KV-Wahl 2019: Gemeinden haben neue Kirchenvorstände gewählt

Kassel (medio). In den Gemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck sind die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt worden. Alle Wahlberechtigten konnten am 22. September in den Wahllokalen der Kirchengemeinden oder zuvor per Briefwahl oder online ihre Stimme abgeben. Laut Auskunft des Landeskirchenamtes haben sich 24,1 Prozent aller Gemeindeglieder an der Wahl beteiligt.

Bischof Martin Hein gratulierte den Gemeinden zu diesem Ergebnis: «Fast ein Viertel aller Wahlberechtigten in unserer Landeskirche hat sich an dieser demokratischen Wahl der neuen Leitungsgremien beteiligt. Diese gute Beteiligung ist ein wichtiges Signal für das Interesse unserer Mitglieder an der Gestaltung des Gemeindelebens. Sie ist eine Ermutigung für alle, die sich in den Kirchenvorständen ehrenamtlich in ihren Gemeinden engagieren», so Hein.

715.827 Gemeindeglieder waren wahlberechtigt

Insgesamt 715.827 Gemeindeglieder waren aufgerufen, Kirchenvorstände in 697 Kirchengemeinden zu wählen. Die Wahlberechtigten konnten zwischen drei Wahlvarianten wählen: Onlinewahl, Briefwahl und klassische Urnenwahl am 22. September 2019.

Fast die Hälfte hat online gewählt

Von der Onlinewahl hatten bis zum 16. September bereits 72.906 von insgesamt 169.527 Wählerinnen und Wähler, das sind rund 43 Prozent, Gebrauch gemacht, teilte Pfarrerin Ulrike Joachimi, Wahlbeauftragte für die KV-Wahl 2019, mit.

6.801 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt

Über das Endergebnis von 24,1 Prozent sei man auch im Wahlbüro hocherfreut. Die Gemeinden hätten in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet und landeskirchenweit 6.801 Kandidatinnen und Kandidaten für diese wichtige ehrenamtliche Leitungsaufgabe gewinnen können.

Mit Hilfe der Kampagne «Gerade jetzt» wurden viele Menschen mobilisiert

Auch die Wahlkampagne «Gerade jetzt» sei in vielen Gemeinden gut genutzt und kreativ umgesetzt worden. Menschen hätten Kirche neu, anders, erfrischend erlebt. Vor allem auch im städtischen Kontext, der erwartungsgemäß eine geringere Wahlbeteiligung aufwies, habe es bei der Vorbereitung auf die KV-Wahl gute Begegnungen und Gespräche gegeben: «Man traut unserer Kirche viel zu. Sie ist und bleibt für viele Menschen Halt, Heimat und wichtige Stimme in unserer Gesellschaft» so Joachimi. In vielen Gemeinden fanden am Wahlsonntag besondere Feste und Aktionen statt, die zu einer großen Beteiligung der Gemeindeglieder geführt hatten. «Mein Dank gilt allen, die sich in der Vorbereitung und Durchführung der Wahl engagiert haben. Viele kreative Ideen und tatkräftiger Einsatz haben gezeigt, wie lebendig unsere Gemeinden sind!», so Bischof Martin Hein.

Gewählt wurde in 684 Kirchengemeinden. In 13 Gemeinden musste die Wahl mangels Kandidatinnen und Kandidaten abgesagt werden, einige Gemeinden bereiten Nachwahlen vor. Bei der Wahlbeteiligung liegen die Landgemeinden vorne. Hier konnten deutlich mehr Menschen zur Wahl motiviert werden.

Kirchenvorstand leitet die Kirchengemeinde die kommenden sechs Jahre

Der neue Kirchenvorstand leitet für die kommenden sechs Jahre gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer die Kirchengemeinde. Wer ihm als gewähltes Mitglied künftig angehört, wird am kommenden Sonntag (29.09.) im Gottesdienst bekannt gegeben. Nach der einwöchigen Einspruchsfrist können die neuen Kirchenvorstände in ihr Amt eingeführt werden. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern kann der neue Kirchenvorstand bis zu drei Mitglieder aus der Gemeinde berufen. (25.09.2019)

2019-10-25 25429

24,1 Prozent Gesamtbeteiligung - Fast die Hälfte wählte online
Gemeinden haben neue Kirchenvorstände gewählt

Kassel (medio). In den Gemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck sind die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt worden. Alle Wahlberechtigten konnten am 22. September in den Wahllokalen der Kirchengemeinden oder zuvor per Briefwahl oder online ihre Stimme abgeben. Laut Auskunft des Landeskirchenamtes haben sich 24,1 Prozent aller Gemeindeglieder an der Wahl beteiligt.

