Evangelischer Kirchenkreis Schwalm Eder - Dekanat Ziegenhain

Abschluss der Qualifizierung zur Hospizbegleiterin / zum Hospizbegleiter in der ambulanten Hospizarbeit

Er unterstrich die Qualität der aktuellen ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis und machte deutlich, dass die qualifizierten Ehrenamtlichen auch gelernt hätten, auf sich selbst zu achten, was in dieser schweren Arbeit sehr wichtig sei. Dr. Reinhard Trolp, Vorsitzender des Trauer- und Hospiznetzwerkes Schwalm-Eder, dankte für die Bereitschaft zu einer solchen Aufgabe und einer siebenmonatigen Vorbereitung auf den Dienst. Er sagte, er wolle das Bild im Wort „Netzwerk“ als Hilfe anbieten: „ein Netz fängt auch auf“ und sagte den Absolventinnen und dem Absolventen zu: „Wir sind jederzeit für Sie da!“

Heimleiter Jürgen Kramer sprach für die drei an der Qualifizierungsmaßnahme beteiligten Hospizgruppen in Frielendorf, Neukirchen und Treysa. Er erläuterte, „das Geschehen am Sterbebett“ sei sehr komplex und brauche eine gute Vorbereitung. Dieser erste gemeinsam ausgerichtete Kurs mache deutlich, wie gut die Zusammenarbeit der Vertragspartner im Kirchenkreis Ziegenhain sei. „Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam wollen wir den Menschen im Kirchenkreis Hilfe und Stütze sein“, schloss er seinen Gruß. Ein Folgekurs sei bereits in Vorbereitung.

 

Infos zum Ausbildungskurs

Ein neuer Ausbildungskurs zur Hospizbegleiterin /zum Hospizbegleiter beginnt im Frühjahr 2017, so Koordinatorin Christine-Ann Raesch. Infoabende dazu werden in Frielendorf, Neukirchen und Schwalmstadt im Januar und Februar 2017 abgehalten.

Der Kurs umfasst 100 Stunden Ausbildung und besteht aus einem Grundkurs, einer Praktikumsphase und einem Vertiefungskurs, er dauert sieben Monate und wird an Wochenenden und an Abendterminen in der Woche stattfinden. Die Kursgebühr von 150,-- € wird erstattet bei einer folgenden Mitarbeit in einer der drei Hospizgruppen. Die Kursinhalte umfassen eine Beschäftigung mit eigenen Verlusten und der eigenen Sterblichkeit. Die Sterbephase als eine gestaltungbare Phase des Lebens begreifen zu lernen, wird eingeübt sowie die Fähigkeit, Menschen in der Vorbereitung auf das Sterben und den Tod zu begleiten und offen zu sein für das Gespräch mit den Angehörigen.

Kontakt: Christine-Ann Raesch, Tel.: 06691/921 02 72, Mobil: 0176/41 88 24 80.

 

Bildunterschrift

(von links): Die Kursleiterinnen Sandra Schmidt und Christa Schmidt zusammen mit Hospizbegleiter Sebastian Jacobmeyer und den Hospizbegleiterinnen Marianne Vogel, Margarete Riehl, Iris Frank, Petra Bock, Claudia Diehl, Katrin Suchomel, Edeltraud Zimprich und Kerstin Schnell sowie der Hospizkoordinatorin des Kirchenkreises Ziegenhain Christine-Ann Raesch.

 

 

(14.11.2016)