen Kirche

Foto: Nina Wetekam

In Kooperation mit dem Arbeitskreis „Offene Kirchen“ der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau (EKHN) findet am Samstag, 30. März von 10 Uhr bis 16 Uhr der Impulstag „Offene Kirche“ in der Johanneskirche in Gießen statt.

Dr. Markus Zink, Pfarrer für Kunst und Kirche im Zentrum Verkündigung der EKHN, wird über die Gestaltung einer Offenen Kirche informieren und Tipps und Anregungen hierzu geben. Im anschließenden Austausch untereinander können Erfahrungen aus geöffneten Kirchen wie Überlegungen zur Öffnung einer Kirche einfließen.

Der Studientag richtet sich sowohl an Gemeinden, die Erfahrungen mit der „Offenen Kirche“ haben, als auch an Interessierte, die ihre Kirche öffnen wollen.

 

Die Teilnehmendengebühr beträgt 25 Euro. Die Kosten für Ehrenamtliche der EKKW werden von der Fachstelle Engagementförderung übernommen. Weitere Informationen: Nina Wetekam, Tel.: 0561 - 9378-309, nina.wetekam@ekkw.de

 

Anmeldung: Zentrum Verkündigung der EKHN, Magdalene Höhn, Tel.: 069-713 79-124, magdalene.hoehn@zentrum-verkuendigung.de, www.zentrum-verkuendigung.de/veranstaltungen

 

Anmeldeschluss: 1. März 2019.

file_download Flyer_Treffpunkt_Offene_Kirche

Hier können Sie den Flyer zum Impulstag herunterladen.

Offene Kirchen: EKKW übernimmt Versicherungskosten für Offene Kirchen

Kassel (epd). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) übernimmt ab 2019 die Kosten für den Versicherungsschutz für verlässlich geöffnete Kirchen in ihren Gemeinden. Bisher hätten sich die Gemeinden für außerhalb von Veranstaltungen geöffnete Kirchen selbst um eine Versicherung kümmern müssen, sagte die zuständige Fachreferentin für Offene Kirchen der EKKW, Nina Wetekam, in Kassel. Auch seien sie bei Schäden haftbar gewesen.

Mit der neuen Regelung wolle die EKKW mehr Gemeinden dazu ermutigen, ihre Kirchen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zu öffnen. Es sei wichtig, dass vor allem die Kirchen, die an den Wegen der Menschen lägen, offengehalten werden könnten, sagte Wetekam.

Die Versicherungskosten würden übernommen, wenn sich die Öffnung an bestimmten Leitlinien orientiere, sagte die Fachreferentin. So müssten die Kirchen etwa in der Regel von April bis Oktober an mindestens fünf Tagen pro Woche je vier Stunden geöffnet sein und Informationen über die Kirche und das Leben der Gemeinde bereithalten. Dann könne an ihnen auch das bundesweit einheitliche Signet «verlässlich geöffnete Kirche» angebracht werden.

Derzeit liegt die Zahl der verlässlich geöffneten Kirchen in der EKKW bei 232, rund 160 seien im Besitz des Signets. 26 Kirchen haben ein Signet als «Radwegekirche», weitere sieben sind als «Pilgerkirchen» ausgewiesen.

Christian Prüfer, epd

2019-01-25 26563

Neue Regelung ab 2019
EKKW übernimmt Versicherungskosten für Offene Kirchen

Verlässlich geöffnte Kirche in Nieder-Werbe

Kassel (epd). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) übernimmt ab 2019 die Kosten für den Versicherungsschutz für verlässlich geöffnete Kirchen in ihren Gemeinden. Bisher hätten sich die Gemeinden für außerhalb von Veranstaltungen geöffnete Kirchen selbst um eine Versicherung kümmern müssen, sagte die zuständige Fachreferentin für Offene Kirchen der EKKW, Nina Wetekam, in Kassel. Auch seien sie bei Schäden haftbar gewesen.

Mit der neuen Regelung wolle die EKKW mehr Gemeinden dazu ermutigen, ihre Kirchen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zu öffnen. Es sei wichtig, dass vor allem die Kirchen, die an den Wegen der Menschen lägen, offengehalten werden könnten, sagte Wetekam.