Bischof Martin Hein gratulierte den Gemeinden zu diesem Ergebnis: «Fast ein Viertel aller Wahlberechtigten in unserer Landeskirche hat sich an dieser demokratischen Wahl der neuen Leitungsgremien beteiligt. Diese gute Beteiligung ist ein wichtiges Signal für das Interesse unserer Mitglieder an der Gestaltung des Gemeindelebens. Sie ist eine Ermutigung für alle, die sich in den Kirchenvorständen ehrenamtlich in ihren Gemeinden engagieren», so Hein.

715.827 Gemeindeglieder waren wahlberechtigt

Insgesamt 715.827 Gemeindeglieder waren aufgerufen, Kirchenvorstände in 697 Kirchengemeinden zu wählen. Die Wahlberechtigten konnten zwischen drei Wahlvarianten wählen: Onlinewahl, Briefwahl und klassische Urnenwahl am 22. September 2019.

Fast die Hälfte hat online gewählt

Von der Onlinewahl hatten bis zum 16. September bereits 72.906 von insgesamt 169.527 Wählerinnen und Wähler, das sind rund 43 Prozent, Gebrauch gemacht, teilte Pfarrerin Ulrike Joachimi, Wahlbeauftragte für die KV-Wahl 2019, mit.

6.801 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt

Über das Endergebnis von 24,1 Prozent sei man auch im Wahlbüro hocherfreut. Die Gemeinden hätten in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet und landeskirchenweit 6.801 Kandidatinnen und Kandidaten für diese wichtige ehrenamtliche Leitungsaufgabe gewinnen können.

Mit Hilfe der Kampagne «Gerade jetzt» wurden viele Menschen mobilisiert

Auch die Wahlkampagne «Gerade jetzt» sei in vielen Gemeinden gut genutzt und kreativ umgesetzt worden. Menschen hätten Kirche neu, anders, erfrischend erlebt. Vor allem auch im städtischen Kontext, der erwartungsgemäß eine geringere Wahlbeteiligung aufwies, habe es bei der Vorbereitung auf die KV-Wahl gute Begegnungen und Gespräche gegeben: «Man traut unserer Kirche viel zu. Sie ist und bleibt für viele Menschen Halt, Heimat und wichtige Stimme in unserer Gesellschaft» so Joachimi. In vielen Gemeinden fanden am Wahlsonntag besondere Feste und Aktionen statt, die zu einer großen Beteiligung der Gemeindeglieder geführt hatten. «Mein Dank gilt allen, die sich in der Vorbereitung und Durchführung der Wahl engagiert haben. Viele kreative Ideen und tatkräftiger Einsatz haben gezeigt, wie lebendig unsere Gemeinden sind!», so Bischof Martin Hein.

Gewählt wurde in 684 Kirchengemeinden. In 13 Gemeinden musste die Wahl mangels Kandidatinnen und Kandidaten abgesagt werden, einige Gemeinden bereiten Nachwahlen vor. Bei der Wahlbeteiligung liegen die Landgemeinden vorne. Hier konnten deutlich mehr Menschen zur Wahl motiviert werden.

Kirchenvorstand leitet die Kirchengemeinde die kommenden sechs Jahre

Der neue Kirchenvorstand leitet für die kommenden sechs Jahre gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer die Kirchengemeinde. Wer ihm als gewähltes Mitglied künftig angehört, wird am kommenden Sonntag (29.09.) im Gottesdienst bekannt gegeben. Nach der einwöchigen Einspruchsfrist können die neuen Kirchenvorstände in ihr Amt eingeführt werden. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern kann der neue Kirchenvorstand bis zu drei Mitglieder aus der Gemeinde berufen. (25.09.2019)

