Samstag: Samstag, 26. April 2008 2008-04-26 4365


Samstag, 26. April 2008

 
Samstag: Landeskirche zieht positive Bilanz der Kirchenvorstandswahlen

Hofgeismar (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat eine positive Bilanz der letztjährigen Kirchenvorstandswahl gezogen. Auf der Landessynode in Hofgeismar legte am heutigen Samstag der mit der Kirchenvorstandswahl befasste Referatsleiter im Landeskirchenamt, Pfarrer Reinhard Brand, eine detaillierte Auswertung zu den Kirchenvorstandswahlen am 30. September vor. Gegenüber 2001 konnte die Wahlbeteiligung von 25,2 auf 25,73 Prozent gesteigert werden. Damit nimmt die Landeskirche im Bundesvergleich einen Spitzenplatz ein. Der Grad der Beteiligung ist dabei regional unterschiedlich: Ländliche Regionen liegen dabei deutlich vor den Städten. Die höchste Wahlbeteiligung wurde im Kirchenkreis Homberg mit 36,7 Prozent erzielt. Der Anteil der Briefwähler erhöhte sich auf 14 Prozent. Inzwischen haben die über 9000 Kirchenvorsteher (55 Prozent Frauen) in den gut 900 Kirchengemeinden der Landeskirche ihre Arbeit aufgenommen.

Hohe kirchliche Verbundenheit – Klassische Informationswege und öffentliche Werbung

Einen hohen Rücklauf von mehr als 14 Prozent erzielte die von der Kasseler Unternehmensberatung Eidmann und Killian durchgeführte Befragung von 8000 Personen unmittelbar nach der Kirchenvorstandswahl. Daraus ergab sich eine hohe Verbundenheit der Befragten mit der Kirche (im Mittel bei 50 Prozent). Wer zur Wahl ging, tat dies aus innerer Verpflichtung und dem Wunsch nach Beteiligung in den Kirchengemeinden. Die klassischen traditionellen Informationswege wie Gemeindebriefe und den Wahlunterlagen und PR- und Werbeaktivitäten trugen im Vorfeld zu einem hohen Bekanntheitsgrad der Kirchenvorstandswahl bei. Der Wahltermin Erntedankfest wurde positiv beurteilt.

Örtliche Analysen, Gemeindeprofil, Kontakte und Beteiligungsmöglichkeiten sinnvoll

Die Arbeitsgruppe Kirchenvorstandswahl regt aufgrund der vorliegenden Ergebnisse eine örtliche Analyse  des Wahlverhaltens und die Entwicklung eines Gemeindeprofils an, das die Identifikation mit der Kirchengemeinde unterstützt. Zudem solle für die Gemeindemitglieder die Möglichkeit zu Kontakten zu haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und zur freiwilligen, eigenverantwortlichen Beteiligung am Gemeindeleben verbessert werden. (26.04.2008)

2008-04-26 4367

Steigerung der Wahlbeteiligung – hohe Beteiligung bei Umfrage
Landeskirche zieht positive Bilanz der Kirchenvorstandswahlen

 

Hofgeismar (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat eine positive Bilanz der letztjährigen Kirchenvorstandswahl gezogen. Auf der Landessynode in Hofgeismar legte am heutigen Samstag der mit der Kirchenvorstandswahl befasste Referatsleiter im Landeskirchenamt, Pfarrer Reinhard Brand, eine detaillierte Auswertung zu den Kirchenvorstandswahlen am 30. September vor. Gegenüber 2001 konnte die Wahlbeteiligung von 25,2 auf 25,73 Prozent gesteigert werden. Damit nimmt die Landeskirche im Bundesvergleich einen Spitzenplatz ein. Der Grad der Beteiligung ist dabei regional unterschiedlich: Ländliche Regionen liegen dabei deutlich vor den Städten. Die höchste Wahlbeteiligung wurde im Kirchenkreis Homberg mit 36,7 Prozent erzielt. Der Anteil der Briefwähler erhöhte sich auf 14 Prozent. Inzwischen haben die über 9000 Kirchenvorsteher (55 Prozent Frauen) in den gut 900 Kirchengemeinden der Landeskirche ihre Arbeit aufgenommen.

Hohe kirchliche Verbundenheit – Klassische Informationswege und öffentliche Werbung

Einen hohen Rücklauf von mehr als 14 Prozent erzielte die von der Kasseler Unternehmensberatung Eidmann und Killian durchgeführte Befragung von 8000 Personen unmittelbar nach der Kirchenvorstandswahl. Daraus ergab sich eine hohe Verbundenheit der Befragten mit der Kirche (im Mittel bei 50 Prozent). Wer zur Wahl ging, tat dies aus innerer Verpflichtung und dem Wunsch nach Beteiligung in den Kirchengemeinden. Die klassischen traditionellen Informationswege wie Gemeindebriefe und den Wahlunterlagen und PR- und Werbeaktivitäten trugen im Vorfeld zu einem hohen Bekanntheitsgrad der Kirchenvorstandswahl bei. Der Wahltermin Erntedankfest wurde positiv beurteilt.

Örtliche Analysen, Gemeindeprofil, Kontakte und Beteiligungsmöglichkeiten sinnvoll

Die Arbeitsgruppe Kirchenvorstandswahl regt aufgrund der vorliegenden Ergebnisse eine örtliche Analyse  des Wahlverhaltens und die Entwicklung eines Gemeindeprofils an, das die Identifikation mit der Kirchengemeinde unterstützt. Zudem solle für die Gemeindemitglieder die Möglichkeit zu Kontakten zu haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und zur freiwilligen, eigenverantwortlichen Beteiligung am Gemeindeleben verbessert werden. (26.04.2008)