Seminar/Tagung / 24.03.2022 bis 25.03.2022, 08:30 bis 18:30 Uhr
Offen für Vielfalt - geschlossen gegen Ausgrenzung

Rassismus begegnet uns auf vielen Ebenen und in vielen unterschiedlichen Formen. Teilweise brutal und offen, teilweise versteckt und so, dass wir ihn kaum als solchen erkennen. Das Erstarken der rechtspopulistischen Partei AfD ebenso wie die gewalttätigen Anschläge von Halle und Hanau sind nur zwei Facetten des historisch gewachsenen gesellschaftlichen Machtverhältnisses ‚Rassismus‘. Rassismus tötet! Und wenn wir uns nicht damit auseinandersetzen, bringt er den gesellschaftlichen Zusammenhalt grundsätzlich in Gefahr.

Aber Rassismus findet nicht lediglich am rechten Rand der Gesellschaft statt. Er ist historisch gewachsen, mit dem europäischen Kolonialismus, der kirchlichen Missionsgeschichte, Rassentheorien und Sklaverei und er prägt unser Selbstverständnis als weiße Deutsche und Europäer*innen weit mehr als wir das oftmals denken. Auch und gerade auch im Kontext Kirche mit religiösen Legitimierungen und Bedingungen von strukturellem Rassismus bedarf es einer Auseinandersetzung. Um diese anzustoßen und Veränderungen anzugehen, müssen wir lernen auch alltägliche Formen von Rassismus zu erkennen und als Problem wahrzunehmen. Auch müssen wir bereit sein, uns auf eine lange Reise der Selbstreflexion und der Auseinandersetzung mit unserem jeweiligen Umfeld zu begeben.



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