Die Versicherungskosten würden übernommen, wenn sich die Öffnung an bestimmten Leitlinien orientiere, sagte die Fachreferentin. So müssten die Kirchen etwa in der Regel von April bis Oktober an mindestens fünf Tagen pro Woche je vier Stunden geöffnet sein und Informationen über die Kirche und das Leben der Gemeinde bereithalten. Dann könne an ihnen auch das bundesweit einheitliche Signet «verlässlich geöffnete Kirche» angebracht werden.

Derzeit liegt die Zahl der verlässlich geöffneten Kirchen in der EKKW bei 232, rund 160 seien im Besitz des Signets. 26 Kirchen haben ein Signet als «Radwegekirche», weitere sieben sind als «Pilgerkirchen» ausgewiesen.

Christian Prüfer, epd

file_download Informationen zum Versicherungsschutz

Für Kirchen, die mit einer Öffnungsvereinbarung bestätigen, dass sie die Leitlinien der "Verlässlich geöffneten Kirche" einhalten, übernimmt die Landeskirche den (Basis-)Versicherungsschutz. Hierfür benötigt das Landeskirchenamt die ausgefüllte Öffnungsvereinbarung und die Beitrittserklärung.

Offene Kirchen: Herzlich willkommen!

Viele Kirchen in Kurhessen-Waldeck sind einladend offen und für Gäste zugänglich. Etwa 140 von ihnen tragen das Signet für verlässlich geöffnete Kirchen.

An dem einprägsamen Zeichen erkennen Gäste: Hier ist eine Kirche verlässlich offen. Hier sind Gäste willkommen. Diese Kirche lädt zu Besinnung und Begegnung ein.

Um das Signet "Verlässlich geöffnete Kirchen" verliehen zu bekommen, sind folgende Kriterien zu erfüllen:
 

  •  Die Kirche ist in der Regel von Anfang April bis Ende September geöffnet.
  • Die Kirche ist regelmäßig an mindestens fünf Tagen pro Woche je vier Stunden geöffnet.
  •  In der Kirche liegen Informationen über die Kirche und das Leben der Gemeinde aus.
  • Die Kirche wird in einem einladend geordneten Zustand gehalten ist gastfreundlich gestaltet.

Ziel der Signetvergabe ist es, die Öffnung von Kirchen für Gäste zu fördern, die geöffneten Kirchen leicht erkennbar zu machen und eine Infrastruktur zu schaffen.

Da es sich bei dem Signet um eine bundesweit geschützte Marke handelt, bedarf es einer Öffnungsvereinbarung seitens der interessierten Kirchengemeinde, die im Feld rechts zum Download zur Verfügung steht. Ein Bestellformular für das Signet und weitere Materialien finden Sie ebenfalls rechts im Downloadbereich.
Die Fachreferentin für Offene Kirchen berät und begleitet Kirchengemeinden auf dem Weg der Öffnung ihrer Kirche und verleiht das Signet im Raum der Landeskirche.

Kontakt:

Fachreferentin für Offene Kirchen der EKKW
Nina Wetekam,
Tel.: 0561 9378-309
Nina.Wetekam@ekkw.de.

Die ersten Signets für verlässlich geöffnete Kirchen wurden in der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr 2000 verliehen.

 

2019-02-07 14431


Herzlich willkommen!

Signet der Offenen Kirche

Viele Kirchen in Kurhessen-Waldeck sind einladend offen und für Gäste zugänglich. Etwa 140 von ihnen tragen das Signet für verlässlich geöffnete Kirchen.

An dem einprägsamen Zeichen erkennen Gäste: Hier ist eine Kirche verlässlich offen. Hier sind Gäste willkommen. Diese Kirche lädt zu Besinnung und Begegnung ein.

Um das Signet "Verlässlich geöffnete Kirchen" verliehen zu bekommen, sind folgende Kriterien zu erfüllen:
 

  •  Die Kirche ist in der Regel von Anfang April bis Ende September geöffnet.
  • Die Kirche ist regelmäßig an mindestens fünf Tagen pro Woche je vier Stunden geöffnet.
  •  In der Kirche liegen Informationen über die Kirche und das Leben der Gemeinde aus.
  • Die Kirche wird in einem einladend geordneten Zustand gehalten ist gastfreundlich gestaltet.

Ziel der Signetvergabe ist es, die Öffnung von Kirchen für Gäste zu fördern, die geöffneten Kirchen leicht erkennbar zu machen und eine Infrastruktur zu schaffen.