Gerade jetzt! - Kirchenvorstandswahl 2019

Die Aufgabe im Blick. Kritisch. Und klar. Bis jetzt ist Kirche für sie immer dabei gewesen. Kinderkirche, der Reli-Unterricht mit der Pfarrerin, später die Jungschar, dann die Konfer. Danach Ehrenamtlichenarbeit. Die Projekte, die sie in der Jugendarbeit begleiten durfte, haben ihr viel gebracht und ‘ne Menge Spaß gemacht. So cool kann Kirche sein. Ob sie sich vorstellen könne, zu kandidieren, hat sie jetzt jemand vom Kirchenvorstand gefragt. So ‘ne Art Kirchenparlament sei das. Und dass sie dann dort Stimme für die Jüngeren wäre. Der Gedanke hat ihr gefallen.

Am 22. September 2019 wurden die Kirchenvorstände gewählt: Über 6.800 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich gefunden und bereit erklärt zur Kandidatur in 716 Kirchengemeinden! Der Kirchenvorstand leitet gemeinsam mit dem Pfarrer / der Pfarrerin die Gemeinde. Verantwortung teilen, darum geht es. Der christliche Glauben ist dabei die Basis. Geistlich leiten. Viele Fragen und Aufgaben. Gebäude, Finanzen, Personal. Welche Schwerpunkte setzen wir im Gottesdienst? Wie wichtig ist uns die Arbeit mit Kindern? Welchen Raum geben wir Jugendlichen? Geduldiges Beraten, selbstverständlich ehrenamtlich. Unbezahlbar ist das.

Kirchenvorstandsarbeit macht Arbeit, da sollte man schon reinen Wein einschenken. Kirchenvorstandsarbeit schenkt Freude und erfüllt. Gestalten und Leiten, Umgehen mit Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, manches schmerzt. Daneben viel Schönes, Mut Machendes: die Kirche, bei deren Sanierung das ganze Dorf mitgeholfen hat. Die Flüchtlingsinitiative, die Hoffnung schenkt. Menschen finden Halt, Hilfe, Heimat mit und in ihrer Kirche. Ohne Kirchenvorstand läuft nichts in der Gemeinde. Darum braucht es Menschen, die in aller Unterschiedlichkeit Verantwortung übernehmen: Erfahrene, die bleiben, und neue Kirchenvorsteher/innen, die dazukommen. So kann die Arbeit gelingen in Gottes Namen.

Pfarrerin Ulrike Joachimi,
Wahlbeauftragte für die KV-Wahl 2019

Das KV-Wahl-Service-Team
Das KV-Wahl-Service-Team
Das KV-Wahl-Team 2019: Pfarrerin Ulrike Joachimi und Diakon Matthias Reinhold (Foto: medio.tv/Schlitt)
Name
  • Pfarrerin Ulrike Joachimi und Diakon Matthias Reinhold
  • Sie haben Fragen zur Kirchenvorstandswahl 2019? Sprechen Sie Ihr Wahlservice-Team im Landeskirchenamt in Kassel an.
  • (0561) 9378-465 oder (0561) 9378-267
  • wahlservice@ekkw.de
  • Internetseite
  • Wilhelmshöher Allee 330
    34131 Kassel

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Das vorläufiges Wahlergebnis in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie hier (Stand: 27.09.2019):

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Das vorläufiges Wahlergebnis in den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie hier (Stand: 25.09.2019):

radio Internetradio:

Warum im Kirchenvorstand engagieren? Radio-Reporter Torsten Scheuermann vom Medienhaus der Landeskirche hat mit Menschen gesprochen, die für die Kirchenvorstandswahl im September kandidieren wollen:

radio Song zur Wahl:

Zur KV-Wahl 2019 hat der Kasseler Pfarrer und Musiker Stefan Nadolny einen eigenen Song geschrieben. Der Titel des Stücks, zu dem Nadolny Text und Melodie geschrieben hat, lautet wie die KV-Wahl-Kampagne «Gerade jetzt!». Gespielt wird er von Musikerinnen und Musikern der Bands «morgen&friends» und «Kassel Hope». Außerdem ist in dem Stück der Chor «Zwischentöne» zu hören. Text und Noten können per E-Mail beim EKKW-Wahl-Service angefordert werden (wahlservice@ekkw.de):