Da es sich bei dem Signet um eine bundesweit geschützte Marke handelt, bedarf es einer Öffnungsvereinbarung seitens der interessierten Kirchengemeinde, die im Feld rechts zum Download zur Verfügung steht. Ein Bestellformular für das Signet und weitere Materialien finden Sie ebenfalls rechts im Downloadbereich.
Die Fachreferentin für Offene Kirchen berät und begleitet Kirchengemeinden auf dem Weg der Öffnung ihrer Kirche und verleiht das Signet im Raum der Landeskirche.

Kontakt:

Fachreferentin für Offene Kirchen der EKKW
Nina Wetekam,
Tel.: 0561 9378-309
Nina.Wetekam@ekkw.de.

Die ersten Signets für verlässlich geöffnete Kirchen wurden in der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr 2000 verliehen.

 

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Hier finden Sie eine Liste der geöffneten Kirchen in der EKKW.

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Offene Kirchen: Radwegekirchen – Rastplätze für die Seele

Ob allein oder auf Radtour mit der Gruppe: Fahrradfahren ist zum Volkssport geworden. Die Zahl der Radwege nimmt ständig zu und die Zahl der Freizeitfahrradfahrer auch. Viele Menschen möchten jedoch nicht nur durch die Natur fahren, sondern auch die Kultur rechts und links der Fahrradwege erkunden.
Kirchen gehören dabei zu den beliebtesten Ausflugszielen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat laut Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen und damit auch für Radwegekirchen zuständig, zahlreiche interessante Kirchengebäude zu bieten: prächtige Stadtkirchen, kleine idyllische Dorfkirchen und moderne Kapellen. Immer mehr von ihnen öffnen auch wochentags weit ihre Kirchentüren und laden Radfahrer zur Einkehr ein.
Die 44j-ährige Fachreferentin freut sich über diesen Trend: „Schön, wenn immer mehr Gemeinden die Radwegekirche als Chance nutzen, Menschen auf ihrem Weg eine Erfrischung für Leib und Seele anzubieten.“ Sie unterstützt und berät Kirchengemeinden, die Radwegekirche werden wollen. Wichtig seien dabei engagierte Gemeindeglieder, die ihre Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für andere Menschen öffnen wollen und dies ohne Erwartungen an die Besucher. „Die Besucher können sich das aussuchen, was ihren momentanen Bedürfnissen entspricht: mit kunsthistorischen Informationen aus dem ausliegenden Kirchenführer die Kirche erkunden, eine Kerze anzuzünden, ein Anliegen in das Gästebuch einzutragen, sich mit meditativen Texten einen Moment der Besinnung gönnen oder einfach die Stille in der Kirche genießen“, beschreibt Nina Wetekam den großen Freiraum, der im Angebot der Radwegekirchen/Offenen Kirchen liegt. Bestätigung und Ermutigung erfahren die Kirchengemeinden, die sich von der Idee der offenen Kirchen haben begeistern lassen, von den Einträgen aus den Gästebüchern. So schreibt eine Besucheinr am Fulda-Radweg: „Schön, dass Kirche so offen, so leicht und so einladend sein kann. Das würde ich mir überall wünschen.“

In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gibt es mittlerweile 26 Radwegekirchen. Die meisten von ihnen stehen am Werratal- und am Fulda-Radweg. Zudem wurden bisher sieben Kirchen am Elisabeth- oder Jakobsweg als Pilgerkirche ausgezeichnet.


 

2019-01-08 16545

Radfahren, Ruhe und Religion:
Radwegekirchen – Rastplätze für die Seele

Foto:Schmidt-Gottesmann

Ob allein oder auf Radtour mit der Gruppe: Fahrradfahren ist zum Volkssport geworden. Die Zahl der Radwege nimmt ständig zu und die Zahl der Freizeitfahrradfahrer auch. Viele Menschen möchten jedoch nicht nur durch die Natur fahren, sondern auch die Kultur rechts und links der Fahrradwege erkunden.
Kirchen gehören dabei zu den beliebtesten Ausflugszielen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat laut Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen und damit auch für Radwegekirchen zuständig, zahlreiche interessante Kirchengebäude zu bieten: prächtige Stadtkirchen, kleine idyllische Dorfkirchen und moderne Kapellen. Immer mehr von ihnen öffnen auch wochentags weit ihre Kirchentüren und laden Radfahrer zur Einkehr ein.
Die 44j-ährige Fachreferentin freut sich über diesen Trend: „Schön, wenn immer mehr Gemeinden die Radwegekirche als Chance nutzen, Menschen auf ihrem Weg eine Erfrischung für Leib und Seele anzubieten.“ Sie unterstützt und berät Kirchengemeinden, die Radwegekirche werden wollen. Wichtig seien dabei engagierte Gemeindeglieder, die ihre Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für andere Menschen öffnen wollen und dies ohne Erwartungen an die Besucher. „Die Besucher können sich das aussuchen, was ihren momentanen Bedürfnissen entspricht: mit kunsthistorischen Informationen aus dem ausliegenden Kirchenführer die Kirche erkunden, eine Kerze anzuzünden, ein Anliegen in das Gästebuch einzutragen, sich mit meditativen Texten einen Moment der Besinnung gönnen oder einfach die Stille in der Kirche genießen“, beschreibt Nina Wetekam den großen Freiraum, der im Angebot der Radwegekirchen/Offenen Kirchen liegt. Bestätigung und Ermutigung erfahren die Kirchengemeinden, die sich von der Idee der offenen Kirchen haben begeistern lassen, von den Einträgen aus den Gästebüchern. So schreibt eine Besucheinr am Fulda-Radweg: „Schön, dass Kirche so offen, so leicht und so einladend sein kann. Das würde ich mir überall wünschen.“

In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gibt es mittlerweile 26 Radwegekirchen. Die meisten von ihnen stehen am Werratal- und am Fulda-Radweg. Zudem wurden bisher sieben Kirchen am Elisabeth- oder Jakobsweg als Pilgerkirche ausgezeichnet.


 

Name
  • Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin
  • Nina Wetekam
  • Fachreferentin für Offene Kirchen und Küsterarbeit
  • (0561) 9378 309
  • (0561) 9378 400
  • Nina.Wetekam@ekkw.de
  • Landeskirchenamt, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

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Im Auftrag des EKD-Netzwerkes "Kirche in Freizeit und Tourismus" bietet diese Seite allgemeine Informationen, Kontaktadressen, Kartenmaterial rund um das Thema Radwegekirchen.

file_download Leitlinien Radwegekirchen

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Offene Kirchen: Mit dem Drahtesel zur Kirche

Affoldern. Propst Helmut Wöllenstein hatte keine Bezüge zu Fahrrädern in der Bibel gefunden. Aber von Eseln ist dort ja häufig die Rede. Und so legte er seiner Ansprache zwar keinen konkreten Bibeltext zu Grunde, sondern schwärmte von den überaus schönen Eindrücken, die er an diesem Morgen auf dem Kirchen-Radweg an der Eder gesammelt hatte. Mit allen Sinnen die Schöpfung erfahren, das gehe auf dem Fahrrad sehr viel besser als mit einem Motorrad oder Auto, stellte der passionierte Radfahrer Wöllenstein fest. Sein Fazit: „Ich habe es sehr genossen, so Gottes Schöpfung zu erfahren!“

Am vergangenen Samstag (12.5.) wurde der Radweg „Kirchen am Eder Radweg“  mit einer Sternfahrt und einem Fest an der Kirche von Affoldern eröffnet. Wöllenstein war von Vöhl dorthin geradelt. 25 weitere Fahrradfahrer waren mit ihm zusammen auf dieser wohl anspruchsvollsten Route unterwegs gewesen. Zwei weitere Gruppen waren in Mandern und Kirchlotheim gestartet. Es waren schließlich ca. 200 Menschen, die an und in der Kirche von Affoldern eintrafen.

Mit einer Andacht eröffneten Propst Wöllenstein und Dekanin Petra Hegmann das Fest. „Dieser Radweg ist auch als Pilgerweg angelegt“, erläuterte Hegmann das eigentliche Ansinnen des Projektes. 14 Kirchen entlang des Weges sind jetzt tagsüber geöffnet. Sie seien Orte der Stille, zum Ausruhen, zum Aufatmen – Orte um die Seele baumeln zu lassen. Dabei erzählen sie ihre Geschichte – das ist neben der Ausschilderung des Radweges – die Besonderheit des Projektes. Auf einer Info-Konsole im Eingangsbereich finden sich Texte zum Hören und Lesen: Informationen über die Kirche werden gegeben, Texte zum Nachdenken und Meditieren, Orgelmusik und ein Rätsel für die Kinder, das am Ort gelöst werden kann.

Hinter all dem steht die Initiative von Nina Wetekam, die das Projekt zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der 14 Kirchen und der Edersee Touristic entwickelt und koordiniert hat.  Ausdrücklich ermutigte Wetekam die Besucherinnen und Besucher, die Multimedia-Konsolen selbst auszuprobieren und darüber die jeweilige Kirche zu entdecken. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der beteiligten Gemeinden, die die Texte auf den Konsolen gesprochen haben, werden in regelmäßigen Abständen neue Andachten aufsprechen, so dass sich ein Wiederkommen lohnt.

Herzliche Grüße und Glückwünsche überbrachten der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat und Klaus Gier, Bürgermeister der Gemeinde Edertal, auch im Namen seiner Amtskollegen. Beide würdigten die gute Zusammenarbeit von Kirche und Kommunalpolitik bei diesem, sogar im europäischen Raum, äußerst innovativen Projekt. Gemeinsam durchtrennten sie zusammen mit Wöllenstein, Hegmann und Wetekam ein Band im Eingang der Kirche und übergaben so den „Kirchenradweg an der Eder“ seiner Bestimmung. (12.05.2018)

(Bericht: Karl-Günter Balzer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis der Eder)

2018-06-26 25236

Kirchenradweg an der Eder feierlich eröffnet
Mit dem Drahtesel zur Kirche

Start in Kirchlothheim (Foto: Wetekam)

Affoldern. Propst Helmut Wöllenstein hatte keine Bezüge zu Fahrrädern in der Bibel gefunden. Aber von Eseln ist dort ja häufig die Rede. Und so legte er seiner Ansprache zwar keinen konkreten Bibeltext zu Grunde, sondern schwärmte von den überaus schönen Eindrücken, die er an diesem Morgen auf dem Kirchen-Radweg an der Eder gesammelt hatte. Mit allen Sinnen die Schöpfung erfahren, das gehe auf dem Fahrrad sehr viel besser als mit einem Motorrad oder Auto, stellte der passionierte Radfahrer Wöllenstein fest. Sein Fazit: „Ich habe es sehr genossen, so Gottes Schöpfung zu erfahren!“

Am vergangenen Samstag (12.5.) wurde der Radweg „Kirchen am Eder Radweg“  mit einer Sternfahrt und einem Fest an der Kirche von Affoldern eröffnet. Wöllenstein war von Vöhl dorthin geradelt. 25 weitere Fahrradfahrer waren mit ihm zusammen auf dieser wohl anspruchsvollsten Route unterwegs gewesen. Zwei weitere Gruppen waren in Mandern und Kirchlotheim gestartet. Es waren schließlich ca. 200 Menschen, die an und in der Kirche von Affoldern eintrafen.

Mit einer Andacht eröffneten Propst Wöllenstein und Dekanin Petra Hegmann das Fest. „Dieser Radweg ist auch als Pilgerweg angelegt“, erläuterte Hegmann das eigentliche Ansinnen des Projektes. 14 Kirchen entlang des Weges sind jetzt tagsüber geöffnet. Sie seien Orte der Stille, zum Ausruhen, zum Aufatmen – Orte um die Seele baumeln zu lassen. Dabei erzählen sie ihre Geschichte – das ist neben der Ausschilderung des Radweges – die Besonderheit des Projektes. Auf einer Info-Konsole im Eingangsbereich finden sich Texte zum Hören und Lesen: Informationen über die Kirche werden gegeben, Texte zum Nachdenken und Meditieren, Orgelmusik und ein Rätsel für die Kinder, das am Ort gelöst werden kann.

Hinter all dem steht die Initiative von Nina Wetekam, die das Projekt zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der 14 Kirchen und der Edersee Touristic entwickelt und koordiniert hat.  Ausdrücklich ermutigte Wetekam die Besucherinnen und Besucher, die Multimedia-Konsolen selbst auszuprobieren und darüber die jeweilige Kirche zu entdecken. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der beteiligten Gemeinden, die die Texte auf den Konsolen gesprochen haben, werden in regelmäßigen Abständen neue Andachten aufsprechen, so dass sich ein Wiederkommen lohnt.

Herzliche Grüße und Glückwünsche überbrachten der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat und Klaus Gier, Bürgermeister der Gemeinde Edertal, auch im Namen seiner Amtskollegen. Beide würdigten die gute Zusammenarbeit von Kirche und Kommunalpolitik bei diesem, sogar im europäischen Raum, äußerst innovativen Projekt. Gemeinsam durchtrennten sie zusammen mit Wöllenstein, Hegmann und Wetekam ein Band im Eingang der Kirche und übergaben so den „Kirchenradweg an der Eder“ seiner Bestimmung. (12.05.2018)

(Bericht: Karl-Günter Balzer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis der Eder)

file_download Flyer Kirchen am Eder-Radweg

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Offene Kirchen: Bauern-Barock-Kirchen laden zum Entdecken ein

Elf Kirchen im Kreis Hersfeld-Rotenburg und im Werra-Meißner-Kreis zählen zu den sogenannten Bauern-Barock-Kirchen. Biblische Bilder und Texte sowie Gewölbedecken, die einen Blick in den Himmel mit musizierenden Engeln freigeben, schmücken diese besonderen Kirchen.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Tourismusförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg haben diese elf Kirchen nun in einer Broschüre (siehe rechts im Download) vorgestellt „Wir haben wunderschöne und ganz besondere Kirchen in unserer Landeskirche – diese Schätze gilt es neu zu entdecken.“ sagt Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen der Landeskirche. Die neue Broschüre bietet mit umfassenden Informationen die Möglichkeit, die barocken Dorfkirchen auf eigene Faust zu erkunden. Diana Stolze von der Tourismusförderung freut sich über die gelungene Kooperation mit der Kirche: „Als touristischer Infrastrukturpartner im Landkreis wollen wir auch die kulturellen Schätze der Region bewahren und diese sowohl unseren Einwohnern, als auch unseren Gästen in der Urlaubsregion Hersfeld-Rotenburg näher bringen.

Einzelexemplare der Broschüre können im Fachbereich „Offene Kirchen“ der EKKW (Tel.: 0561 9378-309, offene-kirchen@ekkw.de  angefordert werden.

Weitere Informationen zu den vorgestellten Kirchen finden Sie in der folgenden Publikation:
Der Himmel prächtig ausgeschmückt – barocke Ausmalungen. Kirchen in Osthessen und Thüringen. Herausgegeben von Gerhard Jost. Verlag Evangelischer Medienverband Kassel, 2010, ISBN 978-3-89477-878-1

 

 

2016-04-18 15949

Kulturelle Schätze neu erleben
Bauern-Barock-Kirchen laden zum Entdecken ein

Entdecken Sie Bauern-Barockkirchen

Elf Kirchen im Kreis Hersfeld-Rotenburg und im Werra-Meißner-Kreis zählen zu den sogenannten Bauern-Barock-Kirchen. Biblische Bilder und Texte sowie Gewölbedecken, die einen Blick in den Himmel mit musizierenden Engeln freigeben, schmücken diese besonderen Kirchen.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Tourismusförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg haben diese elf Kirchen nun in einer Broschüre (siehe rechts im Download) vorgestellt „Wir haben wunderschöne und ganz besondere Kirchen in unserer Landeskirche – diese Schätze gilt es neu zu entdecken.“ sagt Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen der Landeskirche. Die neue Broschüre bietet mit umfassenden Informationen die Möglichkeit, die barocken Dorfkirchen auf eigene Faust zu erkunden. Diana Stolze von der Tourismusförderung freut sich über die gelungene Kooperation mit der Kirche: „Als touristischer Infrastrukturpartner im Landkreis wollen wir auch die kulturellen Schätze der Region bewahren und diese sowohl unseren Einwohnern, als auch unseren Gästen in der Urlaubsregion Hersfeld-Rotenburg näher bringen.

Einzelexemplare der Broschüre können im Fachbereich „Offene Kirchen“ der EKKW (Tel.: 0561 9378-309, offene-kirchen@ekkw.de  angefordert werden.

Weitere Informationen zu den vorgestellten Kirchen finden Sie in der folgenden Publikation:
Der Himmel prächtig ausgeschmückt – barocke Ausmalungen. Kirchen in Osthessen und Thüringen. Herausgegeben von Gerhard Jost. Verlag Evangelischer Medienverband Kassel, 2010, ISBN 978-3-89477-878-1

 

 

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